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Gymnasium Laurentianum
[  Thematischer Stadtrundgang  ]



Antonius Stuke und Geographiekurs 12 beim Stadtrundgang durch Warendorf im Feb.2003


Am Mittwoch unternahmen die Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Erdkunde der 12. Jahrgangsstufe des Gymnasium Laurentianum, die z.Zt. das Thema Strukturen und Prozesse im städtischen Raum bearbeiten, mit ihrem Kurslehrer Alwin Frerich bei Minusgraden einen thematischen Stadtrundgang. Ziel des Unterrichtsganges war, im Sinne der Öffnung von Schule die Heimatstadt, den unmittelbaren Lebensraum vieler Kursmitglieder, aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen und Hintergründe ihrer gegenwärtigen Gestaltung zu erforschen.

Unter der fachkundigen Führung des außerschulischen Experten Antonius Stuke, der im Bauamt der Stadt Warendorf u.a. für Stadtplanung und Stadtentwicklung zuständig ist, wurden das Gelände von Marktkauf und Mc Donald's, der Bahnhofsbereich und ein typisches Altstadtprojekt anschaulich erkundet.

Zum Bahnhofsneubau, der auswärtige wie Warendorfer Schülerinnen und Schüler direkt betrifft, galt es für den Stadtplaner viele Fragen zu beantworten. Wo kommt das neue Parkhaus hin? Wird man den neuen Tunnel auch mit Fahrrädern durchqueren können? Wie sicher ist der Erhalt der Bahnlinie? Baut die Stadt den Bahnhof selbst? Wer betreibt die Fahrradstation? U.a. In der Altstadt vor der alten Fassade eines Neubauprojektes wurde deutlich, dass die Geschäfte außerhalb der Altstadt deutlich größer dimensioniert und mit dem Auto gut anfahrbar sind, während die Einzelhandelsgeschäfte in der Innenstadt kleiner, räumlich beengter und nur zu Fuß zu erreichen sind.

Daraus folgerten die Exkursionsteilnehmer, dass die Geschäfte in der Innenstadt sich schon eine Menge einfallen lassen müssten, um Kunden zu gewinnen und an sich zu binden.

Gleichzeitig erkannten sie, dass seitens der Stadt eine gewisse Steuerung notwendig sei, die z.B. innenstadttypische Sortimente in den Großmärkten nicht zulasse, da ansonsten der Einzelhandel in der Altstadt keine Chance habe.

Mit vielen Eindrücken, die noch der fachlichen Aufarbeitung bedürfen, und kräftig durchgefroren machten sich die Schülerinnen und Schüler wieder auf den Rückweg in die gut beheizte Schule.





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