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D a t e n s t r u k t u r H e a p HMO, Warendorf, Januar 1998 Aufgabe a) Im folgenden Bild ist der Baum gezeichnet, der nach Einfügung der ersten sechs Elemente entstanden ist. Dann wird das Element 2 an die freie Stelle in der letzten Schicht gesetzt. Nur der erste freie Platz links in der letzten Schicht ist die Stelle wo ein neues Element eingefügt werden kann. Dort steht es - wie auch hier - meistens an einer falschen Stelle. Es muß im Austausch mit seinem Vorgänger an die richtige Stelle gebracht werden. Hier endet das nach dem ersten Austausch. Allgemein kann sich der Austausch bis zur Wurzel durchziehen.
Aufgabe b) Ausgehend vom Baum mit den sieben Elementen wird im folgenden Bild die Wurzel mit dem Wert 2 entfernt, indem an diese Stelle das letzte Element der letzten Schicht gesetzt wird und dieses letzte Element aus der Baumstruktur entfernt wird. Das Element, das jetzt an der Wurzel steht ist im Regelfall an falscher Stelle. Es wird jetzt "gesenkt". Das Ergebnis ist der dritte Baum in diesem Bild. Der vierte Baum zeigt das zweite Löschen und der letzte Baum das Endergebnis nach dem dritten Löschen.
Aufgabe c) Beide Fragen sind zu verneinen. Nur bei Extremfällen mit 1 oder 2 Elementen kann ein Heap auch ein binärer Suchbaum sein. Schon ein zweielementiger binärer Suchbaum kann kein Heap mehr sein. Die Ordnungsprinzipien beider Datenstrukturen sind ganz verschieden. Das folgende Beispiel zeigt entsprechende Besipielbäume.
© HMO, Neubearbeitung Januar 1998 |