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DDR Regierung 1949-1990

 

Die DRR-Regierung und das Staatsoberhaupt waren nicht durch wirklich demokratische Wahlen legitimiert, sondern erhielten ihren Auftrag von der Staatspartei SED. Der starke Mann in der DDR war auch weder das Staatsoberhaupt, noch der Regierungschef, sondern der SED-Parteichef, der jedoch auch oft ein Staatsamt besaß.

Der erste Regierungschef war Otto Grotewohl, ein ehemaliger SPD-Politiker. Das erste Staatsoberhaupt war Wilhelm Pieck, ein ehemaliger KPD-Politiker. Diese Ämterverteilung ergab sich aus dem zwangsweisen Zusammenschluss von SPD und KPD zur SED im Jahr 1946. Die eigentliche Macht hatte der Parteichef Walter Ulbricht,  Ulbricht: Niemand hat die Absicht eine Mauer ..  der ab 1960 auch Staatsoberhaupt war.

1971 wurde Ulbricht von Erich Honnecker entmachtet. Honnecker wurde Parteichef und Ulbricht blieb bis 1973 Staatsoberhaupt, jedoch ohne Macht.

Willi Stoph spielte wechselnde Rollen: Regierungschef von 1964 bis 1973, Staastoberhaupt von 1973 bis 1976 und wieder Regierungschef von 1976 bis zur Wende 1989, wo er von Hans Modrow abgelöst wurde.

Zwischenzeitlich von 1973 bis 1976 war Horst Sindermann Regierungschef und danach Präsident der Volkskammer.

Von 1976 bis zur Wende 1989 war Willi Stoph Regierungschef und Erich Honnecker der bestimmende Mann als Parteivorsitzender und Staatsoberhaupt. In der Wendezeit wurde Erich Honnecker  Honecker: Ochs noch Esel  am 18.10.1989 von Egon Krenz entmachtet.

Für eine kurze Zeit bis Dez.1989 war Egon Krenz Parteichef und Staatsoberhaupt, aber der "Wind of Change" entmachtete den alten Staatsparteiapparat. Gregor Gysi wurde Parteichef der SED. Für eine Übergangszeit war Manfred Gerlach Staatsoberhaupt.

Für die Übergangszeit bis zu den ersten freien Wahlen am 18.3.1990 wurde der SED-Politiker Hans Modrow in der Wendezeit der Regierungschef.

Nach den freien Wahlen vom 18.3.1990 wurde bis zum Tag der Einheit am 3.10.1990 der CDU-Politiker Lothar de Maiziere Regierungschef und Sabine Bergmann-Pohl das letzte Staatsoberhaupt der DDR.


 

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