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Gymnasium Laurentianum
[  Referat:   Bob Marley - The King of Reggae  ]


Bob Marley wurde am 06. Februar 1945 als Robert Nesta Marley in Nine Miles, einem kleinen Dorf in den Bergen Jamaikas, geboren. Seine Mutter die damals 18-jährige Cedella Brooker, war eine schwarze Jamaikanerin und sein Vater, der 50-jährige Captain Norval Sinclair Marley war ein weißer Offizier aus England.

Er heiratete Cedella 1944 als die Schwangerschaft bekannt wurde. Daraufhin wurde Captain Marley von seiner Familie enterbt und er musste seinen Posten bei der Armee aufgeben. Er verließ seine Familie um in Kingston Geld zu verdienen.

Cedella führte ein kleines Lebensmittelgeschäft und arbeitete nebenbei noch mit Bob auf den Feldern.

Einer von Bobs engsten Freunden war Neville "Bunny" Livingstone. Mit ihm zusammen lernte er Geschichten über Mythen und Magie. Gemeinsam entdeckten sie ihre Leidenschaft für Musik.

Er lebte bis zu seinem fünften Lebensjahr bei seiner Mutter in Nine Miles. Dann wurde er unter einem Vorwand zu seinem Vater nach Kingston geholt. Angeblich um eine bessere Ausbildung zu erhalten. Doch er wurde zu einer älteren Frau gebracht, die ihn vor seiner Mutter verstecken sollte.

Aber nach vielen Monaten fand Cedella ihren Sohn enlich wieder und holte ihn zurück nach Nine Miles. Dort stand er unter großem Einfluss seiner Verwandten. Vor allem von seinem Großvater lernte er Geschichten über Jamaika und die Rastafaris. Die Religion spielte immer schon eine große Rolle in Bob Marleys Leben.

Clarence Malcom, ein weiterer Verwandter und ehemals gefeierter Gitarrist, zeigte ihm die ersten Griffe auf einer selbstgebastelten Gitarre. Seine Mutter entschied sich, nach Kingston zu gehen und dort mehr Geld zu verdienen. Sie ging vor um Arbeit und eine Wohnung zu finden.

Bob lebte in dieser Zeit bei seiner Tante. Doch diese schickte ihn vorzeitig mit seinem Freund Bunny, zu seiner Mutter nach Kingston, weil er aufsässig war. Dort lebte er in den Yards, wo zwar ein Gefühl der Zusammengehörigkeit vorhanden war, aber Drogen und Gewalt das Leben beherrschten. Um nicht von dem Ghettoleben, dem der "Rude Boys" beeinflusst zu werden, wurde Bob mit 10 Jahren auf eine Privatschule geschickt.

Als Bob 12 Jahre alt war, zog er mit seiner Mutter und Bunny nach Trenchtown, einem Stadtviertel von Kingston. Es hatte zwar kein Abwassersystem, aber es stellte für die Slum- und Hüttenbewohner eine erstrebenswerte Wohnanlage dar.

Er und Bunny erhielten in Trenchtown ihren ersten richtigen Musikunterricht bei Joe Higgs. Joe war einer der ersten Jamaikaner, der eine Platte aufgenommen hatte. Durch ihn lernten sie Peter Tosh kennen.

Im Alter von 14 Jahren verließ Bob die Schule. Nicht weil er unbegabt war oder faul, sondern um Geld zu verdienen. Er fand eine Stelle als Schweißer. Er mochte diese Arbeit nicht, tat sie aber seiner Mutter zuliebe. Doch eines Tages flog ihm beim Schweißen ein Stück Metall ins Auge. Er musste ins Krankenhaus, wo ihm der Splitter ohne Narkose entfernt wurde.

Danach kündigte Bob seinen Job um sich ganz der Musik zu widmen. 1962 lud Leslie Kong, ein Produzent, ihn zu einer Probe ein. Er war sehr begeistert von Bob und nahm drei Platten mit ihm auf.

  1. "Judge Not"
  2. "Terror"
  3. "One Cup of Coffee"

Aber noch fanden sie keine Beachtung und Bob bekam nur 20 Pfund und zwei Kopien. Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt 1963 wurde er ausgebuht.

Trotz all diesen Enttäuschungen gründete er eine Band mit seinen Freunden Bunny Livingstone und Peter Tosh, die zuerst "The Teenagers" dann "The Wailing Rudeboys" und hinterher "The Wailers" hieß.

Mit ihnen enstanden Songs wie "I´m still waiting" oder "Simmer Down". Dieser Song wurde ein Hit und landete 1964 auf Platz eins der jamaikanischen Charts. Sie produzierten ungefähr 30 Songs und wurden eine der bekanntesten Bands Jamaikas. Doch es gab Konflikte in der Band, weil Peter Tosh der Bandleader sein wollte, doch die Fans nur Bob akzeptierten.

Am 10. Februar 1966 heiratete Bob seine Freundin Rita Anderson.

Bob fühlte sich immer mehr zum Rastafari hingezogen. Dies konnte man auch in seiner Musik spüren. Er ließ sich Dreadlocks wachsen und begann Marihuana zu rauchen.

1967 gründete er eine eigenes Plattenlabel, doch es existierte nicht lange und er eröffnete einen Plattenladen. Bob und seine Bandmitglieder, die Barret- Brüder, Peter Tosh und Bunny Livingstone entwickelten einen ganz neuen Stil - den Reggae.

Leslie Kong ihr Produzent brachte eine Platte mit Bob Marley and The Wailers heraus, bevor er mit 38 Jahren an einem Herzanfall starb.

Inzwischen gab es viele Streitereien in der Band, weil Peter Tosh immer noch der Boss sein wollte. So stiegen Bunny und Peter aus. Am 11. Oktober 1975 gaben sie ihr letztes gemeinsames Konzert und brachten das Album "Rastaman Vibrations" raus. Welches ein riesen Erfolg hatte.

Danach machte Bob weiterhin Musik und ging nach Amerika.

Im Dezember 1976 wurde ein Mordanschlag auf Bob verübt. Mindestens sieben Männer schossen mit Pistolen auf ihn. Wie durch ein Wunder kam er mit nur einer Armverletzung davon.

Am 8. Oktober 1980 brach Bob beim Joggen im Central Park zusammen. Er wurde ins Krankenhaus gebracht und die Ärzte diagnostizierten einenbäsartigen Gehirntumor im Endstadium. Daraufhin beschloss Bob wieder zurück in seine Heimat Jamaika zu fahren um dort zu sterben. Doch er schaffte es nicht. Am 10. Oktober verstarb er.

Anna Tellen


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