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Der Marienbogen in der Königstraße |
Das Kirchenfest Mariae Himmelfahrt wird in Warendorf alljährlich auf ganz besondere Weise gefeiert: Am
Samstag nach dem 15.August wird die Innenstadt geschmückt und illuminiert. An neun Plätzen sind große
Bögen errichtet, die teilweise mit Gasflammen beleuchtet sind. Warendorfer und Tausende von Besuchern
laufen unter den Bögen durch die Innenstadt. Man sagt, dass im 18.Jahrhundert Warendorfer Tischlergesellen
aus Wien den Gedanken mitbrachten, zu Ehren der Mutter Gottes diese Bögen zu errichten.
Mehrere Jahre wurden nur acht Bögen errichtet, es fehlte einer der kleineren Bögen, der
in der Königstraße.
Seit 1994 gehört der Bogen in der Königstraße wieder dazu.
Das Foto zeigt den fast abgeschlossenen
Aufbau dieses Bogens im Jahr 1994.
Im Jahr 2002 wird in Warendorf das 250-jährige Jubiläum der Feiern zu Mariae
Himmelfahrt in Warendorf
gefeiert. Im Archiv des Kreises Warendorf befinden sich einige Plakate, von denen
wir hier eine Auswahl
zeigen. Im Jahr 1949 wurden wie 1928 noch Sonderzüge mit halbem Fahrpreis aus
Wiedenbrück, Münster und
Neubeckum angekündigt. Im Jahr 1961 hatte sich die
Schreibweise von Maria-Himmelfahrt zu
Mariae Himmelfahrt geändert.
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1928, zum Jubiläum hat man heute neuere Kenntnisse (Kreisarchiv 9-2786) |
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1932, Entwurf: Joos Brandkamp, Druck: Schnell (Kreisarchiv 9-2780) |
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1949, im ersten Jahr der Bundesrepublik Deutschland, Druck: Darpe (Kreisarchiv 9-2782) |
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1950, Druck: Schnell (Kreisarchiv 9-2781) |
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1961, Entwurf: Sigrid Kuferski, Druck: Schnell (Kreisarchiv 9-3734) |
Foto: H.M.Otto,1994, Plakate: Kreisarchiv Warendorf, Autor: Daniel Nüssing

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