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Gymnasium Laurentianum
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Referat: Olympische Spiele ]
Die Olympischen Spiele - Völkerverständigung
von Patrick Trockel
Geschichte der Olympischen Spielen
Im Altertum waren die Spiele sehr angesehen und brachten den Teilnehmern Ruhm und Ehre oder konnte dessen ganzes Leben zerstören. Sie wurde alle vier Jahre im heiligen Bezirk Olympia veranstaltet, zu Ehren des Zeus. Die Spiele wurden von den kulturellen Spielen der Achaier nachgemacht und mit etwas Kreativität verändert. Die ersten Sieger und bekannten Spieler sind 776 v. Chr. bekannt geworden und noch heute bekannt. Der erste Sieger z. B. war Koroibos aus Elis. In den ersten Spielen gab es nur eine Disziplin, den 192m. Lauf, der eine Stadionlänge betrug. In der Regel dauerte dieses einen Tag, dann drei Tage und ab 472 v. Chr. fünf Tage. Doch es durften nur freie Griechen teilnehmen und die Frauen durften weder teilnehmen noch als Zuschauer da sein. Die Teilnehmer mussten sich 10 Monate auf die Spiele vorbereiten, doch dem Sieger wurden großartige Geschenke gemacht, so bekam er einen Ölzweig, den er dem Gott seiner Stadt opferte, dann noch Geldgeschenke, Steuerfreiheit, Standbilder und Siegeslieder. Im laufe der Zeit wurden es dann immer mehr Disziplinen, erst den Stadionlauf, dann seit 724 v. Chr. den Doppellauf, d.h. den Stadionlauf x2, seit 720 v. Chr. den Langlauf über 4608m, seit 520 v. Chr. den Waffenlauf mit voller Bewaffnung, seit 708 v. Chr. den Fünf- und Ringkampf seit dem 7. Jahrhundert v. Chr. den Faust- und Allkampf, das Wagenrennen, den Vierspann und das Pferderennen. Im 4. Jahrhundert v. Chr. gingen sie unter, wie die Kultur da die Athleten bestochen wurden. 2 Jahrhunderte v. Chr. kamen die Römer und es wurde eine Wechselspiel aus Verbot und Erlaubnis, anhand der Kaiser die regierten. Deren Geschichte begann Ende des 19. Jahrhunderts: Seit 394 n. Chr. fanden keine Olympischen Spiele mehr statt, bis sie 1896 auf Anregung des französischen Barons Pierre de Coubertin wieder durchgeführt und seither, einzig unterbrochen durch die Kriegsjahre der beiden Weltkriege zu den 6., 12. und 13. Olympischen Spielen, zu internationalen Weltsportfesten mit fast allen Sportarten weiterentwickelt wurden.Durchgeführt werden die Wettkämpfe selbst in strenger Anlehnung an die Regeln der Olympischen Spiele des klassischen Altertums, jedoch werden seit 1924 auch Olympische Winterspiele abgehalten
Tabelle über die Goldmedaillengewinner, die Anzahl der beteiligten Staaten und Teilnehmer, Austragungsorte und Jahre
| Jahr |
Ort |
Beteiligte Staaten |
Teilnehmer |
Goldmedallien nach Staaten |
| 1896 |
Athen |
11 |
285 |
Verein. Staaten (9), Griechenland (5) |
| 1900 |
Paris |
20 |
1066 |
Verein. Staaten (11), Großbritannien (10) |
| 1904 |
St. Louis |
11 |
496 |
Verein. Staaten (24), Deutschland (3) |
| 1906 |
Athen |
20 |
883 |
Verein. Staaten (9), Frankreich (9) |
| 1908 |
London |
22 |
2059 |
Großbritannien (28), Verein. Staaten (14) |
| 1912 |
Stockholm |
28 |
2541 |
Verein. Staaten (17), Schweden (10) |
| 1920 |
Antwerpen |
29 |
2606 |
Verein. Staaten (27), Italien (13) |
| 1924 |
Paris |
44 |
3092 |
Verein. Staaten (40), Finnland (13) |
| 1928 |
Amsterdam |
46 |
3292 |
Verein. Staaten (24), Deutschland (10) |
| 1932 |
Los Angeles |
40 |
1429 |
Verein. Staaten (53), Italien (13) |
| 1936 |
Berlin |
49 |
4793 |
Deutschland (42), Verein. Staaten (25), |
| 1948 |
London |
59 |
4106 |
Verein. Staaten (40), Schweden (22) |
| 1952 |
Helsinki |
69 |
4925 |
Verein. Staaten (43), Sowjetunion (22) |
| 1956 |
Melbourne |
67 |
4388 |
Sowjetunion (38), Verein. Staaten (32) |
| 1960 |
Rom |
84 |
5337 |
Sowjetunion (50), Verein. Staaten (37) |
| 1964 |
Tokio |
94 |
5558 |
Verein. Staaten (36), Sowjetunion (30) |
| 1968 |
Mexiko |
113 |
6059 |
Verein. Staaten (46), Sowjetunion (34) |
| 1972 |
München |
112 |
10088 |
Sowjetunion (50), Verein. Staaten (33) |
| 1976 |
Montreal |
88 |
6189 |
Sowjetunion (49),DDR (40) |
| 1980 |
Moskau |
80 |
5872 |
Sowjetunion (80),DDR (47) |
| 1984 |
Los Angeles |
140 |
6708 |
Verein. Staaten (83), Rumänien (20) |
| 1988 |
Seoul |
160 |
9581 |
Sowjetunion (55),DDR (37) |
| 1992 |
Barcelona |
169 |
9367 |
GUS (45), Verein. Staaten (37) |
| 1996 |
Atlanta |
197 |
10744 |
Verein. Staaten (44), Deutschland (20) |
| 2000 |
Sydney |
... |
... |
Verein. Staaten (39), Russland (32) |
Die Olympischen Spiele heute - Völkerverständigung
In der Neuzeit wurden seit 1924 Winterspiele eingeführt , die alle mit der selben Zeremonie begannen.Erstens mit dem olympischen Eid, indem die Spieler Fairness und einen ehrenhaften Kampf versprachen, dann hissten sie die Olympische Flagge, mit den fünf Ringen auf dem weissen Hintergrund, die der Veranstalter Stadt bis zu den nächsten Spielen erhalten blieb. Die Ringe bedeuten übrigens Eintracht und Frieden unter den fünf Kontinenten und sie wurden von P.de Coubertin entworfen, im Jahr 1914 aus Anlass des 20. Jubiläums des ersten olympischen Kongresses in Paris.Weiter wird dann das Olympische Feuer entfacht, welches den Frieden zwischen den Sportlern selbst und zwischen Zeus darstellen soll; es wurde 1928 wieder eingeführt. Das Feuer wird von Olympia bis zum Austragsort durch Staffellauf getragen und von Gas gespeist und am Schluss wird die Eröffnung des Staatsoberhauptes
selbst durchgeführt.
Doch der Veranstalter darf die Flagge nicht nur aufbewahren, sondern sie bekommen auch einen Pokal, der auch von P.de Coubertin
entworfen wurde. Zum Veranstalterort kann jede Stadt werden und übrigens auch Teilnehmer. Die Disziplinen heute sind auf 29 angestiegen, seit 1971. Sie sind Leichtatlehtik, Schwimmen (Wasserball und Turmspringen), Kunstturnen, Ringen, Gewichtheben, Radsport, Fechten, Schießen, Bogenschießen (seit1972), Rudern, Reiten, Segeln, Fußball, Boxen, Basketball, Hockey, Moderner Fünfkampf, Kanusport, Hallenhandball (seit 1972), Volleyball, Judo und bei den Winterspielen, den alpinen- und nordischen Skilauf, Biathlon, Eiskunstlauf, Eisschnelllauf, Eishockey und Bob- und Rennschlittensport.Diese Sportarten sind nnoch von damals aufgegriffen und sie wurden und werden immer mit neuen Sportarten ergänzt. Die heutigen Sieger bekommen eine Olympische Medaille, die einen 6 cm Mindestradius haben und einen Mindesstärke von 3mm. Die Goldmedaille hat eine Silberkern und ist mit 6 g Feingold überzogen.
Auch heute sind die Spiele noch sehr angesehn und sie dienen auch indirekt zur Völkerverständnis.Das kommt daher,da die Teilnehmer aus allen Ländern kommen und es sind für diese paar Tage des Sportlichenwettkampfes alle Feindschaften vergessen.Alle Sportler haben die andern Sportler zwar als Gegner, doch sie kämpfen nicht um den Sieg, sie strengen sich an um an das höhste Gut, die Goldmedallie. Auch gibt es siet der Neuzeit die Paraolympics, die Oylmpiade für Behinderte, hier können sowohl geistig, als auch körperlich Behinderte mitmachen. Doch die Neuzeit ist nicht nur durch schöne Seiten geprägt, Korruption und Doping wird immer öfter von den Aufsehern bemerkt. Fast alle Länder doppen ihre Teilnehmer, manchmal mit dem Wissen manchmal ohne dem Wissen der betroffenen Person. So sieht man, da sich die Olympiade sehr auch dem Gebiet der Menschlichkeit geändert hat, auf der einen Seite werden Paraolymipics eingeführt, auch der anderen die Dopingmittel.
Olympia
Olympia war ein nationales Heiligtum, an dem sich bis heute zahlreiche Kunstschätze, wie Tempel, Wettkämpfstätten, Altäre, ein Theater, Statuen und Votivgaben aus Bronze und Marmor erhalten haben. Im Zentrum befindet sich der berühmte Tempel des Zeus, der im 5. Jahrhundert v. Chr. errichtet und später durch ein Erdbeben zerstört wurde. Die darin aufgestellte riesige Statue des thronenden Zeus aus Gold und Elfenbein, zählte in der Antike zu den Sieben Weltwundern. Bereits aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. stammt der Tempel der Hera. Es enthielt neben zahlreichen Götterbildern die berühmte Truhe des Kypselos und einen kostbaren Tisch, auf dem die Siegerkränze ausgestellt wurden. Die Votivbauten umfassten eine Reihe von zwölf Schatzhäusern im Norden der Anlage. Östlich der Altis befand sich das Stadion, westlich davon eine Ringerschule, und das Gymnasion, in das sich einen Monat vor Beginn der Spiele die Wettkämpfer zum Training einfanden sowie Reste einer Badeanlage. Durch archäologische Ausgrabungen, an denen 1829 die Franzosen und 1875 und 1881die Deutschen. 1936 aus Anlass der Olympischen Spiele in Berlin wurden sie wieder aufgenommen, nach Unterbrechungen durch den 2. Weltkrieg 1952 und von 1960 bis 1961 fortgeführt. Dabei wurde viele bedeutende Fundstücke zutagegefördert, u. a. die berühmte Marmorstatue des Hermes mit dem Dionysosknaben (um 340 v. Chr.) des
Bildhauers Praxiteles im Heraion oder die Giebelskulpturen des Zeustempels, sie sind alle im Archäologischen Museum von Olympia ausgestellt.
Weiter ist Olympia
nicht nur der Geburtsort der Spiele, sondern auch der Ort, an dem sie in der Antike stattfanden. Das Gebiet von großer landschaftlichen Schönheit wurde seit dem dritten Jahrtausend vor Christus ununterbrochen bewohnt und wurde zum religiösen Mittelpunkt.
Altis ist die Bezeichnung für das Gebiet in Olympia, was die religiösen Hauptgebäude, Tempel und Opferstätten des Heiligtums umfaßten. Außerhalb dieser Eingrenzung lagen die Hilfsgebäude, die Häuser der Priester, Bäder, die Vorbereitungszone der Athleten und Gasthäuser mit anderen Gebäuden.
Die Anfänge dieses Kultes, genauso wie die mythischen Auseinandersetzungen, die in Olympia stattfanden, ging im Laufe der Jahrhunderte verloren.
Die Spiele begannen um 776 v. Ch. zu Ehren des Zeus. Der Legende nach war Pelops, der König der Peloponnese, der Gründer der Olympischen Spiele. Die Spiele, die vom Anfang bis zum Ende von einem religiösen Charkater und strengen Ritualen dominiert wurden, wurden anfänglich auf dem freien Feld eines Tempels abgehalten. Erst als Athleten an den Spielen teilnahmen und auch die Zuschauerzahl wuchsen, wurden sie in gut organisierte Einrichtungen verlegt.
Doch nach der totalen Unterwerfung Griechenlands durch die Römer, die ihre griechische Herkunft beweisen wollten, an den Spielen teil. Aber bei ihnen trat der idealistische und
glanzvolle Geist der Spiele kaum zum Vorschein.
Direkt abhängig von den Spielen und dem Heiligtum von Olympia war die Stadt Elias, deren einzigstes Interesse der Vorbereitung und Verrichtung der Spiele galt.
Zitat von Klaus Hermann:
"Jeder, der schon Erfahrungen mit einem wilden Wintersturm in dem Alpheios Tal gesammelt und den glänzenden Himmel mit blendender Beleuchtung gesehen hat, oder wer an einem stickigem Sommertag von der Ur-Gewalt eines plötzlich auftretendem Gewitters überrascht wird, wird keinen Grund haben, daran zu zweifeln, daß dieser einsamer Teil der westlichen Peloponnese in der Tat das wichtigste Heiligtum des Zeus ist, dem Vater der Götter, der handhabend über Blitz und Donner ist."
Klaus Herrmann
"Olympia. Das Heiligtum und der Wettkampf"
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