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Gymnasium Laurentianum
[  Projekttage 2000, Seite 21  ]


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8.9.2000


Diakonie im Wandel der Zeit

Stärken stärken und Schwächen schwächen

Warendorf (lau). Unter dem Motto "Stärken stärken und Schwächen schwächen" steht das Projekt "Stark sein für Andere ? Diakonie im Wandel der Zeit", an dem zwei Schüler aus der 6. Klasse und sechs Schüler aus der Jahrgangsstufe 11 teilnehmen.

Diese deutlichen Altersunterschiede innerhalb der Gruppe machen die gemeinsame Arbeit zwar nicht einfacher, haben aber auch einen großen Vorteil: Es ergeben sich ganz verschiedene Sichtweisen des Themas. Dennoch beschäftigen sich alle gemeinsam mit den zentralen Fragen, was "stark" heißt und wer eigentlich "die Anderen" sind. Lehrerin Ulrike Puchmüller, die das Projekt leitet: "Geht es darum, dass ich mich stark mache für Andere, oder Andere durch mich stark werden?"

Zuerst sprachen die Schülerinnen und Schüler über historische Hilfsorganisationen wie die "Werkstätten von Bethel" (Bielefeld) und das "Raue Haus" in Hamburg. In den Werkstätten (heute "Bodelschwinghsche Anstalten") finden geistig und körperlich behinderte Menschen Betreuung und Arbeit. Das "Raue Haus" gründete Johann-Hinrich Wiechern 1833 als Anstalt zur Betreuung gefährdeter männlicher Jugendlicher.

Ein weiteres Vorhaben der Gruppe sind Besuche diakonischer Einrichtungen und Hilfsorganisationen freier Träger. Unter anderem standen das Frauenhaus in Warendorf, die Heinrich-Tellen-Schule, das Kinderhilfstelefon und die Arbeitslosen-Hilfsorganisation "Impulse " auf dem Programm.

Anhand der heutigen Präsentation von 14.30 bis 17 Uhr im Pädagogischen Zentrum des Gymnasium Laurentianum können Interessierte sich näher über dieses Thema informieren.


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