Die Stiftskirche Freckenhorst
von Johannes Tönne
Die Stiftskirche im Laufe der Zeit
- Zwischen 1084-1090: Die Kirche wird von Bischof Erpho von Münster geweiht.
- 1090: Es entsteht eine Urkunde der Kirche.
- 1116: Die Kirche wird bei einem Ortsbrand stark beschädigt.
- 1129: Die Kirche wird ein zweites mal geweiht.
- 12 Jahrh.: Der Chor und die Krypta werden erweitert.Die Türme werden erhöht.
- 1220: Im Westflügel werden Akadenwände errichtet.
- 1473: Das Mittelschiff wird eingewölbt.
- 19 Jahrh.: Der eingestürzte nördliche Rundturm,das baufällige südliche Seitenschiff und die verwahrloste Krypta werden wieder hergestellt.
- 1955-1962: Die Kirche wird durchgreifend restauriert.
- 2000: Die Wände werden neu bemalt und Kabel neu verlegt.
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 Die Vorderseite der Stiftskirche
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Die Krypta der Kirche
Die Krypta, die 1958/59 restauriert wurde, erstreckt sich unter dem gesamten Chor. Der Hallenraum der Krypta besteht aus zwei Teilen.Der hintere, östliche ist schmaler und kürzer als der vordere und ist durch Kreuzpfeiler und Gurtbögen abgesondert.Der westliche Teil ist durch 6 Säulen in dreimal 4 Joche unterteilt
Im Jahre 1626 diente die Krypta als Bierkeller, wurde dann aber aufgrund der Baufälligkeit aufgegeben. Die Zugänge von der Chortreppe aus wurden vermauert und die Krypta geriet in Vergessenheit. 1851 wurde sie, weil ein Bischof sie zu einer Krypta erklärte, von Schmutz und Schutt befreit und mit dicken Stützpfeilern und Säulen versehen. Nun konnte man sie wieder nutzen.
Die Ausstattung der Kirche
Das bekannteste Anziehungsstück, dass den Namen der Kirche weltweit bekannt gemacht hat, ist der Taufstein. Die zylindrische Kute ist von zwei Reliefstreifen überzogen. Unter rahmenden Arkadenbögen erscheinen 7 Darstellungen aus dem Leben Christi.Darunter befinden sich Bestien als Symbol für das von Christus gebannte Böse.
Ebenfalls sehr bekannt ist die Grabplatte der Kirchengründerin Geva, die sich in der Krypta befindet. Leider ist diese lebensgroße Steinplatte
schon leicht beschädigt.
Ein ebenfalls beachtliches Kunstwerk ist das steinerne Bildwerk der Marienklage am nördlichen Nebeneingang der Kirche. Es zeigt Maria, die in einer schmerzvollen Gebärde den toten Jesus in den Armen hält.
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Grober Grundriss der Kirche
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