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> 150 Jahre Stadtsparkasse Warendorf

Am 18. Mai 1838 erschien im "Warendorfer Wochenblatt" eine Anzeige, die auf ein neues Kapitel der Stadtgeschichte hinwies. Den Bürgern wurde die Eröffnung einer Sparkasse und Leihbank für die Stadt Warendorf angekündigt. Schon vier Jahre zuvor, im Mai 1834, hatte der Magistrat der Stadt Warendorf dem Regierungspräsidenten den ersten Entwurf eines Leih- und Sparkassenreglements vorgelegt. Die Sparkasse erzielte schnell große Erfolge, da viele Bürger ihr Geld nun zur Bank brachten. Dieser Erfolg ging sogar soweit, dass die Stadtsparkasse nicht mehr genug Investitionsmöglichkeiten im Umkreis fand und deshalb Gelder von Bürgern umliegender Gemeinden abgelehnt werden mussten.


altes Haus

Doch die schlechte wirtschaftliche Lage Warendorfs sorgte bald für schlechtere Zeiten, insbesondere am Anfang des 20. Jahrhunderts und den folgenden Jahren, in denen noch der Erste und Zweite Weltkrieg erschwerend hinzukamen und die Sparkasse in eine schwere Krise stürzten. Die Inflationsrate war in den Jahren um 1923 so groß, dass Fünf-Millionen-Mark-, später sogar Millarden-Markscheine, sogenanntes Notgeld, gedruckt werden mussten ,die das Papier, auf dem sie gedruckt wurden, nicht Wert waren.


Notgeld

Doch ein gelungenes Konzept und die frühe Anschaffung und Aufrüstung von neuen Geräten wie der Lochkartenmaschine im Jahr 1958 brachten der Sparkasse wieder Gewinne ein. Service wurde damals wie heute groß geschrieben und so wurden bald zahlreiche neue Filialen in der Umgebung errichtet um den heimischen Umkreis zu "versorgen". 1966 wurde der Geschäftsbetrieb komplett auf eine eigene Datenverarbeitungsanlage umgestellt, die ständig verbessert und erweitert wurde. Dadurch ergaben sie neue Möglichkeiten der kundenorientierten Organisationsform. Z.B. gab es in den Filialen nun Kontostandsdrucker,an denen man rund um die Uhr den aktuellen Stand abrufen konnte. Die damalige Hauptstelle an der Freckenhorster Str. 25 wurde zur Nebenstelle und der Sitz der Hauptstelle wurde an die Ecke Münsterwall / Münsterstrasse verlegt, wo man 1969 den Betrieb aufnahm.


Hauptstelle

Auch die Entwicklung des Geldautomaten, an dem man jeder Zeit Geld von seinem Konto abheben kann, war ein großer Schritt in Hinsicht auf bessere Serviceleistungen für den Kunden. Die mittlerweile 23 Geschäftsstellen werden ständig erneuert und weiterentwickelt um der Sparkasse den Erfolg zu garantieren, den sie bis heute, trotz in den letzten Jahren immer stärker werdender Konkurrrenz, hat.


Quellen: Glocke/WN ,  Autor: Christian Strenge


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