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Gymnasium Laurentianum
[  21.April 2005  ]



Streitschlichter 2005
Neue Streitschlichter am Lau: von links Referendarin Kathrin Hock, SV-Lehrer Josef von Lehmden, Thomas Woiczyk, Matthias Bitting, Katharina Ruthmann, Catherina Funck, Franzsika Leidreiter, Andrea Liermann, Ilka Lampe, Christina Bonhoff, Meikel Mausa, Friedrich Wilhelm Kehne (Sport- und Biologielehrer, verantwortlich für die Ausbildung der Streitschlichter)


Streitschlichterausbildung 2005

Mit der letzten Einheit des Streitschlichterlehrgangs 2004/2005 am Gymnasium Laurentianum beginnt für die neun Teilnehmer der Ausbildung jetzt die Arbeit und Integration der Streitschlichtung in den Schulalltag. Vollständig heißt das Projekt" Streitschlichtung durch Schülerinnen und Schüler", wird aber auch als "Mediation" bezeichnet. Hinter dem Projekt verbirgt sich die Vermittlung in Konflikten durch unparteiische Dritte, die von allen Seiten akzeptiert werden. In solch einem Schlichtungsgespräch liegt die Aufgabe der Mediatoren darin, die Konfliktparteien durch einen Klärungsprozess zu führen, in dem die Beteiligten die eigenen Interessen und Gefühle erkennen, aber auch die der anderen Seite verstehen sollen. Ziel des Mediationsverfahrens ist es, dass die Streitenden selbst zu einer Lösung finden, mit der beide Seiten zufrieden sind. Es soll also keine "Verlierer" geben.

Die Zielgruppe der Streitschlichtung am Laurentianum liegt hauptsächlich in der Unterstufe. Liegt ein Konflikt vor und beide Seiten haben sich auf ein Schlichtungsgespräch geeinigt, findet dieses in der ersten großen Pause im Streitschlichterraum statt. Nach der 32 Unterrichtsstunden umfassenden Ausbildung, die in der 9. und/oder 10. Klasse durchgeführt wird, treffen sich die Streitschlichter einmal im Monat, um Probleme und neue Ideen zur Konfliktlösung untereinander auszutauschen.

Derzeit ist am Laurentianum ein neues Verfahren im Gespräch, dass mit einer ganzen Klasse durchgeführt wird. Die "mediatorische Klassenberatung", auch "General Group Counseling" (GGC) genannt, soll innerhalb einer Klasse ohne die Anwesenheit einer Lehrkraft den Ist-Zustand in der Gemeinschaft beleuchten und Vorstellungen und Wünsche der Jugendlichen ans Licht bringen. Die Gespräche erfolgen in kleinen Gruppen, da so viele Probleme zutage kommen, die sonst nicht angesprochen werden. Kristallisiert sich in den Gesprächen ein Konflikt zwischen bestimmten Schülern heraus, kann vom Mediationsteam eine vertrauliche Vermittlung angeboten werden. Außerdem sollen die Jugendlichen selbst Regeln und Verhaltensweisen festlegen, an die sich die Klasse halten muss. Das gesamte Verfahren baut auf das Gespräch von Schülern zu Schülern, bei dem sich die Mitglieder der Klassengemeinschaft verstanden fühlen und Vertrauen aufbauen können.

Vorbereitet und betreut wurde diese Ausbildung durch die beiden Lehrer Friedrich Wilhelm Kehne und Josef von Lehmden, Unterstützung erfuhren sie dabei von der Referendarin Kathrin Hock.



Streitschlichter 2005
Neue Streitschlichter am Lau: von links Referendarin Kathrin Hock, SV-Lehrer Josef von Lehmden, Thomas Woiczyk, Meikel Mausa, Franzsika Leidreiter, Matthias Bitting, Katharina Ruthmann, Andrea Liermann, Catherina Funck, Ilka Lampe, Christina Bonhoff, Friedrich Wilhelm Kehne (Sport- und Biologielehrer, verantwortlich für die Ausbildung der Streitschlichter)


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