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Gymnasium Laurentianum
[  Referat:  Johann Wolfgang von Goethe  ]



Sein Leben


Goethe wurde am 28. August 1749 als Sohn des Juristen Johann Caspar Goethe (1710-1782) und seiner Frau Katharina Elisabeth (1731-1808) in Frankfurt am Main geboren.

Goethe wuchs in einem vermögenden und kultivierten Elternhaus auf und erhielt Privatunterricht von Hauslehrern. In seiner Jugend, die er später sehr intensiv in der Autobiographie Dichtung und Wahrheit schilderte, wurde er Augenzeuge bedeutender historischer Ereignisse, wie der Unruhen des Siebenjährigen Krieges (Besetzung der Stadt 1759) und der Krönungsfeierlichkeiten für Joseph. II. (1764).

Johann Wolfgang von Goethe 1749 - 1832Bereits in frühen Jahren traten die intellektuellen, dichterischen und schauspielerischen Begabungen Goethes hervor, der jedoch auf Wunsch des Vaters die juristische Laufbahn einschlug und 1765 bis 1768 in Leipzig und Straßburg Rechtswissenschaften studierte.Danach arbeitete er als Anwalt in Frankfurt (1773 in Wetzlar).

Im Herbst 1775 folgte Goethe der Einladung des Herzogs Karl August nach Weimar, wo er in hohe Staatsämter hineinwuchs (1779 Geheimer Rat, 1782 Leiter der Finanzkammer).

Entscheidend für sein weiteres dichterisches Schaffen wurde seine erste Italienreise (1786-88), die ihm die Begegnung mit der Kunst der Antike und deren Wiedergeburt in der Renaissance brachte. Von da an bemühte er sich um das klassische Kunstideal.

Nachdem er nach Weimar zurückgekehrt war nahm er Christiane Vulpius in sein Haus auf und heiratete sie 1806.

Goethehaus in Weimar, Foto: HMO 2002

Goethe-Schiller-Denkmal in Weimar, Foto: HMO 2002Die Freundschaft mit Schiller (1794-1805) regte ihn zu neuem Schaffen an. In direkter Zusammenarbeit entstanden die "Xenien" (1796). Mit den "Xenien" bezeichneten Goethe und Friedrich von Schiller Epigramme, die sie gegen literarische Gegner richteten. Im folgenden Jahr enstanden im Wettstreit mit Schiller zahlreiche Balladen (z.B.Der Zauberlehling).

Alle Werke dieser Zeit überragte jedoch "Der Faust". Goethes erste Beschäftigungen mit dem Faust-Mythos fielen 1771 in das Jahr der Sturm-und-Drang-Epoche. In welcher sich u.a. Lessing mit der Faustgestalt auseinander setzte. Goethe gab Faust jedoch die bedeutenste Gestaltung. Goethe stellte Faust als einen Menschen dar, der rastlos nach Erkenntnis strebte, dessen Seele jedoch zum Schluss nicht dem Teufel verfält, sondern von Engeln gerettet wird.

Ein weiteres wichtiges Werk seiner Altersepoche ist die Selbstbiographie "Aus meinem Leben - Dichtung und Wahrheit" (1811-14 und 1833).

Während seines ganzen Lebens betrieb Goethe auch naturwissenschaftliche Studien, u.a. auf den Gebieten Pflanzenkunde, Farbenlehre, Mineralogie und Anatomie. Sein Gesamtwerk zeugt von einer heute kaum mehr denkbaren umfassenden Bildung.




Frauen um Goethe


Frauen um Goethe



Institutionen


Mit Goethes Person und Namen sind zahlreiche Institutionen verknüpft.

Die 1885 gegründete Goethe-Gesellschaft in Weimar widmet sich der wissenschaftlichen Erforschung von Person, Werk und historisch-kulturellem Kontext, betreut die Goethe-Bibliothek und gibt das Goethe-Jahrbuch (1880 begründet) sowie die Schriften der Goethe-Gesellschaft (seit 1885) heraus. Das örtliche Goethe- und Schiller-Archiv verwaltet den handschriftlichen Nachlass des Dichters.

Das Goethe-Nationalmuseum in Weimar umfasst das Goethehaus und andere Gedenkstätten (Gartenhaus, Schillerhaus). Weitere Goethe-Museen befinden sich in Frankfurt am Main und Düsseldorf.

Der zunächst seit seiner Stiftung (1927) jährlich, ab 1949 alle drei Jahre vergebene Goethepreis der Stadt Frankfurt ist einer der angesehensten deutschen Kulturpreise.

Pascal Hannig


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