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Gymnasium Laurentianum
[  Kunstunterricht: "Farbenrausch - Bunt statt blau"  ]




Hans Huckebein - gerettet !

Beitrag der Klassen 5B und 5C aus dem Kunstunterricht bei Frau Gispert

Für den Wettbewerb "Farbenrausch - Bunt statt blau" im Schuljahr 2003/04 griffen die Klassen 5B und 5C die Wilhelm-Busch-Bildergeschichte von Hans Huckebein, dem Unglücksraben, auf und sahen Chancen, den negativen Ausgang der Original-Geschichte ins Positive zu verändern. Sie erfanden eine selbst gedichtete Fortsetzung der Bildergeschichte, die sie mit Buntstiften umsetzten und montierten. Hier je zwei Beispiele aus der 5B und 5C. Die Texte zu den Bildern werden nebenstehend gesondert präsentiert.



Jana Haverkamp, 5B   Hans Huckebein, der list'ge Rabe
war, wie ihr wisst, ein Unglücksknabe.

Mit Alkohol, der ihn betört,
hätt' fast sein Leben er zerstört.

Wilhelm Busch lässt ihn verderben.
Hier seine Chance: Er soll nicht sterben.

Der Fritz, der kommt schnell angerannt
und hält ihn fest mit seiner Hand.

Fritzchen schimpft: "Du dummer Knabe,
bist ein ungeschickter Rabe!"

Nun kommt die Tante angerannt
und schimpft jetzt los ganz wutentbrannt:

Wer weiß, was hätt` passieren können,
du hast dich wirklich schlecht benommen!

Sei zur Gesundheit stets sehr nett
und lege dich sofort ins Bett!

Im Rausch, vom Alkohol betört,
hat mancher schon sein Leben zerstört!"

Hans Huckebein, dem geht's nicht gut.
Er träumt was Schlechtes. Doch ist das gut!

Betrunken ist er im Traum und in Gedanken
und will nun über die Straße wanken.

Er läuft ganz einfach geradeaus
und knallt vors Auto. Oh, jetzt ist's aus!

Im Traum vom Auto überfahren
denkt Hans erwachend an die gefahren.

Der Rabe denkt so vor sich hin:
"Gut, dass ich hier zu Hause bin.

Ich werde nie Likör mehr trinken.
Im Unglück will ich nicht versinken.

Und so seh ich es endlich ein:
Ohn' Schnaps werd ich ein Glücksrabe sein!"
 
Jana Haverkamp, 5B
 
 
Christina Schweer, 5B   Hans Huckebein, der list'ge Rabe
war, wie ihr wisst, ein Unglücksknabe.

Mit Alkohol, der ihn betört,
hätt fast sein Leben er zerstört.

Wilhelm Busch lässt ihn verderben.
Hier seine Chance: Er soll nicht sterben.

Hans Huckebein fängt an zu schrein
und denkt dabei "Oh nein, oh nein!"

Der Faden ist gerissen,
Hans fällt ins Nadelkissen.

Rums, bums, und Fritz, der Knabe,
peilt gleich die ernste Lage.

"Oh Hans, Likör hast du getrunken?
Fast wärst ins Elend du gesunken.

Was hätte dir passieren können,
würd'st vor ein Auto du jetzt rennen!"

Doch Hans, der dumme, zum Laden fliegt,
wo er für Geld viel Wein nun kriegt.

Den trinkt er leer
un freut sich wie ein Teddybär.

Fritz kommt vorbei und sieht ihn taumeln.
"Will dieser Kerl noch einmal baumeln?

Oh Hansi, sieh es endlich ein,
du musst doch jetzt vernünftig sein.

Schmeiß den Wein doch einfach weg!
Trinken, das hat keinen Zweck!"

Hans Huckebein sieht endlich ein:
Mit Freund ist 's besser als mit Wein!
 
Christina Schweer, 5B
 
 
Kira Pawlewski, 5C   Hans Huckebein, der list'ge Rabe
war, wie ihr wisst, ein Unglücksknabe.

Mit Alkohol, der ihn betört,
hätt' fast sein Leben er zerstört.

Wilhelm Busch lässt ihn verderben.
Hier seine Chance: Er soll nicht sterben.

Da wacht er auf und ihm fällt ein:
"Alkohol, der muss nicht sein!"

Neben dem Bett steht Alkohol.
Ihm ist dabei nun gar nicht wohl.

Den Flascheninhalt wirft er weg,
sein Leben hat 'nen neuen Zweck!

Was wäre alles wohl passiert,
wenn er nach Alkohol gegiert?

Um sich noch mehr Likör zu gönnen,
hätt' er stehlen, klauen können.

Im Verkehr 'nen Unfall bauen,
um gleich dananch schnell abzuhauen.

Schule schwänzen, blau gar machen,
und noch mehr so schlimme Sachen!

Ärger von den Eltern kriegen
und sich nicht in Sicherheit wiegen.

Er gäbe sich als starker aus,
doch ängstigt ihn sogar 'ne Maus!

Ein Mörder wird vielleicht er sein,
doch Sorgen ließen ihn nicht allein!

Denn ohne Trinken geht es besser,
ohn' Ärger, Sorgen, Unfall, Messer!

Hans Huckebein, der fröhliche Knabe, ist ab heute ein Glücksrabe!
 
Kira Pawlewski, 5C
 
 
Melina Pantke, 5C   Hans Huckebein, der list'ge Rabe
war, wie ihr wisst, ein Unglücksknabe.

Mit Alkohol, der ihn betört,
hätt fast sein Leben er zerstört.

Wilhelm Busch lässt ihn verderben.
Hier seine Chance: Er soll nicht sterben.

Da schreckt er hoch und ihm fällt ein:
"Der Alkohol, der muss nicht sein!"

Denn wer viel Alkohol wohl trinkt,
ganz furchtbar aus dem Munde stinkt.

Auf der Autobahn geschwind
fährst du vor das nächste Rind.

Die Folge, die du noch nicht kennst:
deine wichtigsten Termine du verpennst!

Alkohol, du alter Racker,
bringst uns auf den Gottesacker.

Alkohol ist Gift für dich.
Auch zum Arzt gehen hilft da nicht.

Wenn du noch so weiter trinkst,
wird deine Freundeszahl sehr gering.

Die Liebe und der Suff
die fressen den Menschen uff.

Wenn ihr auf 'ner Party wart,
rat ich euch zu 'ner Taxifahrt.

Viel Alkohol, das ist nicht gut,
tut auch nicht für den Magen gut.

Trinkt man einen übern Durst,
wird einem alles wurscht.

Wer dies beachtet allzumal,
ist ein Glücksrab, ganz ohne Qual.
 
Melina Pantke, 5C
 
 



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