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> Der VW Käfer

 

Prototyp des Käfers vor dem 2.Weltkrieg
 

Der VW Käfer ist weltweit eins der berühmtesten Autos überhaupt, vergleichbar mit dem Ford Modell T "Tin Lizzy" und dem Citroen 2 CV "Ente". Seinen Spitznamen "Beetle", auf Deutsch "Käfer", erhielt er erst in den 60er-Jahren, als er in den USA populär wurde. Es gab damals sogar eine Serie von Spielfilmen mit "Herbie", dem VW Käfer.

Mit dem Käfer begann die Massenmotorisierung in Deutschland. Entworfen wurde er bereits in den 30er-Jahren von Prof. Ferdinand Porsche für genau diesen Zweck. Gebaut wurde er dann aber erst in verschiedenen Versionen für den militärischen Einsatz. Erst 1948 wurde er als ziviles Fahrzeug im Werk Wolfsburg gebaut. Die frühen Käfer hatten noch eine geteilte Heckscheibe und wurden dann später als "Brezelkäfer" bekannt.


Der "Brezelkäfer" Baujahr 1950, 25 PS, 100 km/h
 

In den 50er-Jahren wurde der Käfer zum Symbol des deutschen Wirtschaftswunders. 1952 waren in der Bundesrepublik insgesamt nur 903575 PKW zugelassen und schon 1955 lief in Wolfsburg der Einmillionste Käfer vom Band. Bis in die 70er Jahre waren die Käfer dann auf deutschen Straßen das bei weitem häufigste Auto. Der Käfer war vergleichsweise preisgünstig, allerdings auch nur sparsam ausgestattet. 1970 kostete ein fabrikneuer VW Standard knapp unter 5000 DM, mit seinen 34 PS war er 120 km/h schnell und verbrauchte etwa 10 l Benzin pro 100 km. Der Käfer wurde laufend verbessert und es gab auch mehrere Varianten.


Der letzte Käfer läuft in Wolfsburg vom Band
 
In den 70er-Jahren war der Käfer technisch und in der Ausstattung nicht mehr zeitgemäß. Bis dahin waren in Wolfsburg 16.255.500 Wagen vom Band gelaufen. Weltweit waren es etwa 20 Millionen, denn mittlerweile wurde der Käfer auch in Mexiko gefertigt. Am 19.1.1978 läuft der letzte Käfer in Wolfsburg vom Band und damit endete eine Legende. In Mexiko wurde er dann noch mehrere Jahre gefertigt und jetzt gibt es einen Nachkommen in ähnlicher Form, den New Beetle.


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