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Der 3.Bundeskanzler: Kurt Georg Kiesinger, 1965-1969
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Kurt Georg Kiesinger, CDU, Spitzname "Silberzunge", war der Kanzler der Großen Koalition. Seine Stärken
lagen im Ausgleichen. Nach der Wahl 1969 bildete sich die sozial-liberale Koalition aus SPD und FDP und damit
verlor Kiesinger das Amt des Kanzlers.
| 1904 |
Kiesinger wurde am 6. April in Ebingen, Württemberg, geboren. |
| 1934 |
Jura-Studium und die anschließende Referendarzeit mit dem 2. Staatsexamen abgeschlossen. |
| 1949 |
In diesem Jahr wird Kiesinger MdB ( bis 1980, mit Unterbrechung von 1958-1969). |
| 1954 |
Von 1954-58 ist K.G. Kiesinger Vorsitzender des außenpolitischen Ausschusses. |
| 1958 |
Ministerpräsident von Baden-Württemberg (bis 1966). |
| 1966 |
Am 1. Dezember wird er zum 3. Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt.
"Bundeskanzler der großen Koalition". |
| 1967 |
Bis 1971 ist Kiesinger Bundesvorsitzender der CDU. |
| 1969 |
Durch Neubildung des Bundesregierung nach der Bundestagswahl ´69 scheidet
Kiesinger aus dem Amt des Bundeskanzlers aus. Nachfolger wird Willy Brandt. |
| 1988 |
Kurt Kiesinger stirb im Alter von 83 Jahren am 9. März in Tübingen. |
Autor: Christian Holtkötter; Quelle: Website des Bundeskanzleramtes

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