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Im Jahr 1978 bekam das Laurentianum seinen ersten Computer. Es standen noch Haushaltsmittel zur Verfügung, die zur Anschaffung genutzt werden sollten. Gekauft wurde schließlich ein System mit 8-Bit-Mikroprozessor 6502, 8+32 KByte Speicher, dazu zwei Diskettenlaufwerke und ein Drucker. Damit besaß das Laurentianum als einzige Schule in der weiteren Umgebung einen eigenen PC. Mehrfach wurde der Computer in den Lokalzeitungen abgebildet und beschrieben. Das Gerät war schon bald technisch überholt; jedem ist der rasante der technische Fortschritt auf diesem Gebiet bekannt. Mit diesem Gerät begann aber der Informatikunterricht an dieser Schule. Im Jahr 1978 wurde der Ausgangspunkt gesetzt. ![]() Klaus Achterhold, Abitur 1980, am Commodore PET 2001 In den 80er Jahren kamen dann die ersten 10 PCs mit Betriebssystem MS-DOS an das Lau und im Jahr 1993 wurde ein Netzwerksystem unter Novell mit 10 PCs für das Laurentianum eingerichtet. Aber auch diese Einrichtung wurde von der technischen Fortentwicklung überrollt und so richtete die Schule im Jahre 1999 zwei Räume mit jeweils 10 vernetzten Computern unter Windows NT ein. Die Schule bekam 1997 im Zuge der Aktion "Schulen ans Netz" einen Anschluss ans Internet und setzte bald darauf eine eigene Website ins Netz. Heute umfasst die Website viele Themenbereiche und wird von vielen Menschen genutzt. Die Lau-Website wurde von NBC GIGA-TV im Juni 1999 in einer Live-Sendung vorgestellt. Und "Schulen ans Netz e.V." wählte das Laurentianum zur ersten "Schule der Woche". Neben der Informatik nutzen auch alle anderen Fächer die technische Ausstattung, deren Grundstein mit dem Gerät von 1978 gelegt wurde. Die neuen technischen Möglichkeiten wurden mittlerweile zu einem wichtigen Bestandteil des Profils des Gymnasium Laurentianum Warendorf. ![]() Schülerübungen im Informatikraum 1998 Quellen: Laurentianum Archiv, Autor: Daniel Hülsmann |