Zurück zur Startseite Was geschah zwischen 1949 und 1959 ? Was geschah zwischen 1960 und 1969 ? Was geschah zwischen 1970 und 1979 ? Was geschah zwischen 1980 und 1989 ? Was geschah zwischen 1990 und 1999 ?
Road Ahead Prize 2000
Bundestag Ereignisse Ergänzungen
Navigation
Unser ProjektThemen aus der großen, weiten WeltZur Lau Suchmaschine




Rückkehr zu den Themenseiten:
> zu den Bundespräsidenten
> zu den Bundeskanzlern
> zur Menü-Seite zum Bundestag
> zur Seite mit der Themenübersicht
Übersicht Bundespräsidenten Eine Seite zurück Eine Seite vorwärts

fette Henne

> Der 3.Bundespräsident: Dr.Dr. Gustav W. Heinemann,  1969 -1974


Heinemann

Gustav Heinemann, SPD, war evangelisch. 1926 heiratete er Hilda Ordemann aus Bremen. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor. Die Frau des heutigen Bundespräsidenten ist eine Enkelin Heinemanns. Heinemann ließ sich stets von seiner christlichen Überzeugung und seinem eigenen Gewissen leiten. Heinemann verließ 1950 die Regierung Adenauer, in der Innenminister war, weil er gegen die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik war. Mitglied der SPD wurde er erst 1957.


1899 Geboren am 23. Juli in Schwelm (Westfalen)
1909-1917 Realgymnasium Essen
1917-1918 Soldat
1919-1923 Studium der Rechtswissenschaft, Volkswirtschaft und Geschichte in Münster, Marburg, München, Göttingen und Berlin. Aktiv in Studentengruppen der Deutsch - Demokratischen Partei
1920 Von Kapp-Anhängern (Kapp-Putsch) kurzfristig inhaftiert
1921 Promotion in Marburg zum Dr. rer. pol.
1922 Erste juristische Staatsprüfung
1926 Zweite juristische Staatsprüfung
1926 Rechtsanwalt in Essen
1929 Promotion in Münster zum Dr. jur.
1928-1936 Als Rechtsanwalt zugleich Justitiar und Prokurist der Rheinischen Stahlwerke in Essen und
1936-1949 deren Vorstandsmitglied
1930 Beitritt zum Christlich-Sozialen Volksdienst
1923-1939 Dozent (Lehrauftrag) für Bürgerrecht und Wirtschaftsrecht an der Universität Köln
ab 1933 Mitglied der Bekennenden Kirche. Beteiligung an deren Synoden, insbesondere an der Barmer Synode Mai 1934 ("Barmer Erklärung")
Beteiligung an der Herstellung und Verbreitung von Flugschriften der Bekennenden Kirche
1936-1950 Vorsitzender des CVJM in Essen
1936 Aufforderung zum Eintritt in den Vorstand des Rheinisch-Westfälischen Kohlensyndikats wird zurückgezogen wegen Weigerung, auf weitere Tätigkeit in der Bekennenden Kirche zu verzichten.
1945-1967 Mitglied des in Treysa konstituierten Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
1945 "Stuttgarter Erklärung" des Rates der EKD
1945-1962 Mitglied der Leitung der Evangelischen Kirche im Rheinland
1946-1949 Oberbürgermeister in Essen
1947-1950 Abgeordneter des Landtages von Nordrhein-Westfalen
1947-1948 Justizminister in Nordrhein-Westfalen
1948 Weltkirchenversammlung Amsterdam
1948-1961 Mitglied der Kommission für Internationale Angelegenheiten des Weltkirchenrates (CCJA)
1948 Präsident der verfassungsgebenden Kirchenversammlung in Eisenach (Gründung der EKD)
1949-1955 Präses der Synode der EKD
1949 Beteiligt an der Konstituierung des Deutschen Evangelischen Kirchentages
1949 Innenminister der ersten Bundesregierung unter Konrad Adenauer
1950 Rücktritt als Innenminister aus politischen Gründen
1951 Gründung der Notgemeinschaft für den Frieden Europas
1952 Austritt aus der CDU
1952 Mitbegründer der Gesamtdeutschen Volkspartei
1954 Besuchsreise in die Sowjetunion auf Einladung des Patriarchen der Russisch Orthodoxen Kirche
1954 Weltkirchenversammlung in Evanston
1957 Auflösung der Gesamtdeutschen Volkspartei; Eintritt in die SPD
1957 Mitglied des Deutschen Bundestages
1958 Mitglied des Parteivorstandes der SPD
1961 Weltkirchenversammlung in Neu-Delhi
1966-März 1969    Bundesminister der Justiz in der Regierung Kiesinger/Brandt
1969-1974 Präsident der Bundesrepublik Deutschland
1976 Gustav Heinemann stirbt am 7. Juli

Autor: Christian Holtkötter;   Quelle: Website des Bundespräsidialamtes

zum Textanfang



| Start | Projekt | Warendorf | Bundestag | Ereignisse | Eindrücke | Ergänzungen | Suchen | Lau-Homepage |