Zurück zur Startseite Was geschah zwischen 1949 und 1959 ? Was geschah zwischen 1960 und 1969 ? Was geschah zwischen 1970 und 1979 ? Was geschah zwischen 1980 und 1989 ? Was geschah zwischen 1990 und 1999 ?
Road Ahead Prize 2000
Bundestag Ereignisse Ergänzungen
Navigation
Unser ProjektThemen aus der großen, weiten WeltZur Lau Suchmaschine




Rückkehr zu den Themenseiten:
> Was ist die EU ?
> Daten zur EU
> Montanunion und EU
> Text zum Euro
> Euro: Bilder der Münzen und Banknoten
> Euro-Info der Europäischen Kommission
> zur Seite mit der Themenübersicht
> zur Seite mit den Nebenthemen




Mikroökonomische Vorteile

Mikroökonomische Vorteile



Argumente

Am Ende des Übergangsprozesses zum EURO werden zahlreiche Vorteile erwartet. So wird die einheitliche Währung eine Verringerung der Unternehmenskosten sowohl hinsichtlich der Entwicklungsstrategien als auch des Handels innerhalb der EU mit sich bringen. Sie dürfte den Touristen und Grenzgängern das Leben erleichtern. Dank des europäischen Wettbewerbs und der Möglichkeit des Preisvergleichs auf Gemeinschaftsebene dürften die Preise spürbar sinken. Dank sanierter Haushalts- und Währungspolitiken dürften die Zinssätze und Preise relativ niedrig und stabil sein.

Die Inflation und die Haushaltsungleichgewichte werden durch die Koordinierung der Wirtschaftspolitiken und die gemeinsame Währungspolitik begrenzt. Die Senkung der finanziellen Kosten für langfristige Investitionen und der Zinssätze dürfte die Markttransparenz, die Investitionstätigkeit der Unternehmen und die Steigerung der Kapitalrentabilität fördern.

Es gibt auch geopolitische Vorteile, da Europa endlich über eine Währungs- und Finanzmacht verfügen wird, die seiner wirtschaftlichen Bedeutung entspricht, was eine größere Unabhängigkeit der europäischen Politik ermöglicht. Die EURO-Zone wird ein Pol der Stabilität mit einer Währung von internationaler Bedeutung sein.

Der Übergang zur einheitlichen Währung kann jedoch auch einige Nachteile mit sich bringen: Die Umrechungs- und Rundungsregeln, die für die Gewährleistung neutraler Operationen notwendig sind, führen zu komplexen Berechnungen.

Manche Verträge könnten durch den Übergang zum EURO beeinträchtigt werden. Man muß darauf achten, daß die "EURO-Klauseln" die Gemeinschaftsvorschriften beachten. Die Ablösung der nationalen Währungseinheiten durch den EURO kann manchen Verbrauchern auch große Schwierigkeiten bereiten oder zu einer weniger guten Einschätzung des Wertes von Gütern und Dienstleistungen führen. Wichtig ist ebenso, daß sie zwischen Januar 1999 und Dezember 2001 Zugang zur EURO-Dynamik finden, um zu vermeiden, daß sie sich am 1. Januar 2002 ohne echte Anpassungsfrist im EURO-Universum wiederfinden.


Quelle: Bilder und Texte vom 30.9.1998, von der €urodisc 99, herausgegeben von der Europäischen Kommission, 1999.


 
  zum Textanfang
 
zur vorigen Seite - 10 - zur nächsten Seite



| Start | Projekt | Warendorf | Bundestag | Ereignisse | Eindrücke | Ergänzungen | Suchen | Lau-Homepage |