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Themen für 1969:
Der Marktplatz mit prächtigen Bürgerhäusern wird heute die "gute Stube" von Warendorf genannt. Seit Jahren ist dieser Bereich jetzt Fußgängerzone. Der Marktplatz hat in den letzten Jahren
Im Historischen Rathaus befinden sich heute neben dem Museum der historische Ratssaal und das Jubiläumsbüro 2000 sowie das Sachgebiet Sport im Erdgeschoss. Im Nebengebäude Emsstraße 2 befinden sich die Sachgebiete Kultur und Schule.
Das Foto links unten von 1999 zeigt St.Laurentius vom Markt aus. Es wird überlagert von einer Federzeichnung von Elli Grützner von 1928, wenn man mit der Maus über das Bild fährt. Die fünf Schwarzweiß-Fotos aus dem Buch "170 Jahre Kreis Warendorf" zeigen Rathaus und Marktplatz in den frühen siebziger Jahren, als der Verkehr noch quer durch die Stadt verlief und der Marktplatz ein Parkplatz war. In den siebziger Jahren wurde dann ein Konzept entwickelt, bei dem große Teile der Innenstadt zur Fußgängerzone wurden und der Verkehr sinnreich in Schlaufen durch die Stadtviertel gelenkt wird. Anfang der achtziger Jahre wurde vom Rat der Stadt Warendorf dann diese Neuordnung der innerstädtischen Verkehrsführung beschlossen. Hauptziel dieser Maßnahme war und ist es die Altstadt von Warendorf als Zentrum des geselligen und kulturellen Lebens zu erhalten und zu stärken.
Dadurch wurde auch eine Verkehrsberuhigung erreicht, die dem Wohnen ein besseres Umfeld schafft. Für die Verkehrsteilnehmer hat dies folgende Konsequenzen: Kraftfahrer: Ein Durchqueren der Altstadt ist nicht mehr möglich. An den Zufahrtstraßen werden Parkplätze errichtet, die so günstig zu den Zielen liegen, dass man höchstens 200 bis 300 m zu Fuß zurücklegen muss. Das Parkangebot soll durch Parkzeitbeschränkung bzw. gebührenpflichtige Parkplätze geregelt werden, so dass es vorrangig den Besuchern der Altstadt, den Kunden und Lieferanten als Kurz- und Mittelzeitparker zur Verfügung steht. Die Langzeitparker, also in erster Linie die in der Altstadt Beschäftigten, müssten auf dem eigenen Grundstück parken oder ausserhalb der Altstadt einen Parkplatz suchen, wenn sie es nicht vorziehen, mit dem Fahrrad oder dem öffentlichen Verkehrsmittel anzufahren. Omnibus: Die Busse werden nicht durch die engen Gassen und über die schönen Plätze im Herzen der Altstadt geleitet, sondern so geführt, dass die Fahrgäste auf kurzen Wegen zu ihren Zielen gelangen können.
Für die Verwirklichung dieser Konzeption erhielt die Stadt Warendorf bzw. der Verein die "Altstadtfreunde" den Preis "Die silberne Halbkugel". Diese Auszeichnung ist heute im Rathaus zu besichtigen.
Quellen: Kreisarchiv, Fotos:"170 Jahre Kreis Warendorf",1974 (5), H.M.Otto,1999 (3), Autorin: Inga Tiemann
Die Sparkasse Warendorf hatte während der 60er und 70er Jahre DV-Systeme der Firma IBM. Diese waren Offline-Arbeitsstellen, die an keinen Server angebunden waren. Begriffe wie Server waren damals noch gar nicht geläufig; dergleichen wurde erst noch erforscht, entwickelt, ausprobiert. Die Buchungen, Überweisungen etc. wurden auf einer Art Registrierband gespeichert, das in etwa so arbeitete wie die Einkaufskassen der Supermärkte heute.
Diese Aufzeichnungen wurden dann zweimal am Tag von Mitarbeitern in den Zentralcomputer eingespeist. Die Terminals wurden u.a. dafür benutzt die Bestandsführung, die Statistik und die gesamte Kontoführung zu erledigen. 1980 wurde der Zentralcomputer der Sparkasse Warendorf abgeschafft, und die Terminals wurden online mit dem Hauptzentralcomputer in Münster verbunden, an dem heute 132 Zentralen angeschlossen sind. Dieser Zentralcomputer schickt den Terminals die Updates der Programme sowie neue 32-70 Emulationen zu den Computern. 1986 wurden dann die ersten PCs, nämlich 086, für 20000 DM gekauft. Diese waren mit zwei 5,25 Zoll-Laufwerken ausgestattet, wovon eins, da diese Computer keine Festplatte hatten, für das Betriebssystem, DOS 1.2, gebraucht wurde. Außerdem hatten die Computer einen 10 Zoll Monochrom Monitor.
Die Sparkasse Warendorf machte die ganze Entwicklung des Computers mit. Sie benutzte vom DV-System /370 über den 086 bis 586, und die ganze Pentiumgeneration alles. Die neusten PCs sind Pentium III mit 450MHZ, 128 MB RAM, 17 Zoll Monitor, teilweise sogar Matrixbildschirme, 9,1 GB Festplatte und haben als Betriebssystem Windows NT 4. Die Sparkassen im Kreis haben insgesamt 40 Server und 400 Computer. Quellen: Stadtsparkasse Warendorf, Fotos: R.Giacinto, Autor: Robert Giacinto |