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Im Jahre 1949 beschloss der Bischof alle Großpfarreien mit über 10.000 Seelen
zu teilen. Darunter fiel auch die St. Laurentiuspfarre. Die Gläubigen aus dem Gebiet vor dem Emstor
forderten den Bau einer neuen Kirche neben der Josefsschule. Nach längerem Beraten stand die
Lage des Kirchplatzes fest: Sie sollte an der Dreibrückenstraße - Holtrupstraße liegen.
Der Architekt Krämer aus Duisburg bekam den Auftrag und entwarf eine Kirche, die einfach
und gediegen war. Sie sollte sich harmonisch in die Umgebung einfügen.
Ihren Namen "Josefskirche" erhielt sie von der nahe gelegenen Josefskapelle.
Der am 13.Oktober 1952 gegründete Ausschuss bestand aus folgenden wichtigen Personen:
| Bauunternehmer |
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Brinkmann |
| Bäckermeister |
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Heinermann |
| Lehrer |
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Kopowski |
| Bäckermeister |
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Schildmacher |
Ein Auszug aus der Kirchenzeitung vom 12. Juli 1953:
Die letzten Vorbereitungen für den Bau der neuen Kirche vor dem Emstor sind nun vollendet.
Die Pläne sind zur Genehmigung eingereicht, so daß mit dem Beginn des Baues gegen Mitte
August zu rechnen ist. Die Arbeiten konnten bereits für hiesige Baufirmen ausgeschrieben werden.
Eine besondere Anerkennung verdient es, daß die Bewohner des neuen Kirchenbezirkes den Wunsch
aussprachen, die Erdarbeiten für die neue Kirche im freiwilligen Dienst zur Ehre Gottes
ausführen zu wollen.
Am Sonntag , dem 12.Juli, ist in allen hl. Messen die Kollekte für das neue Gotteshaus St.
Josef. Alle werden gern durch ihre freiwillige Gabe mitwirken wollen, daß der Bau nun zur
Vollendung kommt.
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Am 11. September 1953 wurde der Bau der Josefskirche vom bischöflichen
Generalvikariat genehmigt.
Die weitere Planung unterlag dem Architekten Franz Möllmann.
Am 6.12.1953 war es dann soweit:
Der Grundstein wurde von dem Dechant und Pfarrer an St. Laurentius Aloys Hast
im Rahmen einer gottesdienstlichen Feier gelegt. Anschließend überbrachte Bürgermeister
Heinermann mit herzlichen Grußworten die Glückwünsche der Stadt für das
Emstorviertel.
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