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> Warendorfs Fünfkämpfer sehr erfolgreich

Reiten

Das Jahr 1976 war für Warendorf aus sportlicher Sicht wieder ein überaus erfolgreiches Jahr. Beipielsweise sicherte sich das aus Warendorf stammende Fünfkampfteam beim internationalen Städteturnier in Berlin den zweiten Platz. Die Veranstaltung fand vom 30.März bis zum 4.April statt und Warendorf stellte eine komplette Mannschaft mit den Fünfkämpfern Riech, Hentschel, Pickel und Mette.

Im Reiten wurde Warendorf in der Gesamtwertung mit 2906 Punkten Dritter, wobei man dazu sagen muss, dass Riech im ersten Wettkampf ein sehr kompliziertes Pferd bekam und so den Pacours nicht bewältigen konnte. Dieser gliche aber sofort am nächsten Tag bei seiner Lieblingsdisziplin, dem Fechten, die schlechten Leistungen vom Vortag aus und wurde mit 35 Siegen zu 7 Niederlagen Erster. Selbst ein damals international bekannter Mann wie Salminen konnte sich nicht mit dem Warendorfer messen und er wurde mit einer Bilanz von 25 Siegen zu 17 Niederlagen Vierter. Pickel, Mette und Hentschel konnten sich nur im Mittelfeld plazieren, da im Fechten die Konkurrenz zu groß war. Im Schießen wurde Riech zusammen mit Köpcke mit 195 Ringen Zweiter hinter Stamann. Pickel belegte mit 192 den fünften und Hentschel mit 187 nur einen mittelmäßigen Platz. Mette hatte leider Pech, er schied wegen eines technischen Defektes aus. So belegte die Warendorfer Mannschaft in dieser Disziplin den zweiten Platz. Beim Schwimmen gewannen die Vier in der Städteeinzelwertung, indem Hentschel mit 3,32 den zweiten, Pickel mit 3,34 den dritten, Mette mit 3,42 den sechsten und Riech mit 3,44 den siebten Platz holten.

Im letzten Wettbewerb, dem Laufen gab es dann wieder einige Überraschungen. Zum einen, weil Mette in rasender Geschwindigkeit den ersten Platz belegte und zum anderen, weil Hentschel mit einer neuen persönlichen Bestzeit Olympiateilnehmer wie Stamann und Thade hinter sich ließ. Am Ende belegte die Mannschaft aus Warendorf hinter Frankfurt den zweiten Platz. Dieses hervorragende Ergebnis ist wohl auch vor allem auf den Bundestrainer, Herrn Rieden, zurückzuführen, weil er mit den Sportlern zuvor ein Spezialtraining absolviert hatte.


Fechten Schwimmen
Schiessen

In den siebziger Jahren wurde Warendorf zur Fünfkampf-Hochburg. In diesen Jahren wurde in Warendorf ein Leistungszentrum gegründet und auch das heutige Sportinternat wurde damals etabliert.  (Anmerkung 2006: Zwischenzeitlich sind beide Einrichtungen aufgelöst worden.) Die vier Fotos zeigen das Training von Schülern aus dem Sportinternat. Der Moderne Fünfkampf ist eine wichtige Größe in der Stadt der Pferde und des Sports.


Quellen: Kreisarchiv Warendorf, Fotos: Sportinternat,  Autor: Felix Ganser


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