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Themen für 1983:
Es war schon eine Freude, sich auf dem Fernsehbildschirm die farbigen Schaubilder und Graphiken anschauen zu können. Schon nach den ersten vier Eingaben stand die erste Hochrechnung fest, die, so Harald Otto, erfreulicherweise sehr nah an das Endergebnis herankommt.
Quellen: Archiv Laurentianum, Autor: André Altenau
Im Jahr 1983 wurde nach längerer Planung endlich der Neubau der Berufsschule errichtet. Bis dahin waren die einzelnen Teil-Schulen dieses großen Schulsystems, die jetzt in der Kreisberufsschule zusammengefasst sind, in mehreren Einzelgebäuden untergebracht. Aus kleinen, örtlichen Fortbildungsschulen, die von Gemeinden, Innungen oder Verbänden getragen wurden, wurde die Kreisberufsschule 1934 gegründet. Die Vorgängerschulen waren zum Teil Sonntags- oder Abendschulen. Die neue Schule, damals noch für einen kleineren Kreis Warendorf, begann mit 624 Schülern in 27 Klassen in den Standorten Warendorf (23 Klassen), Freckenhorst (1), Sassenberg (1) und Greffen (2 Klassen). Seit 1936 waren alle Jugendliche bis zum 18.Lebensjahr schulpflichtig. Die Berufschule hat sich dann in den folgenden Jahrzehnten dynamisch entwickelt. Die klassische Berufsschule entwickelte die Abteilungen gewerblich-technisch-landwirtschaftlich, kaufmännisch und hauswirtschaftlich-allgemeingewerblich. Dazu kamen Berufsfachschulen für Wirtschaft (zweijährige Handelsschule) und die Berufsfachschule für Ernährungs- und Hauswirtschaft. Dann gibt es noch die Fachoberschule, die den Abschluss Fachhochschulreife vermittelt. ![]() Berufsschule mit Turnhalle am Siskesbach 1974 Das Schulgebäude mit Turnhalle am Siskesbach ist mehrfach umgebaut und erweitert worden. Für einige Abteilungen wird es heute noch genutzt, weil sogar der Neubau für die immer weiter gewachsene Schule nicht ausreicht. Bereits 1973 beschloss der Kreistag den Neubau und 1974 war bereits ein Architektenwettbewerb gelaufen. Dieses Schulgebäude wurde nun am 14.1.1983 offiziell eingeweiht. Damit auch die Öffentlichkeit von den neuen Möglichkeiten und der modernen Einrichtung erfuhr, wurde am 18.1.1983 erstmals ein Tag der offenen Tür veranstaltet. Dieser wurde zu einem großen Erfolg und alle 2000 Besucher waren begeistert von den Möglichkeiten, die die Berufsschule den Schülern bieten kann. Dieses lag nicht nur an der großen Vielfalt von verschiedenen Fachräumen, sondern auch an der besonderen Einrichtung dieser Räume. So wurden 1983 einige der Maschinen zur Metallbearbeitung extra für die Berufsschule entwickelt und angefertigt. ![]() Berufskolleg Warendorf 1999 Der immer noch populäre Begriff "Berufsschule" stimmt heute nicht mehr. Die Berufsschule im engeren Sinn ist heute eine der Schulformen des Berufskolleg Warendorf. In der Berufsschule werden die Schüler unterrichtet, die sich in einer Berufsausbildung befinden und einen Berufsabschluss (z.B. Facharbeiterbrief) anstreben. Diese Schüler haben 10 bis 14 Unterrichtsstunden in der Woche oder aber 13 Wochen Blockunterricht. Diese Mischung aus betrieblicher Ausbildung und Berufsschule wird duales System genannt. Heute werden fast 2000 Schülerinnen und Schüler von 85 Lehrern im Berufskolleg Warendorf unterrichtet. Das Berufskolleg Warendorf ist heute eine Bündelschule, ihr gehören die folgenden Schulformen an:
Quellen: Kreisarchiv,Glocke , Autor: Ingo Meierhoff |