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Gymnasium Laurentianum
[  Das Laurentianum erweitert sein Rechnernetzwerk  ]


Kabelleger 2004


Das Bild lässt vermuten: Schüler und Lehrer richten ihre Kräfte unter dem kritischen Blick des Hausmeisters gegeneinander. Aber der Eindruck täuscht. In den vergangenen Monaten haben alle Beteiligten ein gemeinsames Ziel verfolgt: das Internet soll in den verschiedenen Fachräumen des Gymnasium Laurentianum verfügbar sein.

Die Bedeutung des Mediums Computer ist längst nicht mehr auf die Arbeit im Fach Informatik begrenzt. Insbesondere das Internet bietet aktuelle Informationen für den Unterricht in den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern. Ebenso sind über die Datenautobahn Simulationen aus dem Bereich der Naturwissenschaften oder Texte als Arbeitsmaterial im Fremdsprachenunterricht erreichbar.

Für solche Internetrecherchen standen am Gymasium Laurentianum bisher nur zwei Fachräume mit 10 bzw. 15 vernetzten Rechnern zur Verfügung. Um dem wachsenden Bedarf zu entsprechen wurde vor einem Jahr der Plan gefasst, das Rechnernetzwerk zu erweitern und eine große Zahl weiterer Fachräume mit Netzwerkanschlüssen auszustatten. Die notwendigen Arbeiten und Installationen durften jedoch den Schuletat und den Haushalt des Schulträgers nicht wesentlich belasten. Für die Planung und Realisierung des Projektes war Hansjörg Kchiwonus, Lehrer der Fächer Mathematik, Physik und Informatik und Administrator des "pädagogischen" Netzwerkes verantwortlich. Die Vorbereitungen erforderten detaillierte Kenntnisse des Schulgebäudes über die nur der Hausmeister Heinz Klein verfügte. Ohne seine engagierte Unterstützung hätte der ehrgeizige Plan nicht verwirklicht werden können. Nachdem das Bauamt der Stadt Warendorf den geplanten Kabelwegen zugestimmt und die Einhaltung der geltenden Verordnungen (z.B. der Brandschutzverordnung) sichergestellt hatte, begann die praktische Arbeit: Wandverkleidungen wurden entfernt, Mauern durchbohrt und Kabelschächte geöffnet.

Dort wo das Team aus Lehrer und Hausmeister weitere Hilfe benötigte, fanden sich rasch zuverlässige und gewissenhafte Schülerinnen und Schüler, die mit Ausdauer bereit waren für ihre Schule ein Stück eigener Freizeit zu opfern. Lockere Sprüche wie "Ach Herr Kchiwonus, haben sie die Kombizange schon wieder verlegt?" können als Indiz für die gute Stimmung unter allen Beteiligten gewertet werden. Schließlich war ca. 1 Kilometer Kabel verlegt. Nun mussten nur noch Netzwerksteckdosen und Patchfelder angeschlossen werden und dem Einrichten verschiedener Switches wurde die Erweiterung des Netzwerkes erfolgreich abgeschlossen.

So entstand für die Schüler der Oberstufe ein Stillarbeitsraum mit drei internetfähigen PC’s, wahrend die vorhandenen Computer in den Musikfachräumen oder in den Naturwissenschaften nun mit dem Internet verbunden sind.




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