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Gymnasium Laurentianum
[  Projekttage 2000, Seite 2  ]


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6.9.2000



Initiative ging von Schülern aus

Warendorf (lau). Anlässlich der heute beginnenden Projekttage am Laurentianum sprach die Glocke mit der stellvertretenden Schülersprecherin, Sophie Haring, über die Entstehung der Projekttage, die Themenauswahl und Organisation durch die Schülervertretung (SV), sowie das Eigenengagement der Schüler und ihre Ansprüche an die Projekttage.

Sophie Haring

Die Glocke: Wie sind die diesjährigen Projekttage am Laurentianum entstanden?

Haring: Der Anstoß kam diesmal von der SV. Unser Ziel ist es, alle drei Jahre Projekttage durchzuführen. Nachdem die Schulkonferenz "Grünes Licht" gegeben hatte, wurde gemeinsam ein neues Konzept erstellt. Das sah vor, dass hauptsächlich die Schüler die Organisation in die Hand nehmen. In der Folgezeit wurde das Motto "800 Jahre Warendorf" festgelegt. Obwohl es anfangs einige Proteste von mehreren Seiten gegen das Thema gab, hat es sich später als sehr gut erwiesen.

Die Glocke: Sind die Schüler bei Themenwahl und Organisation einbezogen worden?

Haring: Die Idee zu diesem Oberthema ist in einer SV-Sitzung entstanden. Es ging auch darum, das Themenspektrum einzugrenzen. Die Durchsetzung der Projekttage durch die Schülervertretung war nur unter der Bedingung möglich, dass ein Großteil der Organisation von den Schülern selbst übernommen würde. Kein Problem - wir wollten ja nichts vorgesetzt bekommen.

Die Glocke: Was versprechen sich die Schüler, insbesondere die SV, von den Projekttagen?

Haring: Zwar sind für die verschiedenen Projekte Altersgrenzen gesetzt, aber es geht vor allem auch darum, sich mit Schülern anderer Altersstufen auseinanderzusetzen. Das an die Geschichte unserer Stadt angelehnte Oberthema ist ideal, denn es geht ja darum, auch in in einer alternativen Unterrichtsform etwas zu lernen. Projekttage dürfen deshalb nicht als Freizeitbeschäftigung missverstanden werden. Da auch Projekte von den Schülern geleitet werden, lernen sie, Verantwortung zu tragen. Des weiteren sollen durch eine Abkehr vom alltäglichen Unterricht und durch die praktische Gruppenarbeit das Schulklima, sowie die Beziehnung zwischen Lehrern und Schülern, verbessert werden. Natürlich zählt zu den Zielen auch, die Schule der Öffentlichkeit zu präsentieren und ihr Ansehen zu steigern.

Die Glocke: Sind die Schüler wirklich so engagiert, wie man es sich im Vorfeld vorgestellt hatte, und wurde ihnen überhaupt die Möglichkeit zur Mitentscheidung gegeben?

Haring: Vorab haben wir Schüler, Lehrer und Eltern angesprochen und sind dabei auf eine große Resonanz gestoßen. Hieraus hat sich ein Organitionsteam gebildet, das dann die weitere Planung übernahm. Dank des großen Engagements, vor allem bei den Schülern, ist eine Reihe von Projektvorschlägen eingereicht worden. Viele Oberstufenschüler haben sogar die Projektleitung selbst übernommen. Obwohl zwei oder drei Aspekte nicht unseren Vorstellungen entsprachen, hatten wir trotzdem das gute Gefühl, auch in der Schulkonferenz gehört und akzeptiert zu werden. So konnten wir unsere eigenen Ideen fast vollständig verwirklichen.


 

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