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Themen für 1982:
 Der Pferde-Brunnen
 Der Warendorfer Kiepenkerl


 
> Der Pferde-Brunnen

Im Mai 1982 wurde vor dem Sparkassengebäude an der Münsterstrasse der Pferde-Brunnen enthüllt: Eine Stute mit zwei Fohlen aus Bronze, ein steinernen Trog, Sitzgelegenheiten drumherum. Die Planungen und Vorbereitungen für diesen Brunnen begannen bereits 1979. Der Künstler Günter Rossow aus Wunsiedel gewann den von der Sparkasse ausgeschriebenen Wettbewerb und schuf dieses Objekt an einem zentralen Punkt der Innenstadt.


"Paradox" im Landgestüt
Foto: T.Flaute
Pferde-Brunnen
Foto: H.Otto
"Halla" im DOKR
Foto: D.Hülsmann

Der damalige Bürgermeister Dr.Drescher, ehemals Lehrer am Laurentianum, dann Leiter des Mariengymnasiums, sagte bei der Enthüllung: "Im Anfang war in Warendorf das Pferd." Wie das auch immer gemeint war, Pferde findet man in Warendorf überall. Es ist sicher auch ungewöhnlich, dass in Warendorf zweimal für ein ganz bestimmtes, individuelles Pferd ein Denkmal in Bronze gesetzt wurde.

Das eine Denkmal steht im Landgestüt und zeigt den Hengst Paradox, den erfolgreichsten Vererber für Springpferde.

Das zweite Standbild im DOKR zeigt die berühmte Stute Halla, mit der Olympiasieger H.G.Winkler seine größten Erfolge erzielte.


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> Der Warendorfer Kiepenkerl

Kiepenkerl
 

Altstadtfreunde Es gibt einen Verein in Warendorf, der sich der Erhaltung der Altstadt zur Aufgabe gemacht hat, die "Warendorfer Altstadtfreunde". Interessen seiner Mitglieder sind die Bewahrung des Stadtgrundrisses, eine behutsame Erneuerung der Stadt und eine Begrenzung des Autoverkehrs. Außerdem gehört die Instandhaltung und die Neugestaltung von Freiflächen in Form von z.B. Brunnenbau sowie die Instandhaltung von Baudenkmälern zu ihren Aufgaben.

Nebenbei werden Vorträge veranstaltet, Stadtführungen zur Geschichte Warendorfs geleitet, Studienreisen organisiert und das jährliche Altstadtfest sowie der "Tag des offenen Denkmals" veranstaltet.

Seit kurzem haben Interessenten auch die Möglichkeit, das Gadem Zuckertimpen 4 zu besuchen. Dort wird in einem kleinen Haus, zeitentsprechend eingerichtet, das Leben zweier Familien um 1925 demonstriert. In Zukunft sind weitere Bauwerke geplant, die den Stadtspaziergang erlebnisreicher gestalten sollen.

 

Kiepenkerl Über die inhaltliche Arbeit der Altstadtfreunde informiert auch eine Halbjahreszeitschrift mit dem Titel "Warendorfer Kiepenkerl", zu dessen Entstehung das gewachsene Interesse an Kunst und Kultur geführt hat. Diese ist erstmals im Dezember 1982 erschienen. Thema der ersten Ausgabe war eine städtebauliche Betrachtung von Klaus G. Ring.

Die folgenden Ausgaben behandeln im Wesentlichen Warendorfer Bauwerke und Denkmäler, aber auch anderes wie z.B. archäologische Untersuchungen oder Veranstaltungen wie den zuvor erwähnten "Tag des offenen Denkmals". Erwähnenswert sind noch die Dezemberausgabe 1996, wo das Bildarchiv der Altstadtfreunde vorgestellt wird, und die beiden Ausgaben von 1998, die Mahnmale und Kriegerdenkmäler in Warendorf enthalten.

Alle Texte sind zahlreich mit Abbildungen und Zeichnungen versehen. Unter den Autoren befinden sich Kunsthistoriker, Volkskundler, Archäologen, Historiker, Museumsleiter, Denkmalpfleger und sachkundige Bürger und Bürgerinnen.


Quellen: Zeitschrift Kiepenkerl,  Autor: Michael Gläser


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