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> Tag des Pferdes

Am 20.Oktober des Jahres 1957 wurde in Warendorf ein Tag des Pferdes veranstaltet. An diesem Tag des Pferdes wirkten über 20.000 Reiter aus nah und fern mit. Der Höhepunkt dieses Tages war der Dr.-Gustav-Rau-Gedenkritt. Dr. Gustav Rau, wohl einer der bedeutendsten internationalen Fachmänner und Förderer der Pferdezucht, zudem noch Oberlandstallmeister und Präsident vieler Pferdezucht- und Reitersportverbände, wurde an diesem Tag, drei Jahre nach seinem Tod (1954), besonders geehrt.

Sein Name steht heute noch für die Entwicklung und Erfolge der deutschen Reiterei. An seinem Gedenkritt wirkten insgesamt 13 Staffetten, u. a. auch aus Holland, Dänemark und der Schweiz, mit. Die 13 Staffetten, die aus je zwei Reitern bestanden, finden Sie hier mit Startort und Startdatum aufgelistet.


Reiterstaffette
Nr. Startort Tag
1 Flensburg 17.10.
2 Dannenburg 18.10.
3 Marienborn 18.10.
4 Friedland 19.10.
5 Simbach 16.10.
6 Friedrichshafen 16.10.
7 Lörrach 15.10.
8 Saarbrücken 15.10.
9 Münstereifel 18.10.
10 Aachen 18.10.
11 Gronau 20.10.
12 Friedeburg 19.10.
13 Cuxhaven 18.10.

Ein weiterer Höhepunkt dieses Tages war die Errichtung des Gustav-Rau-Denkmales am Lohwall. Hier unten finden Sie ein Foto des Denkmales. Heute befindet es sich auf dem Gelände des DOKR. Übrigens steht dort jetzt auch ein Denkmal für die einzigartige Stute Halla, mit der Hans Günter Winkler seine größten Erfolge erreichte.


Dr.Rau
Gedenkstein Dr. Rau, DOKR
    Halla
Die Stute Halla, DOKR

Zur Errichtung des Denkmales gab es Grußworte von den einzelnen Staffetten. Hier ein Auszug des Berliner Grußwortes, das über die 3.Staffette nach Warendorf gelangte. Dies ist auch ein Zeitdokument zu 50 Jahren Bundesrepublik.

Die Reiterinnen und Reiter Berlins übersenden Ihnen mit aufrichtigster Herrlichkeit ihre reiterlichen Grüße. Mit großer Freude, aber auch mit etwas Wehmut im Herzen verfolgen wir den Staffettenritt von Dorf zu Dorf, von Stadt zu Stadt und von Land zu Land in unserem Vaterlande. Wehmütig ist uns, weil ein breiter Streifen unseren Ritt verwehrt. Wenn nun heute dankenswerter Weise die Reiter des niedersächsischen Landesverbandes stellvertretend unseren Gruß zu Ihnen bringen, dann ist das auch der Gruß aller aufrichtigen Reiterfreunde Ostdeutschlands, für die zu sprechen wir glauben berechtigt zu sein. Wir hoffen und wünschen sehnsüchtig den Tag herbei, an dem Sie, liebe Reiterfreunde, aus dem Bundesgebiet den Sternritt zum befreiten und wiedervereinigten Berlin durch eine glückliche und jubelnde Ostzone machen werden.


Quellen: Kreisarchiv Warendorf,  Fotos: D.Hülsmann,  Autor: Daniel Hülsmann

 

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