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> Laurentianum & Mariengymnasium führen gemeinsam
Musical "Joseph" von Andrew Lloyd-Webber auf

Joseph, Chor Im Rahmen der Kulturwoche in der Stadt Warendorf führten zwei Warendorfer Gymnasien im Mai des Jahres 1987 das Musical "Joseph" auf. Aus den eigentlich geplanten zwei bis drei Aufführungen wurden, wegen der großen Resonanz, schließlich fünf Auftritte der knapp 400 beteiligten Schüler. Alle fünf Aufführungen waren restlos ausverkauft. Ungefähr ein Jahr lang probten die Schüler im Unterricht in der Schule oder im Theater am Wall, wo auch die Aufführungen stattfanden.

Andrew Lloyd-Webber, der auch durch andere Musicals, wie z.B. "Cats" oder "Jesus Christ Superstar", bekannt wurde, hatte 1968 seine Premiere in London mit diesem Stück. Er war aber nicht der alleinige Erfinder dieses Musicals. Herr Lloyd-Webber war "nur" für die Musik zuständig. Die Texte schrieb Tim Rice.

In dem Musical geht es um die alttestamentarische Geschichte um Jakob mit seinen zwölf Söhnen. Weil Jakob seinen zweitjüngsten Sohn Joseph besonders gern hatte, schenkte er ihm einen wunderschönen Mantel. Seine Brüder wurden daraufhin natürlich neidisch und beschlossen Joseph als Sklaven zu verkaufen und ihm seinen Mantel abzunehmen. Joseph wurde Joseph Hauptdarsteller dann Verwalter im Hause des ägyptischen Großen Potiphar. Potiphars Frau fand Gefallen an Joseph, doch als der sich nicht verführen ließ, ließ sie ihn ins Gefängnis werfen. Dort deutete er die Träume der anderen Gefangenen und erregte so die Aufmerksamkeit des Pharaos. Dieser träumte nämlich von sieben fetten Kühen, die von sieben mageren Kühen gefressen wurden, aber nicht dicker wurden. Der zweite Traum handelte von sieben fetten Ähren, die von sieben dünnen Ähren gefressen wurden, aber auch nicht dicker wurden. Joseph deutete daraus, dass sieben fette Jahre mit reichen Ernten, gefolgt von sieben dürren Jahren mit schlechten Ernten kommen würden. Dadurch verhinderte er eine Hungersnot in Ägypten. Kurze Zeit später kommen seine Brüder nach Ägypten, um Getreide zu kaufen, da in Kanaan eine Hungersnot herrscht. Sie erkennen ihren Bruder allerdings nicht und der wendet deshalb eine List an. Joseph schmuggelt nämlich in einen der Getreidesäcke einen goldenen Krug und beschuldigt anschließend Benjamin, den Jüngsten. Als sich seine Geschwister für den Beschuldigten opfern wollen, gibt sich Joseph schließlich doch zu erkennen. Er bekommt seinen Mantel zurück und die ganze Familie versöhnt sich.

Joseph, Potiphar In dem Musical, das von den Schulen aufgeführt wurde, wurde der "Joseph" von Walter Lindenbaum und der "Pharao" von Sinan Mutawalli, der heute in Beelen eine eigene Arztpraxis besitzt, gespielt. Die Regie bei diesem Stück führte Winfried Grohe (Lehrer am Laurentianum). Die musikalische Leitung hatte Torsten Brand. Der Jungenchor (20 Schüler) wurde von dem heutigen stellvertretenden Direktor des Laurentianum, Siegfried Knepper, geleitet. Die Leitung des Mädchenchors (30 Schülerinnen) übernahm Walter Lindenbaum. Für die Bühnenbilder waren Otto Krummel, Jörg Simon und ihre Schüler zuständig. Verantwortlich für die Kostüme war Annemarie Krummel.

Das Musical war ein Riesenerfolg, wurde mehrfach wiederholt und auch in Nachbarstädten aufgeführt. Seitdem haben die Warendorfer Gymnasien etwa alle zwei Jahre ein Musical einstudiert. Das Laurentianum produzierte unter anderem "Anatevka", "Oliver", "Elisabeth", "Sweet Charity".


 

Quellen: Kreisarchiv Warendorf,  Autor: Daniel Nüssing


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