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Gymnasium Laurentianum
[  Referat: Islam  ]


Allah Mohammed
Allah Mohammed


Mohammed

Hz. Mohammed, der Stifter des Islam, wurde etwa 570 nach Christus in Mekka geboren. Bis zu seinem 40. Lebensjahr führte er ein normales Leben als Kaufmann. Lange innere religiöse Kämpfe ließen in ihm das Bewußtsein reifen, er sei ein Prophet der wahren Gotteslehre. In dieser Überzeugung wurde er vollends bestärkt durch eine Vision, eine Offenbarung Gottes, die er in einer Höhle bei Mekka hatte.Derartige Visionen und Offenbarungen wiederfuhren ihm immer wieder bis an sein Lebensende;ihr Inhalt wurde von gläubigen Anhängern Hz. Mohammeds schriftlich festgehalten und nach seinem Tod im Kuran gesammelt. Mit der Verkündigung seiner neuen Lehre stieß Hz. Mohammed bei seinen mekkanischen Landsleuten auf Widerstand und wurde verfolgt. Deshalb geht er 622 nach Medina. Dort starb er 632.



Der Aufbau der Religion

In Medina baute sich Hz. Mohammed seine Gemeinde auf. Mit den Juden stand er zunächst auf gutem Fuß, wurde aber ihr Gegner, als sie sich nicht bekehren ließen. Er war der Ansicht, seine Lehre stünde im Einklang mit den beiden Buchreligionen, dem Jugendtum und dem Christentum, freilich mit der Einschränkung,dass die christliche und jüdische Lehre nur Vorstufen der islamischen seien und dass Christen und Juden das Anliegen ihrer göttlichen Lehren eigenmächtig verfälscht hätten. Hz. Mohammeds ganzes Streben in Medina war auf die Rückeroberung Mekkas gerichtet, was ihm i. J. 630 nach vielen Kämpfen gelang. Der Islam ist eine reine Gesetzesreligion, d.h. er fordert nicht die Läuterung der Gesinnung, sondern die Erfüllung von bestimmten Pflichten und Geboten. So kennt der Islam fünf Grundpflichten, die jeder Muslim genau erfüllen muss.

  1. Das Glaubensbekenntnis: Es gibt keinen Gott außer Allah und Hz. Mohammed ist der Gesandte Allahs
  2. Das täglich fünfmal zu sprechende Kultgebet
  3. Die Almosensteuer
  4. Das Fasten im Monat Ramadhan
  5. Die Pilgerfahrt nach Mekka, einmal im Leben eines jeden Muslim.

Allah (=Gott)

Allah ist der Name Gottes, der die Menschen, Wesen und alle Welten erschaffen hat, der allmächtig und allbarmherzig ist. Gott hat für das Glück der Menschen in der Welt und im Jenseits Propheten gesandt und ihnen die "heiligen Bücher" offenbart. Gott hat den Menschen gezeigt, was zum Paradies und zur Hölle führt. Das wichtigste für die Muslime ist der Glaube und die Anerkennungder Einheit Gottes. Gott gehören die schönsten Namen. Mit diesen 99 Namen werden auch gleichzeitig die Attribute, Eigenschaften Gottes erklärt. Allahs Eigenschaften werden umschrieben mit den Worten Allgegenwart, Allmacht und Güte. Der Mensch besitzt nach Hz. Mohammeds Lehre keine Willensfreiheit, sondern ist in all seinen Handlungen bestimmt durch den Willen Allahs. Die zwei heiligen Schriften des Islams sind der Kuran und die Sunna. Sie enthalten die gesamte Lehre des Islams. Der Kuran enthält die Offenbarungsreden Hz. Mohammeds. In den Moscheen (Gotteshäuser) findet man keine Bilder, da Allah nicht bildlich dargestellt werden darf. Der Islam breitete sich sehr rasch aus. 750 war ganz Nordafrika, Spanien, der Orient und Indien bis zum Ganges mohammedanisch. Die Hauptverbreitungsgebiete des Islams sind die Länder des Vorderen Orients, Pakistan, Indonesien, Sowjetunion und Nordafrika.



Das Gebet

Das Gebet ist ein wichtiges Element der fünf Säulen und der Stützpfeiler der Religion. In der Kindheit wird den Kindern das Gebet beigebracht und in der Pubertät fangen die Jugendlichen an zu beten, weil für sie damit die Verantwortung beginnt und sie zu Erwachsenen werden.



Wann betet man?

Es gibt fünf Gebete am Tag; vor dem Sonenaufgang wird das Morgengebet; Mittags ungefähr 3/4 Stunde nach der Senkrechtstellung der Sonne das Mittagsgebet, am späten Nachmittag das Nachmittagsgebet; nach dem Untergang der Sonne das Abendgebet; und ungefähr 80 Minuten nach dem Sonnenuntergang das Spätabendgebet verrichtet.



Wo betet man?

Sofern es möglich ist, wird das Gebet gemeinsam in der Moschee verrichtet, wenn es nicht möglich sein sollte, kann man es auch selbstständig, an einem sauberen Platz, wie zu Hause, auf dem Gebetsteppich oder auf einer reinen Unterlage, verrichten. Man kann es auch später nachholen, wenn man das Gebet nicht innerhalb der Gebetszeit verrichten kann. Frauen und Männer können mit den Kindern zusammmen in der Moschee ihre Gebete verrichten, wenn es keine separate Gebetsräume gibt. Die Kinder beten zwischen den Männern und Frauen.



Autorin: Sevim Turan
Quelle: Der Islam und die Moschee, Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion e.V.,Köln






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