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Gymnasium Laurentianum
[  20.Mai 2005  ]



Klasse 5 am FMO, 2005
Herr Zwicker von der Flugwetterwarte am FMO zeigt
den Sextanern vom Lau das Messfeld.


Besuch der Flugwetterwarte am
Flughafen Münster-Osnabrück

Am 18.Mai 2005 fuhren die Schülerinnen und Schüler zweier Klassen 5 mit ihren Lehrern Michael Sternberg und Alwin Frerich zur Flugwetterwarte des Flughafens Münster-Osnabrück, um das im gemeinsamen Projekt der Fächer "Erdkunde" und "Naturwissenschaft" zum Thema "Wetter und Klima" erlernte Wissen in seiner konkreten Anwendung zu erleben. Empfangen wurden sie vom Leiter der Flugwetterwarte Heinz Peter Zwicker, der zusammen mit seiner Mitarbeiterin Sandra Fabig die beiden Schülergruppen in die Geheimnisse der Flugwetterbeobachtung einwies.

Besonders beeindruckend war die gute Sicht vom Landebahnbeobachtungshaus auf die Start- und Landebahn. Immer wenn Flugzeuge zur Landung einschwebten oder starteten, mussten die beiden Wetterexperten ihre Ausführungen unterbrechen, so fasziniert waren die Schülerinnen und Schüler von der Nähe zu den Maschinen. Erläutert wurden gerade die im Hinblick auf den Flugverkehr wichtigen Wetterelemente Bewölkung, Sicht am Boden, Lufttemperatur, Luftdruck, Windrichtung und -stärke. Der Pilot, so erklärte Heinz Peter Stricker schmunzelnd, stelle seinen Höhenmesser auf den am Boden gemessenen Luftdruck ein. Wenn dieser Wert nicht korrekt durchgegeben werde, lande er eben unter der Grasnarbe. Das sei aber am FMO noch nicht vorgekommen.

Auf dem Messfeld vor dem Beobachtungshaus wurde den Schülerinnen und Schülern anschaulich die Entwicklung der Messtechnik demonstriert. Mussten die Metereologen vor wenigen Jahren noch täglich in Wind und Wetter Regenmesser, Temperaturschreiber, Hygro- und Barometer ablesen, so erledigen dies heute elektronische Geräte, die ihre Messergebnisse sogleich an die zahlreichen Computer im Beobachtungshaus übermitteln. Die Entwicklung sei atemberaubend, so Zwicker. Mittlerweile würden die Piloten selbst dazu übergehen, sich durch sogenanntes "Briefing" die notwendigen Wetterdaten selbst per Internet zu beschaffen. Dies würde zwangsläufig bei zunehmender Automatisierung der Datenermittlung zum Abbau von Arbeitsplätzen bei den Wetterfröschen führen. Besonders gefragt sei aber ihre Tätigkeit, wenn es um die Erstellung von Gutachten z.B. für Versicherungen oder Privatleute gehe. Wenn es nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes an einem bestimmten Tag nachweislich Windstärke 8 oder starken Hagelschlag gab, so werde der Sturm- oder Hagelschaden bezahlt.

Mit einer Besichtigung der Terminals I und II ging es über die Besucherterrasse zurück zum Bus, der die Ausflügler am Boden bei guter Sicht und ohne Turbulenzen nach Warendorf zurückbrachte.



Region: FMO



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