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Gymnasium Laurentianum
[  Tag der offenen Tür 2001  ]

   1.Dezember 2001


Staunende Augen statt langer Gesichter

Laurentianum zeigte sich als eine Schule, die Tradition und Zukunft zu verbinden weiß

-jd- Warendorf.  Der Chemieraum ist nach wie vor die Nummer eins unter den Attraktionen. Voll besetzte Stuhlreihen, Gedränge bis in den Türrahmen. Es besteht kein Zweifel: Die Vorführung gestern Nachmittag im Gymnasium Laurentianum war einer der ganz großen, wenn nicht sogar "der" Renner beim Tag der offenen Tür.

Ausgesprochen zahlreich strömten Schüler und Eltern in das von außen frisch renovierte Gebäude an der von-KettelerStraße, um sich über die Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren und sie mit den übrigen Schulen Warendorfs zu vergleichen. Auf jeden Fall waren es deutlich mehr Besucher als im vergangenen Jahr.

Das Image der alten, verstaubten Lateinschule hat das "Lau" längst hinter sich gelassen. Das beweisen schon die zahlreichen Preise, die die Informatiker in den vergangenen Jahren einheimsten. Auch gestern zeigte sich die Schule frisch, schwungvoll und "aufgeräumt": Mit dem Unterstufenorchester und der BigBand, die allen Besuchern punkt 15 Uhr den Marsch blies, mit der Tanz-AG-Lau, die eine halbe Stunde später eine flotte Sohle auf das - steinerne - Parkett des Pädagogischen Zentrums legte, und mit Vorführungen in den Fachräumen, die einem wirklich Lust auf Schule machen konnten.

So demonstrierten die Physiker, wie elektrische Schaltungen funktionieren, und Kunstschüler zeigten sich bei der Arbeit; jüngere Jahrgänge, denen die Arbeit an der Staffelei nun doch zu schwierig war, durften sich am Linnoldruck versuchen, und in den üblicherweise dominanten Geruch von Stein und Teppich mischten sich - deutlich angenehmer - Crepes- und Waffelduft. Denn dank des Schulcafés musste nun wirklich keiner der potentiellen Laurentianer und Laurentianereltern das Gymnasium mit knurrendem Magen wieder verlassen.

Die neuen Medien und die Naturwissenschaften zogen in diesem Jahr wieder die meisten Zuschauer an; Technik-nahe Fächer haben es bei Tagen der offenen Tür grundsätzlich leichter, zu faszinieren. So demonstrierten zwei ehemalige Laurentianer, Thorsten Lüdemann und Tubias Blömker, dass sich dank flüssigem Stickstoff auch eine gefrorene Banane als Hammer eignet.

Doch auch die Geisteswissensichaften legten sich mächtig ins Zeug. Das Gymnasium Laurentianum zeigte sich insofern einmal mehr als eine Schule, die Tradition und modernen Unterricht zu verbinden weiß. So machten die Viertklässler denn auch eher staunende denn lange Gesichter.


   

Im Kunstraum machten die Schüler ordentlich Druck.
 
Es sieht so aus, doch ist es keine Hexerei: Tobias Blomker und Thorsten Lüdemann demonstrierten die Einsatzmoglichkeiten von flüssigem Stickstoff.
 
Die Unterstufenorchester und die BigBand (im Bild) bliesen den Besuchern ordentlich den Marsch. Musik und Tanz sorgten am "Tag der offenen Tür" für jede Menge guter Stimmung.   Fotos: Jan Nikolas Dicke


 

   1. Dezember 2001


---- Tag der offenen Tür ----

Das Lau zeigt sich von der Schokoladenseite

Warendorf  (scc).  Tag der offenen Tür am Gymnasium Laurentianum: Präsentiert wurde den Besuchern, insbesondere natürlich den Kindern, vieles: Neben den fächerorientierten Informationen wurden Kinderbetreuung, Spiel und vor allem jede Menge Spaß angeboten.

"Der Tag der offenen Tür ist für die Schule die Möglichkeit, sich der Öffentlichkeit vorzustellen", sagt Schuldirektorin Marlis Ermer. "Auch dieses Jahr ist die Resonanz wieder sehr gut."

Alle Fächer, die das Gymnasium zu bieten hat - ob in der Unter- oder in der Oberstufe - wurden den Kindern, die die Schule in Zukunft vielleicht besuchen werden, in unterschiedlichster Weise vorgestellt. Größter Anlaufpunkt war, wie in jedem Jahr, die Chemie. Die ehemaligen Laurentianer Thorsten Lüdemann und Tobias Blömker führten Versuche mit flüssigem Stickstoff durch, um den Besuchern die Geheimnisse dieses Faches näher zu bringen. Außerdem konnten sich die Kinder an kniffligen Matheaufgaben versuchen, in der Biologie Mikroorganismen unter dem Mikroskop betrachten oder sich von der Schach-AG für diesen DenkSport begeistern lassen.

Parallel zum Tag der offenen Tür startete zudem die alljährliche Päckchenaktion der "Aktion Kleiner Prinz". Diese Aktion wurde hauptsächlich von der Schülervertretung organisiert. Unter dem Motto "Ich schenk Dir meinen Stern" werden die gesammelten Päckchen, die man noch bis Mittwoch, 12. Dezember, abgeben kann, nach Bukarest / Rumänien, geschickt.

Den Eltern wurde auch ein besonderer Service geboten: Der Pädagogik-Leistungskursus der Jahrgangsstufe 12 organisierte Kinderbetreuung über den gesamten Nachmittag, damit die Eltern sich über das Laurentianum informieren konnten.

Eine weitere besondere Aktion war die Abstimmung über das neue Lau-T-Shirt. Uber 90 Vorschläge waren bis zu diesem Zeitpunkt eingegangen. Eltern und Schüler waren gleichermaßen wahlberechtigt und konnten unter diesen vielen Vorschlägen ihren Favoriten aussuchen.

Auch konnten sich die Leseratten von dem großen Angebot der Schülerbücherei überzeugen. die seit einem Jahr über Internet mit der Stadtbücherei verbunden ist, und daher über viele Auswahlmöglichkeiten verfügt.


 

Ein großer Anlaufpunkt beim Tag der offenen Tür am Laurentianum war wieder der Chemiesaal, wo Versuche vorgeführt wurden.   Bilder (2): Schöning
 
Tag der offenen Tür am Laurentianum: Der Pädagogik-Leistungskurs bot Kinderbetreuung an Dabei konnten sich die Kinder auch schminken lassen.



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