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Gymnasium Laurentianum

[  2. Februar 2006 ]



Mit Chemie auf Spurensuche

Preis im Wettbewerb des "Kölner Modells"
für Elena Ulrike Briese


Elena Briese, Michael Sternberg
Die Gewinnerin Elena Briese und Chemielehrer Michael Sternberg

Seit 1999 veranstaltet eine Arbeitsgemeinschaft aus Lehrern, Vertretern der Universität Köln und der Chemischen Institute einen Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 10: "Chemie entdecken". Er soll Anregungen und Anreiz zu spielerischem Experimentieren geben. Die Teilnahme wird zwar von Lehrern angeregt, der Wettbewerb ist aber als Einzelwettbewerb gedacht, die Experimente, bei denen immer ein Alltagsphänomen im Vordergrund steht, werden Zuhause durchgeführt. Die Teilnehmerzahl steigt seit dem Beginn unaufhörlich, im Jahr 2003 nahmen bereits über 7000 Schülerinnen und Schüler teil. Die Aufgaben erscheinen jeweils im Februar und im September, zwei Monate haben die Jungen und Mädchen dann Zeit, sie zu lösen und die Ergebnisse nach Köln zu schicken.

Bereits zum dritten Mal nahm im Herbst Elena Ulrike Briese aus der Klasse 6 A des Gymnasium Laurentianum am Wettbewerb teil. Sie forschte zum Thema "Mit Chemie auf Spurensuche". Sie erstellte Eindrucksspuren von Fahrradreifen, machte Fingerabdrücke, untersuchte Geldscheine auf Echtheit und Haare und Fasern auf Brennbarkeit. Mit Wasserstoffperoxid untersuchte sie, ob rote Flecken Blutspuren waren. Im Krankenhaus betrachtete sie Haare von Menschen und Hunden unter dem Mikroskop, bei der Polizei ließ sie sich in die Technik des "Fingerabdrucknehmens" einweihen. Die Untersuchungsergebnisse hielt Elena akribisch fest, ihren Versuchsbericht schickte sie zusammen mit Fotos der Untersuchungen nach Köln. Von dort erhielt sie, wie auch bereits im vergangenen Jahr, eine Urkunde und eine Einladung zur Siegerehrung im Juni nach Köln. Am dortigen Chemischen Institut werden die ca. 300 Teilnehmer mit besonders guten Lösungen in Anwesenheit von Schulministerin Sommer nach einem Experimentalvortrag ihre Preise erhalten.

Auch die Organisatoren des "Girl’s day" sind schon auf Elena aufmerksam geworden. Ein Interview mit ihr soll auf der Internetseite der Aktion veröffentlicht werden.




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