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Gymnasium Laurentianum
[  Musical: Ein Hauch von Venus  ]
 



Aus dem Programmheft zu 'Ein Hauch von Venus', Antworten des Regisseurs Dr. Winfried Grohe und des musikalischen Leiters Martin Heil:

Warum entschied man sich, das relativ unbekannte Musical 'Ein Hauch von Venus' am Lau aufzuführen?
Dr. Winfried Grohe: Die Idee, nach den modernen Musicals wie Tanz der Vampire' und 'Elisabeth' wieder ein klassisch aufgemachtes Stück zu spielen, hat sich bei uns schon früh entwickelt. Ebenso schnell waren wir uns darüber im Klaren, dass die Aufführung einer Oper, wie etwa der von mir favorisierten 'Zauberflöte' von Mozart, den Rahmen der Möglichkeiten sprengen würde. Herrn Heils Vorliebe für Stücke von Kurt Weill führte schließlich dazu, dass 'Ein Hauch von Venus' in Angriff genommen wurde. Außerdem ist uns dieses Stück von Frau Dr. von Schoenebeck, Musikprofessorin an der Universität Dortmund, als besonders geeignet für eine Inszenierung in unserem Rahmen empfohlen worden.

Was ist das Besondere an dem Stück?
Martin Heil: Ganz bewusst versuchen wir mit der Aufführung dieses Musicals keine Neuauflage von 'Tanz der Vampire'. Bei 'Ein Hauch von Venus' steht die klassische Abfolge von Songs, gesprochenen Szenen und Tanz-Einlagen im Vordergrund. Das Bühnenbild ist eher minimalistisch aufgebaut und auch der Einsatz von 'Special Effects', wie er in neuerer Zeit bei einer Musicalaufführung praktiziert wird, wurde reduziert.

Hatten Sie bei der Inszenierung des Musicals Interpretationen durch andere professionelle Bühnen vor Augen?
Dr. Winfried Grohe: Im Gegensatz zu der Situation bei 'Elisabeth' und 'Tanz der Vampire' hatten wir dieses Mal keine Inszenierung eines großen Hauses als Hilfe. Von der Aufführung dieses Stückes 1998 in Freiburg lag uns lediglich das Programmheft und ein Zeitungsausschnitt vor. Somit waren wir bei der Interpretation auf uns gestellt.
Martin Heil: Zu diesem Zweck wurden die Texte von Andre Auer umgearbeitet. Der Sprachwitz der 40er Jahre erschien uns nicht mehr zeitgemäß und vor allem die Texte der Lieder waren stark 'renovierungsbedürftig'. Auch wenn es viel Zeit gedauert hat, das Musical zu adaptieren, hat es uns viel Spaß gemacht, ein eigene Interpretation zu finden und zu verwirklichen.

Geben Sie doch mal einen groben Überblick, was die Produktion eines Musicals bedeutet!
Dr. Winfried Grohe: Die Aufführung eines Musicals ist immer mit einem sehr hohen Aufwand für die Beteiligten verbunden. Das fängt bei den einzelnen Sängern, Musikern und Tänzern an, die lange proben müssen, und hört bei den Bühnenbauten auf. Neben den Leuten auf der Bühne sind es viele fleißige Hände im Hintergrund, die es möglich machen, dass wir ein Musical auf die Beine stellen können. Grob geschätzt sind es sicherlich an die hundert Beteiligte, die ihren Beitrag zur Produktion leisten. Gerade das ist auch unser Ziel: Möglichst viele verschiedene Bereiche des schulischen Lebens sollen in die Arbeit für das Musical integriert werden.
Dr. Winfried Grohe und Martin Heil: Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, wieder ein Musical einzustudieren und aufzuführen, das zwar völlig anders ist als die vorhergegangenen Stücke, aber trotzdem seinen Reiz hat.




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