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Das sechste Miele-Werk entstand in Warendorf. Im Juni 1975 wurde in den Miele Werken in Warendorf die Produktion mit 390 Mitarbeitern aufgenommen. Auf einem 260000 Quadratmeter großen Gelände waren zwei Fertigungshallen mit einer Fläche von zusammen 29000 Quadratmeter errichtet worden. Dazu gehörte ein zweigeschossiges Gebäude, in dem die Verwaltung und Sozialräume untergebracht waren. Während in der größeren Halle Küchen produziert wurden, diente die Kleinere der Kunststoffteile-Fertigung. Die im Werk Warendorf erzeugten Kunststoffteile reichen von Staubsaugergehäusen über Wasserbehälter für Geschirrspülautomaten, Einspülkästen bis Türkappen für Wäschetrockner.Investitionen ungefähr 30,5 Millionen Mark.
Schon nach drei Jahren wurde eine dritte Fertigungshalle mit 16000 Quadratmetern fertiggestellt. Dort wurden unter anderem die Elektrogeräte wie Herd, Geschirrspülmaschinen, Kühl- und Gefrierschränke gelagert. Nicht nur die Hallen wuchsen. Die Mitarbeiterzahl stieg von 390 auf 460. Nach großer Nachfrage nach Miele-Einbauküchen machte der nächste Umbau im Jahre 1980 viel Sinn.Gebaut wurde eine neue Fertigungshalle mit rund 17000 Quadratmetern und die Küchenfertigungshalle wurde mit etwa 1800 Quadratmetern erweitert. Das Gebäude wuchs auf 10000 Quadratmeter an und die Mitarbeiterzahl nahm von 460 auf 740 zu.
1992 wurde das Miele-Werk in Warendorf zuletzt vergrößert. Es entstand die achte Produktionshalle mit einer Fläche von 5000 Quadratmetern. Diese acht Hallen nehmen einen Platz von 75000 Quadradmeter ein. Mit Verwaltung sind es 125000 Quadratmeter. Mit den Jahren wuchs nicht nur der Standort, sondern auch die Maschinen verbesserten sich. So kommt es, dass die Zahl der Bschäftigten im Laufe der Zeit auf 649 gesunken ist. Quellen: Kreisarchiv, Fotos: Miele Werke, Autor: Marius Müller |