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Das Brandenburger Tor
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Das Brandenburger Tor in Berlin am westlichen Rand des Innenstadtkerns, in klassizistischem Stil von Schinkel erbaut und mit einer Quadriga gekrönt ist ein auffälliges Bauwerk an einer markanten Stelle. Im Deutschen Reich wurde es für Paraden benutzt. Nach dem 2.Weltkrieg wandelte
sich die Bedeutung und es wurde zu einem Symbol der Deutschen Teilung.
An dieser Stelle wurde 1961 die Teilung durch eine besonders feste Mauer ganz sichtbar zementiert. An dieser Stelle waren alle Politiker,
die Berlin besuchten. US-Präsident Reagan forderte zum Öffnen dieses Tors auf. In den 60er-Jahren war ein bekanntes Schlagwort:
"Macht das Tor auf !" und damit war gemeint, dass die deutsche Teilung überwunden werden sollte. Es gab Plakate mit dem Text
"Dreigeteilt - Niemals !" und auch auf diesen Plakaten war das Brandenburger Tor. Es gab ein "Kuratorium Unteilbares
Deutschland", das kleine Anstecknadeln mit dem Tor verteilte. Am Brandenburger Tor war die Teilung besonders eindringlich sichtbar und
das Tor wurde so zum Symbol.
Als im November 1989 dann die Mauer endlich fiel, war auch das am Brandenburger Tor besonders spektakulär. Hier wurde die Mauer
bestiegen. Hier trafen sich spontan die Deutschen aus Ost und West. Hier begannen auch die "Mauerspechte" damit, den
Beton zu zerlegen. Als die Mauer hier dann beseitigt war und das Brandenburger Tor offen war, war sinnbildlich dann auch die
Teilung überwunden.

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