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Gymnasium Laurentianum
[  Referat:  Bundeschampionat  ]



Das Bundeschampionat
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Schon seit Jahren ist in Warendorf jedes Mal zur gleichen Zeit im September das inzwischen traditionelle Spektakel zugange.Jedes Jahr vom 1. Mittwoch bis zum darauffolgenden Sonntag findet hier, in unserer Stadt des Pferdes, das Bundeschampionat statt. Hier werden qualifizierte Nachwuchspferde von erfahrenen Jurys beobachtet und bewertet. Gute Platzierungen, in den durchgeführten Prüfungen, sind wichtig, da die Pferde dadurch später im Spitzensport oder in der Zucht eingesetzt werden können.

Zahlreiche Pferdefreunde verschiedenster Nationen treffen sich um diese Zeit im DOKR ( Deutsches-Olympiade-Komitee für Reiterei) um die Topreiter aus ganz Deutschland auf ihren sorgfältig ausgebildeten, jungen Pferden und Ponys, bei ihren perfekt ausgefeilten Prüfungen (Springen, Dressur, Military und Kutschfahren) zu bestaunen ,anzufeuern und auf ihren Wegen zum Bundeschampion zu begleiten und zu unterstützen.

Das Bundeschampionat hat schon viele Titel und Preise an erfahrene, sowie auch an junge Reiter vergeben, die diese Erfolge allerdings zum größten Teil ihren 4-beinigen Freunden zu verdanken haben, da beim Bundeschampionat besonders auf den Körperbau und die Rittigkeit des Pferdes geachtet wird.




Der Auftakt zum diesjährigen Bundeschamionat war das " Fiesta Championata",das traditionsgemäß auf dem Marktplatz stattfand. Ponyreiten für die Kleinen und speziell ausgebildete Reiter, die für die Erwachsenen die spanischen Reitkünste zum Besten gaben.Überall sah man strahlende Gesichter; und das nicht nur auf dem Marktplatz. Um die gleiche Zeit kamen die auserwählten Reiter von überall her und alle mit einem Lachen im Gesicht,das die Freude über die Qualifikation für das Bundeschampionat preisgab.Unter ihnen waren viele bekannte Gesichter, Gesichter die schon in den vergangenen Jahren mit mehr oder weniger Erfolg am Bundeschampionat teilgenommen haben.

Das so viele Menschen jedes Jahr erneut kommen und teilnehmen b.z.w. zuschauen freut natürlich besonders die Organisatoren, Sponsoren,sowie alle übrigen Mitwirkenden, die immer wieder versuchen diese 5 Tage so aufregend, anspruchsvoll und schön zu gestalten. Sie arbeiten lang und hart, doch das bleibt nicht ohne Lohn.Jedes Jahr werden es mehr Leute, die unsere Stadt Warendorf auf Grund des Bundeschampionats besuchen.Das haben wir der großartigen Beteiligung der vielen Reiter und der Organisation der Beteiligten zu verdanken. Und mit größter Wahrscheinlichkeit werden die Besucherzahlen weiter steigen.



Informationen
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Die Dressur ist die Grundlage des Reitens. Sie ist Vorraussetzung für alle weiteren Schritte. Erst wenn man sie perfekt beherscht sollte man mit dem Springen beginnen. Ziel des Dressurreitensist die Harmonie zwischen Pferd und Reiter.

Mit jungen Pferden muss man sehr geduldig sein.Ihre Ausbildung ist deswegen auch keine leichte Aufgabe. Doch wenn man hart arbeitet kann sich das Ergebnis sehen lassen.

Der Körperbau bei den Pferden ist enorm wichtig, da kräftige Pferde leistungsfähiger sind und bei der Ausbildung aufmerksamer mitarbeiten. Außerdem werden stabiler gebaute Pferde beim Bundeschampionat besser bewertet, da sie eine beindruckendere Ausstrahlung haben.

Bei den Pferden beim Bundeschampionat wird besonders auf

  • Körperbau,
  • Ausstrahlung,
  • Rittigkeit,
  • Mitarbeit  und
  • Geschicklichkeit    des Pferdes geachtet.
Dies sind wichtige Faktoren die jeder Teilnehmer beachten sollte.

Einige grundsätzliche Missverständnisse über das Reiten kann man ausrämen, indem man über das Reiten nachdenkt und die Pferde beobachtet, zum Beispiel beim freien Spiel auf der Weide. So, beispielsweise kann man mit Kraft kein Pferd kontrollieren, da es ungleich mehr Gewicht hat als der Reiter. Das Reiten erfolgt über die Respektierung der psychischen Gesetze unter Pferden sowie über die physischen Gesetze der Bewegung.Darauf beruht auch die Ausbildung.

Der Reiter muss aus ganzem Herzen agieren, denn wenn er selber nicht an sich und seine Handlungen glaubt, wie soll dies dann das Pferd tun?

Kontakt schaffen zwischen zwei Individuen: Der Mensch sollte von Anfang an seine Persönlichkeit einbringen und von Anfang an bemüt sein, das Pferd zu interessieren. Dabei muss er konsequent die Prinzipien vertreten, die er sich für das Miteinander wünscht.

Reiten fängt im Stall an. Schon hier soll das Pferd sich auf den Menschen konzentrieren und ihn an seinem Verhalten Ernst nehmen. Andererseits hat natürlich der Mensch die Verantwortung für sein Pferd. Die Prinzipien die es im Stall gelernt hat, sollten beim Reiten fortgesetzt werden. Das Pferd sollte mit vollster Konzentration auf den Sitz des Reiters und dessen Hilfen reagieren.
Die Rangordnug, in der der Reiter die leitende Position einnimmt, ist wichtig: Sie resultiert schon rein logisch aus seinen Erfahrungen (da er das Pferd ja in die Welt der Menschen führt) und aus seiner Kenntnis der Ausbildung für das Pferd. Seine Autorität ergibt sich also aus seinen Erfahrungen und aus seinem Wissen heraus.

Der Reiter hat die Verantwortung für den Weg seines Pferdes und damit auch die Aufgabe, sein Pferd zu erkennen. Er muss wissen wo die Grenzen des Pferdes liegen und darauf Rücksicht nehmen. Er muss auch die Probleme seines Pferdes erkennen und herausfinden warum das Pferd diese Probleme hat und ihm helfen über diese hinweg zu kommen - durch die Ausbildung - und seine Stärken Fördern. Dadurch unterstütz er Lebenslust und Persönlichkeit des Pferdes.

Haltungsfehler, aber auch schlechte Angewohnheiten im Verhalten des Reiters(z.B.:Hektik, Nervosität, Unsicherheit) werden nach einiger Zeit beim Reiten im Pferd erkennbar. Daher ist Reiten eine Aufforderung an den Menschen, ständig an sich selbst zu arbeiten.

Die Einstellung des Reiters allem Neuen gegenüber überträgt sich auf seine Art zu reiten und somit auch auf sein Pferd. Es ist wichtig, dass der Reiter lernt, allem Neuen neugierig und positiv entgegenzutreten. Dann ist er körperlich und geistig locker und seinem Pferd wird das Lernen leichter, es bekommt keine Angst vor neuen Aufgaben.

Gertenhilfen, Sporen und die Stimme haben die Aufgabe, die Hilfengebung im Verlauf der Ausbildung zu verfeinern. Sie sollten dem Reiter helfen, präzise und differenziert einzuwirkien. Ihr Gebrauch reduziert sich mit der fortschreitenden gymnastischen Ausbildung des Pferdes.Genau wie generell Schenkel, Kreuz und Zügel funktionieren auch Gerte und Sporen bei richtiger Anwendung nicht über Schmerz, sondern sie erweitern im Gegenteil das Spektrum der Einwirkungsmöglichkeiten und helfen dem Reiter dadurch, fein und einfühlsam zu agieren.

Die Hilfen müssen prompt und klar durchkommen. Wichtig dabei ist die richtige Dosis, den richtigen Moment und den richtigen Rythmus bei der Hilfengebung zu finden. Wird man hektisch führt dies meist zu Quengeleien oder zu penentranter Hilfengebung, wodurch die Pferde abstumpfen und psychisch ermüden, d.h. sie reagieren nicht mehr auf eine Hilfe wenn man diese zu oft hintereinander durchkommen lässt.

Lara Görgens
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