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> Fußball in der Bundesrepublik

 

Der 28. Januar 1900 ist das offizielle Gründungsdatum des Deutschen Fußball Bundes (DFB). In dieser Zeit gab es den DFB und 86 Vereine. Die Weltkriege stoppten den DFB und den Spielfluß. Doch nach der Wiedergründung des DFB im Jahre 1949 gab es in den laufenden Jahren, bis heute, einen ständigen Zuwachs an Vereinen und Mitgliedern. Das hieß für den Deutschen Fußballbund und dessen Mitarbeiter mehr Arbeit, die nicht alleine zu bewältigen war. Von Jahr zu Jahr wurde diskutiert, entwickelt und neu angeschafft. Heute gibt es eine Hierarchie mit fünf Schichten. Die Spitze ist der DFB. 21 Landesverbände sind den fünf Regionalverbänden untergeordnet. In den Kreisen und Bezirken der Landesverbände werden von großen und kleinen Vereinen Meisterschaften ausgetragen. Doch die Basis für die gesamte Hierarchie sind die 6.310.948 Mitglieder. Alle großen Namen, sei es Franz Beckenbauer, Lothar Matthäus, Fritz Walter, Günter Netzer,... sind Mitglieder und haben irgendwo in einer Kreisklasse angefangen. So hat jeder Junge oder jedes Mädchen, das in einem Fußballverein tätig ist, und somit Mitglied im DFB ist, die Chance die gleiche Karriere zu absolvieren wie die großen Idole.

In den letzten 50 Jahren hat der DFB große Erfolge erzielen können: Höhepunkte sind die drei Weltmeisterschaften und die beiden Europameisterschaften. In aller (Un)bescheidenheidenheit nennt sich die Bundesliga die stärkste Liga der Welt. Und der DFB will der größte Sportverband der Welt sein.


Die Meisterschale des DFB


DFB Meisterschale


Fünfzig Jahre Fußball in Deutschland: von 1949 bis 1999

1949   Die Wiedergründung des wird DFB beschlossen. VfR Mannheim empfängt als Deutscher Fußballmeister die neu geschaffene Silberschale.
1950 Ein Exekutivkomitee der FIFA beschließt die Wiederaufnahme des DFB. Der DFB zählt 13.000 Vereine mit 54.000 Mannschaften und 1.400.000 Mitgliedern. Das erste Länderspiel gewinnt die Nationalelf mit 1:0 gegen die Schweiz.
1951 Die Geschäftsstelle des DFB wird nach Frankfurt a.M. verlegt. Deutsche Vereine bestreiten Spiele gegen Mannschaften aus 19 Ländern.
1952 Bei einer Sitzung in München kommt eine Debatte über die Berufsspielerfrage nicht zustande. Das Austragen von Hallenfußballspielen wurde abgelehnt.
1953 Die Deutsche Meisterschaft wird von nun an mit 16 (statt bisher 8) Vereinen ausgetragen. Eine Diskussion über die Schaffung einer neuen Bundesliga entsteht.
1954 Deutschland gewinnt das Finale der 5. WM gegen Ungarn (3:2) und darf sich Weltmeister nennen!!! Der DFB zählt zu den Gründungsmitgliedern der Europäischen Fußball-Union (UEFA).
1955 Die Einrichtung des Frauenfußballs wird abgelehnt. Deutschland gewinnt das Länderspiel gegen die UdSSR mit 3:2.
1956 Der Saarländischen Fußball Verband kehrt zum DFB zurück. DFB und ARD beschließen erstmals Fußballspiele im Fernsehen zu Übertragen.
1957 Die DFB-Geschäftsstelle zieht in die Zeppelinallee 77 in Frankfurt um. In den Jahren 1957 und 1958 gewinnt die Nationalmannschaft vier von fünf Länderspielen.
1958 Bei der Weltmeisterschaft verliert das deutsche Team im Spiel um Platz 3 gegen Frankreich (3:6). Der Antrag die Sommerpause durch eine Winterpause zu ersetzen wird abgelehnt.
1959 Fritz Walter, Paul Janes und Ernst Lehner werden für 50 Länderspiele ausgezeichnet. Dr. Peco Bauwens wird für die Leitung von 82 Länderspielen geehrt.
1960 Der DFB feiert sein 60jähriges Bestehen. Frankfurt erreicht das Europapokalfinale gegen Real Madrid (3:7).
1961 Der DFB diskutiert über ein zentrales Spielsystem. Die Statistik zeigt 2.034.598 Mitglieder in 14.670 Vereinen mit 65.846 Mannschaften.
1962 Bei der WM in Chile verliert die Nationalmannschaft das Viertelfinale gegen Jugoslawien mit 0:1. Beim DFB-Bundestag wird beschlossen eine neue Bundesliga zu schaffen. Fünf Teams aus Süd und West, drei aus dem Norden, zwei aus Südwest und ein Team aus Berlin werden in der Saison 63/64 in der neuen Bundesliga Spielen.
1963 Uwe Seeler und Karl-Heinz Schnellinger spielen in der Weltauswahl. Der erste Spieltag der neuen Bundesliga startet am 24. August.
1964 Deutscher Meister wird der 1.FC Köln. Spielausschuß und Bundesligaausschuß schlagen eine zweite Bundesliga vor. Sepp Herberger nimmt Abschied vom Amt als Bundestrainer.
1965 Die Erweiterung auf 18 Mannschaften in der Bundesliga wird beschlossen. TSV 1860 München verliert das Europapokalfinale der Pokalsieger gegen West Ham United mit 0:2.
1966 Erster deutscher Europapokalsieger der Pokalsieger ist Borussia Dortmund. Bei der 8. Weltmeisterschaft unterliegt Deutschland im Finale England mit 2:4 nach Verlängerung.
1967 Bayern München gewinnt das Finale um den Europapokal der Pokalsieger mit 1:0 gegen Glasgow. Ein 0:0 gegen Albanien verhindert die erstmalige Teilnahme an einer Europameisterschaft.
1968 Die Nationalmannschaft gewinnt zum ersten Mal gegen England (1:0). Bei Punktgleichheit wird jetzt die Wertung nach der Tordifferenz durchgeführt.
1969 Zum ersten Mal wird eine A-Jugend Meisterschaft gespielt. Ein kalter Winter verhindert die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Mexiko.
1970 Bomber Müller Deutschland gewinnt gegen Uruguay und wird bei der Weltmeisterschaft dritter. Mit zehn Treffern war Gerd Müller erfolgreichster Torschütze bei der WM. Das Verbot des Hallenfußballs wird aufgehoben. Gerd Müller wird zum Fußballer des Jahres in Europa geehrt.
1971 Am 3. April bricht auf dem Bökelberg in Mönchengladbach das Tor zusammen. M'Gladbach wird zum zweiten Mal in Folge Meister.
1972 Die Nationalmannschaft gewinnt zum ersten Mal den Sieg bei einer Europameisterschaft. Am Ende dieses Jahres werden über 3 Millionen Mitglieder gezählt.
1973 Ab der Saison 73/74 werden drei Bundesligavereine absteigen. Ab der Saison 73/74 wird die Frauen-Bundesliga eingeführt. Die Trikotwerbung wird erlaubt.
1974 Als erster Verein in Deutschland gewinnt Bayern München den Europapokal der Meister. Die Nationalmannschaft wird im eigenen Land zum zweiten Mal Weltmeister (2:1 gegen Holland)!!
1975 Der DFB wird 75 Jahr alt. Bayern München gewinnt den Europapokal der Meister und M'Gladbach wird UEFA-Pokal-Sieger.
1976 Deutschland verliert das Finale um die Europameisterschaft gegen die CSSR. Zum zweiten Mal wird Franz Beckenbauer zum Fußballer des Jahres in Europa geehrt. Bayern München gewinnt drei Mal in Folge den Europapokal der Meister.
1977 Sepp Herberger stirbt am 28. April im Alter von 80 Jahren. Der Hamburger SV gewinnt das Finale um den Europapokal der Pokalsieger gegen RSC Anderlecht.
1978 Die Nationalmannschaft scheidet bei der Weltmeisterschaft in Argentinien in der zweiten Runde aus. Am Jahresende werden 4 Millionen Mitglieder gezählt.
1979 Borussia Mönchengladbach wird Sieger im Finale um den UEFA-Pokal gegen Roter Stern Belgrad. Für Sportgerichtsverfahren sind Fernsehaufzeichnungen als Beweismittel zugelassen. Berti Vogts leitet die neue U-21-Nationalmannschaft.
1980 Das erste rein deutsche UEFA-Pokalfinale gewinnt Frankfurt gegen Mönchengladbach (2:3 und 1:0). Eine neue zweite Bundesliga wird in der Saison 81/82, mit 20 Teams, den Spielbetrieb aufnehmen. Deutschland gewinnt 2:1 gegen Belgien und wird zum zweiten Mal Europameister.
1981 Bergisch Gladbach wird erster DFB-Pokal-Sieger der Frauen. Karl-Heinz Rummenigge wird zum zweiten Mal Europas Fußballer des Jahres.
1982 Franz Beckenbauer wird zum Ehrenspielführer ernannt. Die Nationalmannschaft erreicht Platz zwei bei der Weltmeisterschaft in Spanien (1:3 gegen Italien). Ihr erstes Länderspiel gewinnen die Frauen mit 5:1 gegen die Schweiz.
1983 Der Hamburger SV wird Europapokalsieger der Meister. Der Vorschlag Hallenfußball ganzjährig zu spielen wird eindeutig abgewiesen.
1984 Nach dem Ausscheiden bei der EM in Frankreich tritt Jupp Derwall als Bundestrainer zurück. Neuer Leiter ist der ehemalige Nationalspieler Franz Beckenbauer.
1985 Deutschland bekommt die Zustimmung die Europameisterschaft 88 durchzuführen. Bayern München wird zum siebten Mal Deutscher Meister.
1986 Im Endspiel um die Weltmeisterschaft verliert Deutschland gegen Argentinien mit 2:3. Die Spielerkategorie "Vertragsamateur" wird in die Spielordnung aufgenommen. Ab der Saison 86/87 wird es eine verlängerte Winterpause geben.
1987 Mit dem zehnten Titelgewinn wird Bayern München Rekordmeister. Die U-20 Nationalmannschaft wird Vizeweltmeister in Chile.
1988 Bayer Leverkusen gewinnt gegen Barcelona und wird UEFA-Pokal-Sieger. Bei der EM im eigenem Land scheidet die Nationalmannschaft im Halbfinale gegen Holland aus. Das Team des DFB wird bei Olympia dritter.
1989 Den ersten Sieg bei einer Europameisterschaft gelingt der Nationalmannschaft der Frauen. Der VfB Stuttgart verliert das UEFA-Pokal-Finale gegen SSC Neapel.
1990 Deutschland siegt gegen Argentinien mit 1:0 und darf sich zum dritten Mal Weltmeister nennen. Nach diesem Titel tritt Franz Beckenbauer vom Amt als Bundestrainer zurück. Nachfolger wird Berti Vogts. Ausgebildete Schiedsrichterinnen dürfen Spiele pfeifen.
Die Deutsche Einheit: Der Deutsche Fußball-Verband (DFV) der DDR wird als Regionalverband mit seinen Landesverbänden im DFB aufgenommen. Zwei Clubs werden ab der nächsten Saison in der ersten Liga antreten. Sechs Mannschaften starten in der zweiten Liga.
1991 Die deutschen Frauen werden zum zweiten Mal Europameister (3:1 gegen Norwegen). Der DFB zählt über fünf Millionen Mitgliedern.
1992 Deutschland unterliegt im Finale der Europameisterschaft Dänemark mit 0:2. Werder Bremen wird Sieger des Europapokal der Pokalsieger. Hermann Neuberger stirbt im Alter von 72 Jahren. Am 24.10. wird Egidius Braun zum DFB-Präsidenten gewählt.
1993 Ab der Saison 94/95 wird es eine neue Regionalliga der Verbände mit 72 Mannschaften geben. Der DFB bewirbt sich offiziell bei der FIFA um die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2006. Bei der EM in Italien belegen die Frauen den vierten Platz. Der seit 15 Jahren bestehende Feldverweis auf Zeit im Amateurbereich wird abgeschafft.
1994 Die Nationalmannschaft scheidet im Viertelfinale bei der WM in den USA gegen Bulgarien aus.
1995 Die Nationalmannschaft der Frauen wird zum dritten Mal Europameister (3:2 gegen Schweden). Im gleichem Jahr werden sie Vizeweltmeister. Ab der nächsten Saison wird es für einen Sieg drei, für ein Unentschieden einen Punkt geben. Das Bosman-Urteil wird große Auswirkungen auf das Transfersystem haben.
1996 Deutschland wird durch das erste Golden Goal in der Geschichte des Fußballs Europameister. Bayern München gewinnt den UEFA-Pokal gegen Girondins Bordeaux mit 2:0 und 3:1. Matthias Sammer wird zum Fußballer des Jahres in Europa geehrt.
1997 Die Frauen-Nationalmannschaft wird zum vierten Mal Europameister. Schalke gewinnt den UEFA-Pokal gegen den Inter Mailand. Dortmund erringt den Sieg in der Champions League. Ende 1997 werden über sechs Millionen Mitglieder gezählt.
1998 Der 1. FC Kaiserslautern wird als erster Aufsteiger Deutscher Meister. Die Nationalmannschaft scheidet bei der WM in Frankreich im Viertelfinale gegen Kroatien aus. Eine der schrecklichsten Ereignisse in der Geschichte des DFB war die lebensgefährliche Verletzung
des französischen Gendarmen, Daniel Nivel, bei der WM, durch deutsche Randalierer. Am siebten September tritt Berti Vogts als Bundestrainer zurück. Erich Ribbeck wird neuer Bundestrainer. Assistiert wird er durch Uli Stielike.
1999 Bayern München wird zum 15. Mal Deutscher Meister. Neuer Vorsitzender im Bewerbungskomitee für die Weltmeisterschaft 2006 ist Franz Beckenbauer. 6.310.948 Mitglieder sind in 173.411 Mannschaften.


DFB Meisterschale


Die Deutschen Meister von 1949 bis 1999

1949   VfR Mannheim       1975   Borussia Mönchengladbach
1950 VfB Stuttgart 1976 Borussia Mönchengladbach
1951 1. FC Kaiserslautern 1977 Borussia Mönchengladbach
1952 VfB Stuttgart 1978 1. FC Köln
1953 1. FC Kaiserslautern 1979 Hamburger SV
1954 Hannover 96 1980 FC Bayern München
1955 Rot-Weiß Essen 1981 FC Bayern München
1956 Borussia Dortmund 1982 Hamburger SV
1957 Borussia Dortmund 1983 Hamburger SV
1958 FC Schake 04 1984 VfB Stuttgart
1959 Eintracht Frankfurt 1985 FC Bayern München
1960 Hamburger SV 1986 FC Bayern München
1961 1. FC Nürnberg 1987 FC Bayern München
1962 1. FC Köln 1988 SV Werder Bremen
1963 Borussia Dortmund 1989 FC Bayern München
1964 1. FC Köln 1990 FC Bayern München
1965 SV Werder Bremen 1991 1. FC Kaiserslautern
1966 TSV 1860 München 1992 VfB Stuttgart
1967 Eintracht Braunschweig 1993 SV Werder Bremen
1968 1. FC Nürnberg 1994 FC Bayern München
1969 FC Bayern München 1995 Borussia Dortmund
1970 Borussia Mönchengladbach 1996 Borussia Dortmund
1971 Borussia Mönchengladbach 1997 FC Bayern München
1972 FC Bayern München 1998 1. FC Kaiserslautern
1973 FC Bayern München 1999 FC Bayern München
1974 FC Bayern München    


DFB Meisterschale


Die DFB-Pokalsieger 1953 bis 1999

1953   Rot-Weiß Essen        1977   1. FC Köln
1954 VfB Stuttgart 1978 1. FC Köln
1955 Karlsruher SC 1979 Fortuna Düsseldorf
1956 Karlsruher SC 1980 Fortuna Düsseldorf
1957 FC Bayern München 1981 Eintracht Frankfurt
1958 VfB Stuttgart 1982 FC Bayern München
1959 Schwarz-Weiß Essen 1983 1. FC Köln
1960 Borussia Mönchengladbach 1984 FC Bayern München
1961 SV Werder Bremen 1985 Bayer 05 Uerdingen
1962 1. FC Nürnberg 1986 FC Bayern München
1963 Hamburger SV 1987 Hamburger SV
1964 TSV 1860 München 1988 Eintracht Frankfurt
1965 Borussia Dortmund 1989 Borussia Dortmund
1966 FC Bayern München 1990 1. FC Kaiserslautern
1967 FC Bayern München 1991 SV Werder Bremen
1968 1. FC Köln 1992 Hannover 96
1969 FC Bayern München 1993 Bayer Leverkusen
1970 Kickers Offenbach 1994 SV Werder Bremen
1971 FC Bayern München 1995 Borussia Mönchengladbach
1972 FC Schalke 04 1996 1. FC Kaiserslautern
1973 Borussia Mönchengladbach 1997 VfB Stuttgart
1974 Eintracht Frankfurt 1998 FC Bayern München
1975 Eintracht Frankfurt 1999 SV Werder Bremen
1976 Hamburger SV    


DFB Meisterschale


Die Deutschen Frauen-Meister von 1974 bis 1999

1974   TuS Wörrstadt            1987   TSV Siegen
1975 Bonner SC 1988 SSG Bergisch Gladbach
1976 FC Bayern München 1989 SSG Bergisch Gladbach
1977 SSG Bergisch Gladbach 1990 TSV Siegen
1978 SC Bad Neuenahr 1991 TSV Siegen
1979 SSG Bergisch Gladbach 1992 TSV Siegen
1980 SSG Bergisch Gladbach 1993 TuS Niederkirchen
1981 SSG Bergisch Gladbach 1994 TSV Siegen
1982 SSG Bergisch Gladbach 1995 FSV Frankfurt
1983 SSG Bergisch Gladbach 1996 TSV Siegen
1984 SSG Bergisch Gladbach 1997 Grün-Weiß Brauweiler
1985 KBC Duisburg 1998 FSV Frankfurt
1986 FSV Frankfurt 1999 1. FFC Frankfurt


DFB Meisterschale


Die DFB-Pokalsieger der Frauen von 1981 bis 1999

1981   SSG Bergisch Gladbach            1991   Grün-Weiß Brauweiler
1982 SSG Bergisch Gladbach 1992 FSV Frankfurt
1983 KBC Duisburg 1993 TSV Siegen
1984 SSG Bergisch Gladbach 1994 Grün-Weiß Brauweiler
1985 FSV Frankfurt 1995 FSV Frankfurt
1986 TSV Siegen 1996 FSV Frankfurt
1987 TSV Siegen 1997 Grün-Weiß Brauweiler
1988 TSV Siegen 1998 FCR Duisburg
1989 TSV Siegen 1999 1. FFC Frankfurt
1990 FSV Frankfurt    


DFB Meisterschale


Die DFB Präsidenten

1900-1904: Professor Dr. Ferdinand Hueppe
Ferdinand Hueppe stellte die ersten allgemeinen Spielregeln für die Vereine im DFB auf. Er starb 1938 im Alter von 85 Jahren.

1904-1905: Friedrich Wilhelm Nohe
Friedrich Wilhelm Nohe leitete zuvor den Süddeutschen Fußballverband. Nachdem er zum Präsidenten gewählt wurde, gab es eine große Krise zwischen dem DFB und dem Süddeutschen Verband. Das war für den Vorsitzenden Grund genug schon nach einem Jahr zurückzutreten. 1940 starb Friedrich Wilhelm Nohe im Alter von 76 Jahren.

1905-1925: Gottfried Hinze
Der neue Präsident war dafür verantwortlich, daß der Rheinisch-Westfälische Verband in den Deutschen Fußballbund eingetreten ist. Viele Menschen des Volkes beklagten sich darüber, daß es am heiligen Sonntag zur Ruhestörung durch Fußballspiele kommt. Der Sport wurde immer unbeliebter. Gottfried Hinze schaffte es dennoch den Fußball wieder populär zu machen. Im Alter von 79 Jahren starb Gottfried Hinze.

1925-1945: Felix Linnemann
Felix Linnemann verkündete unter der Herrschaft Adolf Hitlers, daß Ende des Deutschen Fußballbundes. Er starb im Jahr 1948.

1950-1962: Dr. Peco Bauwens
Der Vorsitzende des DFB kannte sich bestens mit dem Fußball aus. Er spielte für die deutsche Nationalmannschaft und pfiff als Schiedsrichter 82 Länderspiele. Nach dem Krieg sah es für den wiedergegründeten DFB sehr schlecht aus. Viele ausländische Verbände wollten nichts mit dem Verursacher des Krieges zu tun haben. Dennoch erreichte Peco Bauwens den deutschen Fußball wieder attraktiv zu gestalten.

1962-1975: Dr. Hermann Gösmann
Hermann Gösmann führte eine der bedeutesten Sachen des DFB ein: die Bundesliga. Außerdem setzte er sich für die Spielerkategorie Profifußballer ein. Er starb 1979.

1975-1992: Hermann Neuberger
Er wurde auch wegen seiner einfallsreichen Ideen Hermann "Schlauberger" genannt. Er hatte Respekt vor seinem Beruf und hatte auch eine klare Vorstellung von der Erfüllung seiner Ideen. Er erreichte, daß der Saarländische Verband in den DFB eingetreten ist. Hermann Neuberger schaffte den DFB und den DFV ohne Komplikationen zu vereinigen. Er liebte den Fußball und starb im September 1992.

Seit 1992: Egidius Braun
Heute ist er der Leiter des größten Einzelsportverbandes der Welt. Egidius Braun arbeitete schon früher mit Hermann Neuberger zusammen und steckte weitere Ziele. Der Beweis, daß er mit ganzem Herzen dabei ist, war daß er seine Tränen bei dem Attentat auf den Gendarmen, Daniel Nivel, bei der Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich, nicht zurückhalten wollte. Er dachte darüber nach, die deutsche Nationalmannschaft bei der WM nicht mehr spielen zulassen. Ein Präsident mit Herz!



DFB Meisterschale


Meine persönlichen Spitzenspieler der letzten fünf Jahrzehnte

Fritz Walter in den 50er Jahren
Man sagt, daß Fritz Walter eine Ballbehandlung wie kaum ein anderer hatte. Doch nicht nur diese Fähigkeit zeichnete ihn aus. Er war ein Torjäger und hatte den Riecher für die richtigen Laufwege und für seine Mitspieler. Nicht weil er seine ganze Karriere in Kaiserslautern gespielt hat, sondern auch der popularität wegen, wurde der Betzenberg nach ihm benannt. Sein Schicksal war leider, daß in seinen besten Jahren der Krieg begonnen hat. Trotzdem ließ er sich seinen besten Triumph nicht nehmen. Er war der Kapitän, der sich und seine Mannschaft 1954 zu dem Weltmeisterschaftstitel in Bern führte. Für den Sieg in Bern bekam er und seine Mitspieler lumpige 2500 DM Prämie.
Er absolvierte 61 Länderspiele und wurde zum Ehrenspielführer der Nationalmannschaft geehrt.

Fritz Walter
 

Uwe Seeler in den 60er Jahren
Uwe Seeler war nicht der Mensch für den nur das große Geld zählt, sonst hätte er wohl nicht bei Inter Mailand für 900000 DM unterschrieben. Er war ein Mensch der auf dem Boden blieb. Er spielte beim Hamburger SV und hat dort so manche Erfolge gefeiert. Auch wenn er keinen Weltmeistertitel gewann zählt er zu den großen im deutschen Fußball. Seine positiven Fähigkeiten waren seine Torgefährlichkeit und seine irre Einsatzbereitschaft für das Land und den Verein.

Uwe Seeler
 

Franz Beckenbauer in den 70er Jahren
Er spielte die Libero wie es kaum einer glauben konnte. Die schweren Sachen machte er einfach und die einfachen Aufgaben, absolvierte er einfach gut. Außerdem machte ihn sein Auge für die Mitspieler zum Weltklassespieler. Seine Erfolge sind nicht zu toppen. Er wurde Weltmeister als Spieler und 1990 in Italien als Trainer. Für mich wird er der größte Fußballer aller Zeiten sein.

Franz Beckenbauer
 

Rudi Völler in den 80er Jahren
Rudi Völler war einer von wenigen Spielern, die auf die Fans eingingen. Er pflegte jeden Kontakt und war stets freundlich. Doch nicht nur das machte ihn zum großen Fußballer sondern auch seine Torgefährlichkeit und sein Wille zeichneten ihn aus. Trotz seiner Einsatzbereitschaft verlor er nie die Kontrolle und wirkte auch nicht überheblich. Er durchlief viele Vereine und versuchte sich auch im Ausland, was ihm bei der Nationalmannschaft, dank seiner Erfahrung, unverzichtbar machte.

Rudi Völler
 

Lothar Matthäus in den 90er Jahren
Lothar Matthäus zählte nicht nur für mich zu den größten Fußballern der Welt. Sein Fähigkeiten wie der Ehrgeiz und das Talent was er mitbrachte machten ihn zum Weltsportler des Jahres 1990. In diesem Jahr führte er als Kapitän die Nationalmannschaft zum Weltmeistertitel. Er kann zahlreiche Siege benennen die er mit seiner Mannschaft erreichte und ist dazu noch Weltrekordnationalspieler mit über 135 Spielen für das deutsche Team. Er ist "verrückt nach Fußball" und das macht ihn zum Idol vieler jungen Fußballspieler.

Lodda

 
Autor: Marius Müller   Quellen: 100 Jahre DFB

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