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Gymnasium Laurentianum
[  Projekttage 2000, Seite 22  ]


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8.9.2000


Giebel im Blickpunkt

Wenn Inschriften Auskünfte geben

Giebel im Blickpunkt
Die Blicke nach oben hat die Gruppe gerichtet, die alte Inschriften auf ihren Ursprung untersucht. Links Lehrer Alwin Frerich.

Warendorf (lau). Über "800 Jahre Warendorf" lässt die Gruppe um Alwin Frerich und Dr. Jörgen Vogel alte Häuser "erzählen".

Am Mittwoch starteten die 26 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 13 ihr Online-Projekt mit einer "Giebel-Führung". Unter der Leitung von Franz-Joseph Risse, dem ehemaligen Leiter des Katholischen Kreisbildungswerkes, ging es durch die Warendorfer Innenstadt.

Geteilt in zwei Gruppen, machten sie sich danach auf die Suche nach Inschriften an Häusern und Kirchen. Die oftmals lateinischen Sätze wurden abgeschrieben, wenn nötig übersetzt und auf geschichtliche Hintergründe und Personen hin untersucht.

Am nächsten Tag besuchte Diakon Hermann Nünning die Schüler, um über die Hintergründe besonderer Inschriften zu berichten und sich den Fragen der Gruppe zu stellen.

Danach wurden alle Ergebnisse zusammengetragen, und die eigentliche Computerarbeit begann. "In unserem Projekt wird die alte Sprache mit den neuen Medien verbunden", so Dr. Jörgen Vogel. "Das Projekt stellt so einen interressanten Beitrag für das Europäische Jahr der Sprache im Fach Latein dar."

Die Gruppe lernt aber nicht nur das Erstellen einer Homepage, sondern auch die HTML-Programmierung. Hierfür tragen neben den Lehrern auch einige Schüler, wie zum Beispiel Christian Tepe, die Verantwortung.

Der Höhepunkt der Online-Aktion wird heute Nachmittag ein Live-Chat mit einer Schule in Lüdinghausen sein. Die dortigen Schülerinnen und Schüler haben ein ähnliches Projekt durchgeführt und können so ihre Erfahrungen weitergeben.

Auf der Homepage des Laurentianum werden in Kürze nicht nur die Übersetzungen, sondern auch alle Ergebnisse der Teilnehmer zu finden sein. Den Leitern dieses Projektes ist es wichtig, dass ein erläuternder Einblick in die Warendorfer Geschichte gewährt wird.

Schüler Mathias Freese kommentierte das Projekt mit den Worten: "Endlich geht man nicht nur an diesen lateinischen Inschriften vorbei, sondern kann sich näher mit ihnen befassen und sie verstehen."


 

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