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> Nördliche Stadterweiterung

Über Jahrhunderte bildete die Ems die nördliche Grenze der Stadt. Zu den ersten Einrichtungen, die sich nördlich der Ems ansiedelten, gehört 1888/89 das Landgestüt. Es folgten später eine Kaserne, nach dem 2.Weltkrieg die Josefskirche, die Einrichtungen des DOKR und auch die Deula. Im Jahr 1963 wurde vom Rat der ganze Nordbereich geordnet und durchgeplant. Daraufhin entstanden dort Hunderte von Wohnungen und Eigenheimen; Schulen und das Krankenhaus ebenfalls. 1998/99 wird im Nordbereich an der Tönneburg ein weiteres großes Gebiet bebaut.

Im Jahr 1963 wurde nicht nur die nördliche Stadterweiterung von Warendorf verwirklicht, sondern es wurden auch 42 Straßen erneuert. In einer Ratssitzung am 28. Februar 1963 befasste sich der Rat unter anderem mit Warendorfs Sorgenkind: dem schlechten Straßenzustand.

Nachdem sich die Bevölkerung immer häufiger beschwerte, beschloss das Stadtparlament, die Straßen um die Josefskirche, um das Landgestüt und im Osttorbezirk zu renovieren.


an der Sassenberger Straße 1963   Sassenberger Straße heute
An der Sassenberger Straße 1963 und 1999.

Alle 42 Straßen wurden von der Firma Nolte aus Osnabrück ausgebaut. Für das große Unterfangen, das mehrere Millionen DM kostete, musste sogar ein Darlehen von 660.000 DM aufgenommen werden. Des Weiteren setzte der Stadtrat mehr als zwei Millionen DM in einem Nachtragshaushalt ein.

Am 22. Juni 1963 begann die Straßenerneuerung der 42 Straßen an der Sassenberger Straße. Damit waren zwar noch nicht alle schlechten Straßen in Warendorf beseitigt, aber die Einwohner konnten schon bald wieder gut auf den neuen Straßen fahren.

Die Maßnahmen, die 1963 angestoßen wurden, haben die nördliche "Skyline" deutlich verändert. Sicherlich entstand kein Meisterstück an städtebaulicher Optik, jedoch war damals die Schaffung von Wohnraum vordringlich und das ist letztlich erfolgreich geschehen.

Nord 1   Nord 2


 

Quellen: Kreisarchiv, Buch "170 Jahre Kreis Warendorf", Foto von 1999: I.Seidel,  Autorin: Ina Seidel


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