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Gymnasium Laurentianum
[  Projekttage 2000, Seite 18  ]


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8.9.2000


Warendorf im Mittelalter

Echte Hexerei: In drei Tagen Zeitreise eingeübt

Warendorf im Mittelalter
Tischlein streck' Dich: Bei allem Ernst des Themas kommt der Humor nicht zu kurz. Vor allem dann nicht, wenn die Gefangene und die Folterknechte in Gelächter ausbrechen.

Warendorf(lau). "Das finstere Mittelalter" - unter der Leitung von Willi Thüß und Stefanie Oestreich erwecken 16 Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 bis 8 dieses sonst nur aus Büchern bekannte Thema in dem Projekt "Lebensformen im Mittelalter - szenisch" zu neuem Leben.

Am Beispiel der Anna zur Steinhorst wird die Hexenverfolgung dargestellt. Deutlich wird dabei, dass die Inquisition auch vor den Toren Warendorfs nicht Halt gemacht hat. Von den Anschuldigungen bis zur Hinrichtung wird den Zuschauern ihr Schicksal von den Jungen und Mädchen wie in einem Theaterstück vor Augen geführt.

Weil die Gruppe wegen der kurzen Vorbereitungszeit gehörig unter Zeitdruck steht, wird beinahe ohne Pausen geprobt. Trotzdem kommt der Spaß bei der ganzen Sache nicht zu kurz. So kann es auch schon einmal vorkommen, dass die "Angeklagte" auf der improvisierten "Streckbank" in Lachen ausbricht und dabei die "Folterknechte" ansteckt. Dennoch zeigte sich Stefanie Oestreich im Großen und Ganzen zufrieden mit der schauspielerischen Leistung der jungen Darsteller.

Für die heutige Präsentation ist eine Vorstellung von "Lebensformen - szenisch" geplant. Beginn ist um 15.30 Uhr. Damit auch die passende Atmosphäre aufkommt, erhält die Projektgruppe Unterstützung vom Theater am Wall, das den Akteuren die passenden Kostüme aus seinem Fundus zur Verfügung stellt.


 

In den Westfälischen Nachrichten:   Hexen in Warendorf
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