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[ D e u t s c h l a n d i n E u r o p a ] |
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4.10.1990 Der gemeinsame
Deutsche Bundestag mit 144 Abgeordneten der
ehemaligen Volkskammer tritt zusammen. Fünf bisherige DDR-Politiker werden
Bundesminister der ersten gesamtdeutschen Regierung.
5.10.1990 Der Bundestag verabschiedet das Gesetz über die volle
Souveränität Gesamtdeutschlands.
2.12.1990 Erste gesamtdeutsche Wahlen zum
12.Deutschen Bundestag.
20.6.1991 Der Bundestag spricht sich mit 338 gegen 320 Stimmen für
Berlin
als künftigen Sitz von Parlament und Regierung aus. |
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Bei der ersten gesamtdeutschen Wahl gelten Sonderregelungen. Die
PDS und Bündnis 90/Grüne erhalten Mandate mit weniger als 5%. Die
Grünen(West) scheitern an der 5%-Klausel. |
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Das wiedervereinigte Deutschland spielt auch international
eine veränderte Rolle. Im
Golfkrieg 1990/91 war die Bundeswehr
noch nicht direkt beteiligt. Danach folgten aber Auslandseinsätze
wachsenden Umfangs: Kambodscha, Adria, Somalia 1993 und
schließlich 1999 sogar der Einsatz von Kampfeinheiten
im Kosovo.
Am 19.Aug.1991 putschen Altkommunisten in Moskau gegen Gorbatschow.
Der Putsch scheitert an
Jelzin. In der Folge verliert die KPdSU die
Macht, Gorbatschow seine Ämter, die Sowjetunion löst sich auf, in
Rußland wird Jelzin Präsident, und mehrere Nachfolgestaaten der SU
entstehen, mit zahlreichen Problemen. Zwischen Deutschland und
Rußland entwickeln sich besondere Beziehungen.
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Für den Aufbau Ost werden Milliarden bereit gestellt.
1993 wird eine Sondersteuer, der Solidarpakt für den
Aufbau Ost, beschlossen. Nahezu alle ehemaligen
großen
DDR-Staatsbetriebe werden abgewickelt
und ganze Industriebereiche verschwinden. Der Neuaufbau
einer mittelständischen Wirtschaft braucht Zeit. Trotz
erheblicher Aufbauleistungen gibt es nach 10 Jahren
immer noch Problemfälle.
1994 ziehen die letzten Einheiten der russischen Armee,
der ehemaligen "Roten Armee", aus Deutschland ab.
27.Okt.1998 Bundestagswahlen,
Gerhard Schröder (SPD)
löst Helmut Kohl (CDU)
als Bundeskanzler ab;
Regierungskoalition aus SPD und B90/Grüne.
19.4.1999 Übernahme des
Reichstagsgebäudes
für den Bundestag;
Umzug von Parlament und Regierung nach
Berlin.
1.Juli 1999 Letzte Sitzung des Bundestages in Bonn. |
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Die Kosten der Einheit sind sehr hoch. Einmal ist die
DDR in Wirtschaft und Infrastruktur weit maroder als
vermutet.
Dazu kommen Milliarden, die nach Rußland
fließen, in gewisser Weise der Preis für den Abzug
der russischen Truppen, der 1994 beendet ist.
Und
schließlich erwarten die NATO-Verbündeten auch eine
höhere Verantwortung, d.h. auch Auslandseinsätze
der Bundeswehr. |
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3.Okt. 1990 Mit dem Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland werden die neuen
Bundesländer auch Teil der EG.
7.Feb.1992 Der "Vertrag über die Europäische Union",
Maastrichter
Vertrag, wird unterzeichnet. Er sieht unter anderem die Schaffung
einer gemeinsamen Währung vor.
1.Jan.1993 Der Binnenmarkt ist verwirklicht, die innergemeinschaftlichen
Grenzen fallen weg. Das bedeutet in der ganzen EU freien Waren-, Dienstleistungs-
und Kapitalverkehr. EU-Bürger können überall in der Union leben und arbeiten.
3.Mai 1998 Auf dem Gipfeltreffen in Brüssel beschließen die Staats- und
Regierungschefs den Start der Europäischen Währungsunion am 1. Januar 1999
mit elf Teilnehmerstaaten.
1.Jan.1999 Die gemeinsame Europäische Währung, der
Euro, tritt in Kraft.
Für eine Übergangszeit gelten noch die nationalen Währungen mit einem festen
Kurs. |
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Nach der Deutschen Einheit war die Europapolitik
der Schwerpunkt der Regierung
Kohl bis 1998. Die Zustimmung
Frankreichs zur Wiedervereinigung soll an den Euro
geknüpft gewesen sein. In Deutschland wurde der
Euro gegen alle Widerstände durchgesetzt. |
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In den Jahren nach dem 2.Weltkrieg hat sich Deutschland
in vielfacher Beziehung geändert. Der Präsident des Zentralrats
der Juden
Paul Spiegel hat uns
dazu einige Gedanken mitgeteilt. |
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Quellen: diverse Lexika Autoren: Arbeitsgruppe HTML: Hyun-A Cho

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