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Gymnasium Laurentianum
[  Projekttage 2000, Seite 16  ]


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8.9.2000


Tourismus-Projekt

Besucher einig: "Warendorf kleine, aber feine Stadt"

Tourismus-Projekt
Sie wollen es wissen: Die Schülerinnen und Schüler der Tourismus-Gruppe markieren in einer Fahrradkarte den Weg, den sie - wie die Radwanderer abfahren wollen.

Warendorf (lau). Am zweiten Tag der dreitägigen Projektwoche besuchte "Die Glocke" gestern eine Gruppe, die sich mit der Frage "Wer besucht schon Warendorf?" und dem Tourismus in der Stadt befasst.

Die insgesamt sechs Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 12 hatten schon im Vorfeld gemeinsam mit Projektleiter Hans Dieter Weber einen Fragebogen erstellt, der von den Gästen der verschiedenen Warendorfer Hotels und Gaststätten ausgefüllt werden sollte.

Diese Fragebögen sollten Aufschluss geben über Alter, Beruf, Herkunft und Aufenthaltsdauer der Hotelgäste und Gastronomiebesucher. Außerdem wollten sie von den Besuchern ganz genau wissen, was sie dazu bewogen hat, nach Warendorf zu kommen, wie sie aufmerksam geworden sind und was ihnen hier am meisten und am wenigsten gefällt.

Da das schlechte Wetter eine umfassendere Untersuchung leider nicht ermöglichte, mussten sich die Schüler mit allgemeinen Ergebnissen zufrieden geben. So konnten sie schon am gestrigen Donnerstag einige Aussagen über den Tourismus in Warendorf machen.

Bei ihrer Auswertung der Fragebögen stellten sie fest, dass zwei große Gruppen von Touristen, oftmals mittleren Alters, zusammen gut 90 Prozent aller Besucher ausmachen. Zum einen trafen die Jugendlichen in den Hotels, die zum Teil auch ein internationales Publikum beherbergen, viele Gäste an, die sich hier mit beruflichem Hintergrund, auch über längere Zeiträume, aufhalten. Zwar sind die Tätigkeiten der Befragten breit gefächert, aber man konnte dennoch bei nahezu jedem eine Beziehung zum Reitsport feststellen.

Die zweite große Gruppe von Besuchern sind Radwanderer, die besonders den Stadtkern und das Stadtbild Warendorfs sowie die Landschaft und das Gastronomieangebot lobten. "Warendorf ist eine kleine, aber feine Stadt", sagte sogar einer der Befragten. Die Ausschilderungen der Radwanderwege könnte noch besser sein, sagten andere.

So kristallisierte sich nach und nach als Schwerpunktthema "Warendorf als Ziel für Radwanderer" heraus. Jetzt stehen eigene Nachforschungen an, um die Aussagen der Fahrrad-Touristen noch einmal zu überprüfen. Die Projektgruppe möchte sich noch Kartenmaterial besorgen und die Radwege einzeichnen, um sie später selbst mit kritischem Blick abzufahren.

Dennis Wieczorek, Schüler der Jahrgangsstufe 12, meinte dazu: "Wind und Wetter können uns nicht aufhalten, alles im Sinne der Forschung."


 

In den Westfälischen Nachrichten:   Tourismus
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