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Gymnasium Laurentianum

[  Abiturentia 2002  ]



Immer auf Kurs bleiben

Laurentianum verabschiedet die Abiturienten 2002

Abiturientia 2002

Als Odysseus am Ende seiner Odyssee zur griechischen Insel Ithaka zurückkehrte, lag eine zehn Jahre andauernde Irrfahrt durch die Fremde hinter ihm. Den Abiturienten des Laurentianum hingegen steht die große Reise mit Hindernissen und Umwegen nach ihrer "Laudyssee" erst noch bevor. "Sie müssen aus dem Hafen des Gymnasiums herausfahren, und ich hoffe, dass Sie dabei auf Kurs bleiben", gab Schulleiterin Marlis Ermer den Abiturienten bei ihrer Verabschiedung am Samstagmorgen mit auf den Weg. "Starten Sie eine Reise zu neuen Ufern - heraus aus dem Laurentianum, hinein ins Abenteuer der neuen Welt."

164 Schüler hätten einst am 23. August 1993 ihre gymnasiale Laufbahn begonnen, 102 schlossen diese schließlich mit der Reifeprüfung ab. "Aber wenn Sie wie in den vergangenen Jahren Engagement, Motivation und Durchhaltevermögen an den Tag legen und dabei noch Ihre Kreativität und Phantasie ausleben, wird Ihnen eine erfolgreiche Abfahrt aus dem 'Lau' gelingen", so Ermer.

Auch die Schüler selbst sahen die größten Herausforderungen erst nach dem Ende der Laudyssee auf sich zukommen. "Die Schule mag vorbei sein - doch das richtige Leben hat gerade erst begonnen", führten Jan Meiners und Johannes Hörnemann an. "Neun Jahre lang haben wir darauf gewartet, eines Tages die jüngeren Schüler am letzten Schultag mit Wasserpistolen bespritzen zu dürfen", bemerkten die Stufensprecher lachend. Nun aber würden sie nicht nur mit einem lachenden, sondern auch mit einem weinenden Auge auf die behütete Schullaufbahn zurückblicken.

Aktuelle Themen machten vor den Feierlichkeiten nicht halt. So brachte Hans Schlüppmann vom Verein Alter Laurentianer in seine kurze Ansprache die PISA-Studie mit ein. Neben den schulpolitischen Diskussionen kam natürlich auch noch die Fußball-Weltmeisterschaft zur Sprache: "Oliver Kahn verbreitete die Parole: immer weitermachen", zitierte Dieter Schefer als Vertreter für die Eltern den deutschen Keeper. "Das haben sich auch unsere Kinder zum Gebot gemacht, wenn sie mal schulische Tiefs durchlitten", so Schefer. Die Abiturienten hätten ihr persönliches Finale jedoch nicht erst erreicht, sondern bereits gewonnen und ihren Pokal in Form der Abiturzeugnisse erhalten.

"Wer heute denkt, das Bestehen des Abiturs sei keine große Leistung, der täuscht sich - bei der Gestaltung des gesamten Drumherums, angefangen mit der ersten Abi-Party bis zum abschließenden Abiball, entfalten sich erst die wahren Organisationstalente", schmunzelte Hermann Röer, stufenbegleitender Lehrer, und wünschte abschließend Schot- und Mastbruch.

WN, 01.07.2002




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