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Gymnasium Laurentianum

[  17. Oktober 2006 ]



Internationale Biologieolympiade


Auf dem Foto von links nach rechts: Biologielehrer Arno Biesemann, Karoline Leopold, Jacqueline Stella, Eva Düthmannn
Auf dem Foto von links nach rechts: Biologielehrer Arno Biesemann, Karoline Leopold, Jacqueline Stella, Eva Düthmannn

Hocherfreut zeigte sich Biologielehrer Arno Biesemann darüber, dass sich in diesem Jahr gleich drei Schülerinnen seines Leistungskurses Biologie der Jahrgangsstufe 13 am Laurentianum sich für eine Teilnahme an einem besonderen Biologie-Wettbewerb (Internationale Biologieolympiade) entschieden hatten.

Die Internationale Biologieolympiade (IBO) wurde 1989 von sechs Nationen gegründet und im Jahre 1990 zum ersten Mal ausgetragen. Sie ist ein jährlich wiederkehrender Schülerwettbewerb, der der Förderung biologisch begabter Schülerinnen und Schüler insbesondere der Sekundarstufe II im Fach Biologie dient. Der Wettbewerb wird auf nationaler und internationaler Ebene vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert. Die Organisation des nationalen Wettbewerbs, bei dem vier Kandidaten für die Olympiamannschaft ausgewählt werden, liegt beim IPN (Institut für Pädagogik der Naturwissenschaften) in Kiel.

Die Ziele des Wettbewerbes sind, aktives Interesse an biologischen Arbeiten und kreatives Denken beim Lösen biologischer und ökologischer Probleme zu fördern, Kontakte zwischen biologisch besonders interessierten Schülern herzustellen und freundschaftliche Beziehungen zwischen jungen Menschen verschiedener Länder zu entwickeln, um dadurch zur internationalen Zusammenarbeit und zum Verständnis verschiedener Nationen beizutragen.

Die internationale Biologieolympiade findet jeweils im Sommer in einem der teilnehmenden Länder statt. Im Jahr 2007 wird sie von Kanada ausgetragen. In Deutschland wird hierfür ein vierstufiges Auswahlverfahren durchgeführt, bei dem aus mehr als tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmern schließlich die vier besten deutschen Schülerinnen und Schüler im Fach Biologie eines Schuljahres ermittelt werden.

Mit gutem Erfolg haben die drei Schülerinnen an der ersten Runde des diesjährigen Wettbewerbs teilgenommen, denn sie konnten sich bei insgesamt 1235 Teilnehmern alle im ersten Drittel platzieren. Dafür erhielten sie eine Urkunde und die Berechtigung an der zweiten Runde des Auswahlverfahrens teilzunehmen, bei der es darum geht eine zweistündige Klausur zu bearbeiten, deren Aufgaben sich auf verschiedene Teildisziplinen der Biologie beziehen und deren Anforderungen deutlich über dem Niveau des Schulstoffes liegen.




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