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Gymnasium Laurentianum
[  Projekttage 2000, Seite 62  ]


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12.9.2000


Klassenraum wurde Museum

Zeitzeugen über den Nationalsozialismus in Warendorf befragt
Klassenraum als Museum

"Warendorf zur Zeit des Dritten Reiches" beschäftigte eine Schülergruppe mit überwiegend jüngeren Schülern.   Foto: Christian Schmitz

-chs- Warendorf.  Das brisante Thema Nationalsozialismus kann nie genug diskutiert werden. Aus diesem Grund befasst sich auch das Projekt "Warendorf zur Zeit des dritten Reiches" mit Projektleiterin Claudia Klimek am Gymnasium Laurentianum mit dem Schwerpunkt Juden und Judenverfolgung in Warendorf. Ziel des Projektes war es, dass sich die Schüler möglichst selbstständig mit dem Thema auseinandersetzen. Schon beim Eintreten in den Projektraum spürten Besucher die besondere Atmosphäre, da die vielen Schüler und Schülerinnen den Raum in ein kleines Museum verwandelt hatten. Zur Durchführung des Projekts wurden die jüngeren Schüler in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Hälfte beschäftigte sich mit der Befragung von Zeitzeugen. Die meisten Schüler hatten die Möglichkeit, ihre Großeltern zu befragen und eventuell sogar Gegenstände der NS-Zeit zu erhalten. Diese wurden am Tag der Präsentation zusammengetragen und mit ausführlichen Erläuterungen im Projektraum ausgestellt. Die andere Schülergruppe hat sich unter Leitung der Referendare Funke und Stock in das Warendorfer Archiv begeben und sich dort Materialien aus dem Zeitraum von 1933 bis 1945 besorgt. Später wurden die Ergebnisse dann anhand von Collagen und Ausstellungsstücken zusammengetragen.


 

In der Glocke:   Warendorf zur NS-Zeit
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