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Die innerdeutsche Grenze - Eiserner Vorhang
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Innerdeutsche Grenze in den 80er Jahren
In 1952 begann der Ausbau der damaligen Zonengrenze zum undurchdringlichen Eisernem Vorhang. Bis dahin
verband eine Landstraße, die hier auf einer kleinen Brücke den Grenzbach Aue überquerte, die kleine Stadt
Schöningen (Niedersachsen) mit dem Dorf Hötensleben (Sachsen-Anhalt).
Die Brücke wurde gesperrt und verfiel in den folgenden Jahren. Die Grenze wurde erst mit Stacheldraht und später
mit festen Zäunen, Mauern und Sichtblenden versehen. Die Häuserreihen am westlichen Rand von Hötensleben
wurden für ein freies Schußfeld abgerissen. Ein Wachtturm wurde errichtet.
Auf westlicher Seite wurden an besonders markanten Stellen Aussichtspunkte eingerichtet und gelegentlich
auch Informationsstellen. Die Grenze bei Hötensleben war ein solcher Punkt, der von Bundespräsidenten und
-kanzlern besucht wurde.
Bis zum November 1989 war die Grenze hier nahezu undurchdringlich. Sie war schließlich mit Selbstschussanlangen und moderner Technik ausgebaut, etwa nach dem Schema der folgenden Zeichnung.

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