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SED
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Die wirkliche Macht in der DDR hatte weder das Volk, noch die
Volkskammer oder die Regierung. Es war die Partei SED, die
die Richtlinien der Politik bestimmte. Die anderen Parteien
waren mit der SED im Antifaschistischen Block zusammengeschlossen und
wurden von der SED dominiert, man nannte sie auch
"Blockflöten".
Die SED wurde 1946 durch den zwangsweisen Zusammenschluss der
SPD und KPD gegründet. SED steht für Sozialistische Einheitspartei
Deutschlands. Die SED wurde von Walter Ulbricht geführt, der
bereits 1945 aus Moskau nach Berlin eingeflogen wurde.
Die starken Männer in der DDR waren die Chefs der SED, die meist
viele Ämter, auch Staatsämter, hatten:
Egon Krenz war der letzte Parteichef alter Art, jedoch schon in
einer neuen Zeit. Die SED war nach Egon Krenz nicht mehr die
bestimmende Kraft in der DDR. Die Politik wurde von Hans Modrow
bestimmt und dann nach freien Wahlen von Lothar de Maiziere bis zum
3.10.1990.
Unter Gregor Gysi nannte sich die SED in
PDS, Partei des Demokratischen Sozialismus, um. Als solche lebt
sie heute noch fort.
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