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Gymnasium Laurentianum

[  8.September 2005 ]



Exkursion

Die Klasse 9A in Köln


9A in Köln

Am Wandertag 2005 erkundete die Klasse 9A des Gymnasium Laurentianum das römische Köln. Mit dem Regionalexpress fuhr die 34-köpfige Gruppe bei strahlendem Sonnenschein ins Rheinland und wurde nach der Rheinüberquerung mittels Hohenzollernbrücke in der Infohalle des Kölntourismus von einer Führerin und einem Führer empfangen. Diese stiegen mit den Schülerinnen und Schülern zunächst in eine Tiefgarage, wo Reste der römischen Stadtmauer zu sehen waren. Anschließend ging es weiter zu den Relikten einer römischen Wasserleitung und einem aus der Tiefe geborgenen Teilstück der mannshohen Abwasserleitung, die ähnlich wie die Cloaca maxima in Rom das Schmutzwasser ungeklärt in den Rhein beförderte. Auch wurde ein kurzer Blick auf das Praetorium unter dem Rathaus, die Residenz der kaiserlichen Statthalter Niedergermaniens geworfen. Interessant war auch der Abstecher zur Baustelle der neuen Nord-Süd-U-Bahn. Es handelt sich dabei um das derzeit größte städtebauliche Projekt Deutschlands und zugleich die größte archäologische Ausgrabungsstätte in einer europäischen Metropole.

Dann führte der Stadtrundgang zum Römisch-Germanischen Museum. Zunächst wurden das römische Mosaik mit Szenen aus der Welt des Dionysos und der rekonstruierte Grabbau des Legionärs Poblicius begutachtet. Dann wurden Vitrinen in Augenschein genommen, in denen zahlreiche Funde Auskunft über das römische Alltagsleben der COLONIA CLAUDIA ARA AGRIPPINENSIUM geben. Erstaunt nahmen die Schülerinnen und Schüler Kinderspielzeug und Kosmetikartikel für die Frau aber auch für den Mann zur Kenntnis. Dann ging es vorbei an einem fahrtüchtig rekonstruierten Reisewagen zu den etwa eintausend ausgestellten Glasgefäßen, die als Beigaben in Kölner Gräbern gefunden wurden. Als Höhepunkt der Glaskunst wurde das Diatretglas mit seinem filigranartigen farbigen Netzwerk präsentiert.

Nach zwei Stunden Pflichtprogramm konnten die Schülerinnen und Schüler auf eigene Faust die Kölner City erkunden. Dabei begegneten einige von ihnen sogar Elton aus der Stefan Raab Show oder bekamen die Eröffnung des gläsernen Weltstadthauses von Peek & Cloppenburg mit. Mit vielen Eindrücken aus einer großen Stadt ging es unter Schweißausbrüchen wieder zurück ins beschauliche Warendorf, denn im modernen Doppelstockwagen war die Klimaanlage ausgefallen.




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