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Gymnasium Laurentianum
[  Lau Musical Company: Tanz der Vampire 6  ]
 


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24.2.2001

Tränenreicher Abschied der Vampir-Crew

Applaus entschädigte für viele Mühen

WARENDORF
Mit Tränen in den Augen so mancher Schauspieler verabschiedete sich die Vampir-Crew des Gymnasium Laurentianum. Nicht mehr zählen können die etwa 110 beteiligten Schüler die Stunden, Tage und Wochenenden, die sie für das Stück "Tanz der Vampire" geopfert haben. "Direkt nach der Schule finden wir uns im Theater ein!" - dieser Spruch war besonders in den vergangenen vier Wochen an der Tagesordnung. Vom Bühnenarbeiter bis hin zu den Solisten bedeutete so ein Probentag, früh morgens zur Schule zu gehen und erst am Abend wieder zu Hause zu sein, wobei man sich dann noch auf den Unterricht und die Klassenarbeiten vorbereiten musste. Viele fragten sich zwischenzeitlich: "Warum tun wir uns diesen Stress eigentlich an?"

Tobias Gersdorf und Sarah Fresmann

Graf von Krolock (Tobias Gersdorf) leitet mit seiner neuen Gefährtin Sarah (Sarah Fresmann) die Weltherrschaft der Vampire ein.

Die Antwort auf diese Frage musste nicht in Worte gefasst werden: Der Applaus des Publikums bei der Premiere entschädigte für alle Mühen, und jeder spürte mehr oder weniger einen Hauch, "von den Brettern, die die Welt bedeuten." Am Tag nach Der Premiere war jeglicher Zweifel ausgeräumt: "Alle Aufführungen sind ausverkauft!", erreichte die Schauspieler am Donnerstagnachmittag. Zwar hofften die Aktiven auf eine gute Resonanz, aber mit einem derartigen Ansturm hatte niemand gerechnet.

Sämtliche Mitwirkende meisterten die Gratwanderung, die nach den ersten Aufführungen zu bewältigen war: Die übertriebene Nervosität war zwar bei den meisten weg, jedoch durfte auch keine Routine einkehren. Denn bei zu großer Routine passieren die größten Fehler.

Fehler sind bei einer Schulaufführung niemals zu vermeiden, doch es gab wohl kaum ein Stück am Laurentianum, was derartig perfektioniert aufgeführt wurde, wie es in den vergangenen zwei Wochen der Fall war. Zwar fielen bei einer Aufführungen gleich zwei Funkmikrofone aus - doch Jonas Möllmann und seiner Crew gelang es, diese technischen Defekte in kürzester Zeit zu beheben sowie fast alle Rückkopplungen zu vermeiden.

Viele Akteure freuten sich schon auf die Spielpause am Donnerstag, doch die Nachfrage bei den Beschäftigten im Verkehrsbüro, deren Hauptaufgabe darin bestand, möglichst freundlich am Telefon zu sagen "Leider sind alle Aufführungen ausverkauft", war so groß‚ dass die Schüler in einer geheimen Abstimmung mit 93 Für- und 21 Gegenstimmen beschlossen, an Altweiber noch eine weitere Aufführung anzusetzen: Innerhalb von 20 Minuten war jeder Platz verkauft.

Gestern begeisterten die Sänger, Musiker und alle anderen Beteiligten zum letzten Mal das Publikum, und trotz der Erleichterung, nach neun anstrengenden Abenden mal wieder seine Freizeit genießen zu können, las doch jeder die Wehmut in den Gesichtern der Solisten, Musiker, Bühnenarbeiter, Künstler, Maskenbildner, Techniker und Chormitgliedern. Ausgiebig feierten die Künstler im Dachtheater ihre Erfolge. Viele von ihnen freuen sich schon aufs nächste Musical, das vielleicht in drei Jahren aufgeführt wird. Auch wenn die meisten es nur aus den Zuschauerreihen sehen werden können und sich dann erinnern, wie es damals war, für zwei Wochen im Mittelpunkt des Warendorfer Kulturgeschehens zu stehen.

Sebastian Sokolowski

Claire Darquenne, Arno Fehrenkötter, Clemens Wallmeier, lars Dreier

Professor Abronsius (Clemens Wallmeier) will gerade einen Holzpflock in das Herz von Chagall (Arno Fehrenkötter) schlagen, der als Untoter vom Schloss des Grafen zurückkehrte. Doch die Wirtsfrau Rebecca (Claire Darquenne) ist nicht damit einverstanden, dass ihr Mann umgebracht werden soll.
Fotos: Sebastian Sokoloski


 

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