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> Dr.Friedrich Bohmert,  Text von 1979

Homer und Ovid braun eingefärbt

Erinnerungen an das Laurentianum während der NS-Zeit


Vorbemerkung

Der Verfasser des folgenden Berichts ist 1929 als Zehnjähriger in die Sexta des Gymnasium Laurentianum eingetreten. 1937 hat er die "Reifeprüfung" abgelegt. 1933, im Jahr der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten, war er also 14 Jahre alt. Als Mitglied des katholischen Schülerbundes "Neudeutschland" und nach seiner Auflösung als aktives Mitglied des Katholischen Jugendverbandes war er in jenen Jahren ein besonders aufmerksamer und kritischer, ja teils direkt betroffener Beobachter der Veränderungen an der Schule. Bei dem Bericht handelt es sich um persönliche Erinnerungen des Verfassers, eingestandenermaßen sogar um sehr subjektive Beobachtungen, die freilich durch Tagebuchaufzeichnungen gestützt sind. Sie werden hier nicht vorgelegt, um zu beweisen, daß der Verfasser "immer dagegen" gewesen ist - so einfach liegen die Dinge selten - ‚ sondern als Versuch, den Alltag einer Schule, die in der Tradition der humanistischen Bildung stand, in einer außergewöhnlichen Herausforderungsphase durch eine Ideologie zu beschreiben.


In der ersten oder zweiten Schulstunde kam Oberstudiendirektor Dr. Franz Themann zu uns in die Klasse. Die Unterprima, der wenige Wochen zuvor mitgeteilt worden war, daß sie auf Grund eines ministeriellen Erlasses bereits nach acht Jahren das Abitur ablegen könnte, erhob sich. Der "Direktor der Doppelanstalt (Gymnasium und Aufbauschule) zu Warendorf", wie der Schulleiter sich gern apostrophierte, hatte eine Mitteilung zu machen. Da hätten doch zwei Schüler an einer verbotenen nächtlichen Kundgebung einer katholischen Organisation teilgenommen. Die polizeilichen Maßnahmen liefen bereits. Es sei ja ganz selbstverständlich, daß Schüler in einer solchen Lage zunächst einmal von der Abiturzulassung suspendiert werden müßten. Einer dieser Schüler war ich. Meine Gefühle damals weiß ich nicht recht zu beschreiben. Verzweiflung? Heimliche Hoffnung, daß sich das Verhängnis abwenden ließe? In der großen Pause mied ich die anderen, um nicht selbst gemieden zu werden, auch um sie nicht in Verlegenheit zu bringen. Ich lief unter den Linden hin und her, die den Schulplatz vom Sportplatz hinter der Schule trennten. Da trat Oberstudienrat Franz Blum zu mir: "Nur Mut, und Kopf hoch, Bohmert", sagte er, "schon Bismarck hat gesagt: Der Herrgott verläßt keinen aufrechten Deutschen."

Er hätte noch Dummeres oder Banaleres sagen können, etwas, was mir noch weniger einleuchtete als dieser Spruch, ich wäre von seinem Zuspruch gerührt gewesen. Ich war glücklich, daß Blum den Mut besaß, dem "Verfemten" ein gutes Wort zu sagen. Nach dem Mittagessen zu Hause, bei dem ich kein Wort über die Vorkommnisse verlor, berichtete ich in dem Pastorat der Alten Pfarre von den Ereignissen. Wir wurden telefonisch beim bischöflichen Kaplan Hermann Eising in Münster angemeldet, fuhren zu ihm, berichteten ihm von den Ereignissen. Der für die Kundgebung auf Burg Raesfeld verantwortliche Geistliche wurde eingeschaltet. In einem ausführlichen Brief an den Oberpräsidenten legte er im einzelnen dar, daß es sich durchaus nicht um eine verbotene, heimliche Veranstaltung der katholischen Jugend gehandelt habe.

Das Ergebnis der Intervention war positiv für uns. Wenige Tage später teilte uns der Schulleiter mit, seinen Bemühungen bei der vorgesetzten Behörde sei es gelungen, die Zurücksetzung vom Abitur aufheben zu lassen. Wir wußten es besser. In Münster war man indigniert gewesen, daß Themann ohne Rückendeckung der Schulbehörde - nur auf Grund des Drucks des Landrats, der wohl auch als örtlicher Leiter der Geheimen Staatspolizei fungierte - die Zurücksetzung verfügt hatte. Der Demarche war übrigens wenige Tage zuvor eine Vernehmung auf der Polizeiwache am Markt vorausgegangen, zu der ein Polizeibeamter einen Mitschüler und mich aus der Schule geholt hatte. Schon während der Vernehmung wurde uns klar, daß die Geheime Staatspolizei unseren Briefverkehr überwacht und Briefe mit Schilderungen der Veranstaltung auf Burg Raesfeld geöffnet hatte.

Ich habe den Direktor des Laurentianum zwischen 1933 und 1937, dem Jahr unseres Abiturs, auch durchaus anders erlebt. In Auseinandersetzungen mit Vertretern der Hitlerjugend und des Jungvolks zum Beispiel, in denen er sich auf unsere, die "katholische" Seite stellte, weil ihm eine rein formale Betrachtung und Beurteilung der Vorkommnisse eine solche Haltung ermöglichte. Im übrigen jonglierte er sich so gut es ging durch die politischen und schulischen Schwierigkeiten. Natürlich, er war kein Bekenner, er tönte mit in allen damals üblichen Phrasen - das gelang ihm besonders, das nur Rhetorische -‚ aber selbst wir, die Kritischen, wußten doch, daß sich hier jemand an seinen Phrasen und Floskeln berauschte, ohne sie selbst ganz ernst zu nehmen. Nein, es waren im allgemeinen nicht die Lehrer, von denen ich genau zwölf in den letzten Jahren vor dem Abitur im Unterricht erlebt habe, die von sich aus Druck ausübten. Der Druck kam durch die Partei mit ihrer Bürokratie, durch Verordnungen, Erlasse, Neuorientierungen. So wurde an unserer Schule 1935 zwei Abiturienten wegen "politischer Unzuverlässigkeit" das Recht zu studieren verweigert - wegen ihrer Mitgliedschaft in der katholischen Jugendbewegung. Erst Jahre später, als beide sich schon beruflich anders orientiert hatten, wurden ihnen die "Hochschulreife" zuerkannt. Der Druck kam auch auf informellen Kanälen durch die Partei und die Parteigrößen, die sich das Recht nahmen und die Pflicht hatten, jede Einrichtung mit NS-Geist zu durchdringen. Der stärkste Druck kam aber von einigen fanatischen Hitlerjugend- und Jungvolkführern, die sich zum Kampf gegen die "Gegner der Bewegung" und gegen die "Volksschädlinge" aufgerufen fühlten. Dort gab es Haß, Neid, Bösartigkeit, die bewußt ideologisch geschürt wurden. Nur dem Umstand, daß ein recht kräftiger Nachbar dazwischen kam, verdanke ich es zum Beispiel, mit einigermaßen heiler Haut aus einer Rauferei herausgekommen zu sein. Mehrere dieser "Freunde" hatten mir eines Abends vor meinem Elternhaus aufgelauert, um mich handgreiflich zu bekehren. Trotzdem erinnere ich mich nicht, vor diesen Fanatikern besondere Angst gehabt zu haben. Gefürchtet wurden diese Funktionäre, deren schulische Leistung fast immer im krassen Gegensatz zum Fanatismus ihrer politischen Überzeugung stand, freilich von den Lehrern, den Direktor eingeschlossen.

Die meisten Lehrer der älteren Generation hatten nur einen Wunsch: sich aus den politischen Querelen herauszuhalten. Sie leisteten weder aktiven noch passiven Widerstand, obwohl für uns unschwer zu erkennen war, ob sie mit den Maßnahmen der Schulbehörde nun einverstanden waren oder nicht. Man legte ein wenig braune Tünche auf, ohne sich innerlich mit der NS-Jdeologie zu identifizieren. Bei den jüngeren Lehrerjahrgängen sah das schon ein wenig anders aus. So überraschend es sich anhören mag, den einzigen Haßausbruch eines Lehrers den "Abseitsstehenden" gegenüber erlebten wir ausgerechnet von einem jungen katholischen Geistlichen. Er glaubte in einer Unterrichtsstunde das Fehlverhalten eines Schulkameraden monieren zu müssen, der, kein HJ-Mitglied, in der katholischen Jugend organisiert war. Wütend schrie er ihn an: "Das ist typisch für den Geist derjenigen, die immer noch abseits stehen." Sekundenlang war ich wie versteinert, ausgerechnet aus dem "eigenen Lager" kam dieser Angriff. Ich stand auf, das Herz pochte mir vor Erregung, meine Stimme zitterte. Ich protestierte: "Das hat nichts miteinander zu tun." Es folgte ein wütender Ausfall gegen meine Unverschämtheit. Ich protestierte erneut und erklärte, hier würde unzulässigerweise eine Verbindung zwischen Tatbeständen hergestellt, die auf verschiedenen Ebenen lägen. Es war eine dramatische Situation, von der wir übrigens nicht einmal völlig überrascht wurden. Denn Meinungen und Lebensauffassung dieses Geistlichen hatten uns, an die Tradition der Kirche gebunden, schon mehr als einmal verunsichert. Einige Wochen nach diesem Vorfall wurde der geistliche Studienrat an eine andere Schule versetzt. Er hatte inzwischen auch die Konsequenzen aus seiner Einstellung gezogen, seinen geistlichen Status auf gekündigt und den Austritt aus der Kirche erklärt.

Sonst erinnere ich mich nicht, in den vier Jahren nach der Machtübernahme bis zum Abitur durch einen Lehrer aus politischen Gründen persönlich benachteiligt worden zu sein. Verordnungen und Erlasse freilich wirkten zunehmend auf den Schulalltag und das persönliche Leben ein, zunächst dann, wenn jemand auf Stipendien und Schulgelderlasse angewiesen war. Voraussetzung für die Gewährung einer Freistelle war die Mitgliedschaft in einer nationalsozialistischen Organisation, so zum Beispiel dem Deutschen Luftsportverband. Ich habe diese Situation ohne Bedenken ausgenutzt, damals und später. Es kam darauf an, am Tag der Antragstellung wirklich oder scheinbar die formalen Mitglieds-Voraussetzungen zu erfüllen. Nationalsozialistische Lehrinhalte wurden am greifbarsten in dem auf Rassenkunde und Vererbungslehre abgestellten Biologie-Unterricht. Aber wir hatten den Eindruck, daß unsere Biologielehrer die Rassenlehre nicht weniger als Absurdität empfanden als wir. Der Versuch totalitärer Regierungs- und Gesellschaftsformen, die Geschichte des Staates und der Nation für die eigenen Zwecke zu beanspruchen, ist nicht neu. Die von den Nazis angeblich verwirklichte "nationale Wiedergeburt" bedeutete im Geschichtsunterricht den Versuch, die eigene Weltanschauung und Regierungsform als endliche Realisierung jahrhundertealter Träume des Volkes erscheinen zu lassen. Die Linie Widukind, Bauernkriege, Bismarck fand, so der Versuch nationalsozialistischer Geschichtsklitterung, seine Inkarnation in der Gestalt Adolf Hitlers, der - das war freilich hinzugekommen - das deutsche Volk von der Judenknechtschaft befreite.

Es gab auch den Versuch im Unterricht, die Ideale Griechenlands als arisches Erbe erscheinen zu lassen. In der nationalsozialistischen Weltanschauung hatte es nach der Interpretation der Nazis seinen endlichen Höhepunkt erreicht. Sparta als Vorläufer nationalsozialistischer Wehrertüchtigung, Hitler als Vollender jahrtausendealter Menschheitsträume. Odysseus und Faust als die Inkarnafion des ruhelosen, ewig suchenden arischen Geistes. Das alles hörte sich großartig an; von den Tatsachen ließ man sich selten stören. Hauptsache, das Weltbild stimmte. Die Lehrer für Geschichte und Griechisch beteten es getreulich nach.

Aber es gab in jenen Jahren der Auseinandersetzung zwischen Kirche und Nazis, zwischen dem Chefideologen Alfred Rosenberg und seinem "Mythos des 20. Jahrhunderts" einerseits und den aktiven Christen andererseits aus heutiger Sicht auch völlig unbegreifbare Tatbestände am Laurentianum. So war in unserer Klasse in den letzten Jahren vor dem Abitur der Deutschunterricht einem geistlichen Studienrat übertragen worden, nämlich Studienrat Dr. Heitmann. Ausgerechnet der Deutschunterricht, den die neuen Machthaber natürlich ganz auf ihre Blut- und Bodenmentalität und auf das gesunde Volksempfinden umzustellen versuchten. Es dürfte kaum überraschen, daß diese versuchte Neuorientierung an uns - dank unserem Deutschlehrer - spurlos vorübergegangen ist. Aber auch er bemühte sich, dem Staat gegenüber loyal zu sein. Natürlich war er ein Gegner der "Bewegung". Das zeigte sich jedoch für den aufmerksamen Beobachter mehr in dem, was er im Unterricht und bei der Interpretation der Literatur wegfallen ließ als in dem, was er aktiv vertrat. Man entwickelte in jenen Jahren, nicht nur in der Schule, einen siebten Sinn für Zwischentöne, für das, was zwischen den Zeilen mitgeteilt wurde, etwa in den aus der "Systemzeit" noch erhaltenen wenigen bürgerlichen Zeitungen und Zeitschriften. Jedes persönliche Kennenlernen war ein vorsichtiges Abtasten, eine Gratwanderung, die je nach Reaktion des Gesprächspartners so oder auch anders fortgesetzt werden mußte. Wer kann das heute noch nachempfinden, der es nicht jahrelang mitgemacht hat!

So hätte es an dieser merkwürdigen Schule bis 1937 keine erklärten Nazi-Lehrer gegeben? Sicher gab es einige Begeisterte, die den Führer bewunderten und priesen als den Erneuerer des Vaterlandes, den Überwinder von Versailles, den großen Staatsmann, der die Deutschen wieder in eine Position der Stärke, der Beachtung und Achtung durch die Welt geführt hatte. Sie warben für die nationalsozialistische Weltanschauung und die nationalen Organisationen, so wie der Schulleiter bis 1936 - erst im Dezember 1936 wurde die HJ Staatsjugend und jeder Jugendliche also Pflichtmitglied - in den Klassen auftauchte und den nationalen Organisationsgrad feststellte. Er fragte polemisch: "Glauben Sie wirklich, daß die wenigen, die noch ‘abseits‘ stehen, recht haben, die vielen, die sich der nationalsozialistischen Bewegung angeschlossen haben, aber im Unrecht sind?" Wir zogen es vor, solche Fragen nicht zu beantworten. Er wies auch auf die Schwierigkeiten hin, die den Familien aus der Zurückhaltung entstehen würden. Und tatsächlich wuchs der Druck auf die Eltern, ihre Kinder in der HJ anzumelden, von Jahr zu Jahr. So lautet meine Tagebucheintragung vom 11. November 1935: "Der Kreisleiter läßt Beamte rufen und sagt ihnen: Wenn Sie Ihre Kinder nicht aus der katholischen Jugend nehmen, können Sie keinen Anspruch mehr auf ihr Gehalt erheben. Der neue Gestütsdirektor lädt die Eltern vor und sagt ihnen: Bis Montag will ich den Aufnahmeschein Ihrer Kinder für die HJ sehen, andernfalls ... Es werden nur noch HJ-Mitglieder als Lehrlinge in öffentlichen Einrichtungen eingestellt. Nur Mitglieder der HJ können Beamte werden."

Viele Menschen, wirklich keine Nazis, waren in ihren Gefühlen hin und hergerissen. Wer konnte die Erfolge Hitlers bei der Bekämpfung der Arbeitslosig- keit, die Hebung des Lebensstandards, die Festigung der Zukunftshoffnungen be- streiten? Wer war nicht froh, daß der Zerfall des Volkes und aller politischen Kräfte ein Ende gefunden, das Reich zu Selbstbewußtsein zurückgefunden hatte? Freilich, da gab es den Kampf gegen die Andersdenkenden, willkürliche Verhaftungen, den Boykott der Juden, die Verfolgung des "politischen Katholizismus" und was man kurzerhand so nannte. Wer nicht begreift, wie schwer es damals war, eindeutig Stellung zu beziehen, der lese, was Sebastian Haffner in seinen "Anmerkungen zu Hitler" über die ersten Jahre nach der Machtübernahme geschrieben hat. Schon damals gab es an der Schule, wenn ich mich recht erinnere (ähnlich wie in den letzten Kriegsjahren in der Wehrmacht den NSFO, den Nationalsozialistischen Führungsoffizier), einen nationalsozialistischen Vertrauenslehrer, der die Verbindung zwischen Schule und nationalsozialistischen Jugendorganisationen zu pflegen hatte. Es war ein pädagogisch engagierter Mann, der über Begeisterungsfähigkeit verfügte. Auch wir aus dem "anderen Lager" schätzten ihn, einen vorzüglichen Lehrer, obwohl es nicht leicht war, seinen fachlichen Anforderungen gerecht zu werden.

Als ich in diesen Tagen Reiner Kunzes "Die wunderbaren Jahre" las, Prosastücke über den Alltag in der DDR, war ich betroffen und bestürzt: Dieselbe psychologische und dieselbe reale Situation, wie ich sie vor mehr als 40 Jahren am Gymnasium Laurentianum erlebt habe - nur unter anderem Fahnentuch. Aus braun ist rot geworden.

Es wird immer leicht sein, Jugend mit scheinbar hohen Idealen in extreme Positionen zu manövrieren. Es müßten halt, so sagte man damals, auf dem Weg zur Verwirklichung der großen Ideen Opfer gebracht werden. Und zudem seien die Gegner ja ohnehin minderwertige, kriminelle Subjekte - eben "Volksschädlinge". Wohin das geführt hat - wir wissen es.


Text aus: "Von der Lateinschule zum Gymnasium Laurentianum Warendorf 1329-1979", Hrsg: K.Gruhn, Warendorf, 1979

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