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fette Henne

> Der 2.Bundeskanzler: Ludwig Erhard,  1963 - 1965

Erhard

Ludwig Erhard, CDU, Markenzeichen Zigarre, gilt wegen seiner Arbeiten von 1945-1949 und seiner Tätigkeit als Wirtschaftsminister ab 1949 als der "Vater des Wirtschaftswunders". Auf ihn geht wesentlich die soziale Marktwirtschaft der Bundesrepublik zurück. Die Übernahme der Kanzlerschaft ging nicht ohne Reibungen ab, weil Konrad Adenauer Bedenken hatte. Als Kanzler war Erhard glücklos.

1897 Ludwig Erhard ist am 4. Februar in Fürth geboren.
1903-1916 Er besuchte von 1903 -1916 die Volksschule und absolvierte nach der Realschule eine Kaufmannslehre.
1916-18/19    Zu dieser Zeit nahm der spätere Bundeskanzler am 1. Weltkrieg teil, bis er schwer verwundet wurde.
1925 Erhard schließt sein Studium in Volks- und Betriebwirtschaft ab. (danach wissenschaftliche Tätigkeit)
1925-28 Er übernimmt die Führung des elterlichen Betriebes.
1928-42 Ludwig Erhard wird Mitarbeiter im "Institut für Wirtschatsbeobachtung der deutschen Fertigware" von Wilhelm Vershofen in Nürnberg.
1943-44 In diesen 2 Jahren arbeitete er an der Verfassung der Denkschrift "Kriegsfinanzierung und Schuldenkonsolidierung".
1945-46 Der Gang in die Politik : Erhard wird bayerischer Staatsminister für Wirtschaft.
1948 Direktor für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets. Am 20. Juni tritt die von ihm mitvorbereitete Währungsreform in Kraft.
1950 Professor in Bonn.
1949-63 Dr. Erhard ist inzwischen MdB geworden. Er ist Minister für Wirtschaft unter dem seinerzeitigen Bundeskanzler Konrad Adenauer. (1957  wird er Vizekanzler)
1963 Am 16. Oktober diesen Jahres wird Dr. Ludwig Erhard zum 2. Bundeskanzler der BRD gewählt.
1965 Wiederwahl zum Bundeskanzler.
1966 Als Bundeskanzler tritt Erhard am 1. Dezember zurück, er wird aber zum Bundesvorsitzenden der CDU gewählt (bis 1967). Nachfolger Erhards wird Kurt Georg Kiesinger.
1977 Am 5. Mai stirbt Ludwig Erhard in Bonn im Alter von 80 Jahren.

Autor: Christian Holtkötter;   Quelle: Website des Bundeskanzleramtes

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