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Themen für 1998:
 Erweiterung des Bundesleistungszentrums DOKR
 Kunstwerke kehren zu St.Laurentius zurück


 
> Erweiterung des Bundesleistungszentrums Deutsches Olympiade-Komitee für Reiterei

Ansicht des BLZ mit Erweiterung
Ansicht des BLZ mit Erweiterung, "Die Glocke" 1.8.1998

Anfang August 1998 wurde die geplante Erweiterung des Bundesleistungszentrums Reiten in Warendorf erfolgreich abgeschlossen. Dabei ging es in erster Linie darum, der fortwährend steigenden Anzahl von Reitsportliebhabern gerecht zu werden, indem eine neue Reithalle mit Nebengebäuden angelegt wurde. Für Dieter Graf Landsberg-Velen, der seit 30 Jahren Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) ist, ging damit, wie er selbst sagte, ein zehn Jahre alter Traum in Erfüllung.

Das gesamte Projekt, welches sich nicht auf den Bau der dritten großen Reithalle beschränkte, sondern neben dieser auch eine Reitfläche von 25 mal 70 Metern, eine Tribüne mit einer Kapazität von 300 Plätzen, mehrere Seminar- und Lehrräume sowie einen Stalltrakt mit 18 Boxen umfasst, wurde mit einem Betrag von 2,7 Millionen Mark in die Tat umgesetzt. Finanziert wurde dies zu 80% vom Bund und zu 20% vom Land Nordrhein Westfalen.

Nötig wurde die Erweiterung wie schon erwähnt durch den erheblich gestiegenen Bedarf bei der Unterbringung von Lehrgangsteilnehmern und die starke Nachfrage von Kader-Mitgliedern nach Trainingsmöglichkeiten in Warendorf. Allein im Jahr 1997 nahmen mehr als 3000 Reiter, Fahrer, Voltigierer, Richter und Ausbilder und ebenfalls über 2500 Pferde und Ponys an den Aus- und Fortbildungsmaßnahmen des BLZ (Bundesleistungszentrum) teil.

Geplant wurde der Neubau vom Warendorfer Architekten Ferdinand Leve und schießlich vom Bauunternehmer Gründker (Glandorf) verwirklicht. Nach einer Rekordzeit von acht Monaten war das Bauvorhaben fertiggestellt und wird hoffentlich auch weiterhin die Ausbildungs- und Trainigsmöglichkeiten am BLZ Reiten verbessern. Auch von deutschen Spitzenreitern wie z.B. Otto Becker (Mühlen), Ludger Beerbaum (Riesenbeck), Franke Sloothaak (Borgholzhausen) oder Nicole Uphoff-Becker wird das Bundesleistungszentrum in Warendorf zunehmend für längere Aufenthalte genutzt.


Quellen: "Die Glocke",  Autor: Martin Jürgens


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> Kunstwerke kehren zu St.Laurentius zurück

Maria   Laurentius
Die Mutter Gottes         St.Laurentius

Am 25. Juli 1998 wurden am Warendorfer Passionsaltar zwei neue Bildtafeln mit Darstellungen vom hl. Laurentius und der hl. Maria angebracht. Um Kunstliebhabern weitere Erkenntnisse über dieses bedeutende Werk aus der Schule eines bislang anonymen Meisters aus Münster zu vermitteln und um Veränderungen am Altar selbst bekannt zu machen, ist eine Arbeit erschienen, in der der Kunsthistoriker Dr. Geza Jaszai zusammen mit Klaus Lammers und Walter Suwelack den Warendorfer Altar neu würdigt.

Die Mitteltafel des Warendorfer Altars war 1978 nach einer Restaurierung in der Werkstatt des Landesmuseums Münster mit großen Fotos von der Originaltafel ergänzt worden. Heute befinden sich diese im Landesmuseum in Münster und in der Stiftskirche in Freckenhorst. Anfang 1998 wurden diese durch Farbfotos ersetzt. Außerdem erhielten die Seitenflügel farbige Portraits der hl. Maria aus der Verkündungsdarstellung und des hl. Laurentius aus dem Bild der Verurteilung des Heiligen (siehe Abbildungen). Geza Jaszai, Kunsthistoriker und Kustos der Domkammer in Münster, fasst in seiner Arbeit "Der spätmittelalterliche Hochaltar der katholischen Pfarrkirche St.Laurentius in Warendorf" die Erkenntnisse der christlichen Kunstgeschichte dieser so fruchtbaren Epoche in Westfalen unter Berücksichtigung der jüngeren Arbeiten zusammen. Er als Kenner der mittelalterlichen Tafelmalerei hat den Kirchenvorstand auch schon in Restaurierungsfragen beraten und den Vorschlag für die Neugestaltung gemacht.


Quellen: "Die Glocke",  Autor: Martin Jürgens


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